Mittwoch, April 1, 2026

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Am Ende zählt der Mensch

Hospizarbeit in Wolfsburg lädt anlässlich des Welthospiztags 2025 zum Tag der offenen Türen in beide Hospizhäuser ein. Von 10:00 bis 16:00 Uhr.

18. Oktober 2025

Immer im Oktober ist Welthospiztag. Aus diesem Anlass laden beide Hospizhäuser zum Tag der offenen Türen ein. Am Samstag, 18. Oktober 2025 von 10:00 bis 16:00 Uhr sind alle herzlich willkommen, um sich über die Hospizarbeit in Wolfsburg zu informieren. Im Hospizhaus in der Stadtmitte in der Eichendorffstraße 7-9 und in Heiligendorf im Landwehrkamp 1.

Zitat Geschäftsführer Lucas Weiß: „Nur gemeinsam können wir den Ängsten vieler Menschen am Lebensende begegnen. Die Hospizarbeit leistet hier Hilfe und Begleitung. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, unsere Arbeit kennen zu lernen.“

Am Tag der offenen Türen werden neben dem stationären Hospiz auch die weiteren Angebote der Hospizarbeit in Wolfsburg vorgestellt. Die ehrenamtliche Sterbebegleitung, das professionelle ambulante Angebot des Palliativ-Netzwerkes-Wolfsburg und der Trostinsel. Als Besonderheit stellt die WVG einen Midibus zur Verfügung, der zwischen den Hospizhäusern zwischen 11:00 und 15:00 Uhr pendeln wird. Der Eintritt in die Hospizhäuser und die Fahrt sind kostenlos. So können beide Hospizhäuser problemlos besichtigt werden.

Die Pflegemitarbeitenden werden Waffeln backen und Landfrauen aus Reislingen und aus dem Hasenwinkel werden mit Kuchen und Kaffee verwöhnen.

Im Hospizverein in Wolfsburg arbeiten über 100 Hauptamtliche und ca. 350 Ehrenamtliche für die Menschen in der letzten Lebensphase. Es beginnt mit der klassischen ehrenamtlichen Begleitung, geht über eine professionelle palliative Versorgung Zuhause, bis hin zur Aufnahme in eins der zwei Hospizhäuser. Darüber hinaus gibt es viele Angebote in der Trauer, in der Begleitung und in der Vorbereitung beispielsweise mit dem Angebot der Letzten Hilfe.

Der Hospizverein vereint alle Angebote unter dem Dach des Hospizvereins mit den 950 Mitgliedern. Der 1. Vorsitzende Klaus Mohrs wird in der Stadtmitte am 18.10.2025 um 10:00 Uhr begrüßen.

Die Hospizarbeit in Wolfsburg freut sich über Ihren Besuch. Ich lade Sie herzlich zum Tag der offenen Türen ein.“ so Klaus Mohrs. Der Hospizverein arbeitet gemeinnützig und mildtätig. Die Hospizarbeit ist auf Spenden angewiesen.

TSV Sickte gewinnt Samtgemeindeturnier der Tennisvereine

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Lucklum. Am 6. und 7. September 2025 richtete der SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode das traditionelle und jährlich vom Veranstaltungsort wechselnde Turnier der Tennisvereine aus der Samtgemeinde Sickte aus. Nach vielen spannenden Matches – ausgetragen in einem neuen Format – konnte sich der TSV Sickte zum Sieger krönen.

Bei strahlendem Spätsommerwetter begegneten sich – wie jedes Jahr – die Tennissparten vom TC Dettum, dem Hötzumer SV, dem TSV Sickte und dem SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode zum internen Wettkampf. Erstmals wurde bei diesem Event ein neues Spielformat verprobt und gespielt: eine angepasste Form des „Ultimate Tennis Showdown“, entwickelt vom bekannten Tennistrainer Patrick Mouratoglou. Das innovative Konzept sorgte für temporeiche Spiele und viel Spannung auf den Plätzen.

Sportlich überraschte der TSV Sickte und sicherte sich einen lang ersehnten Turniersieg. Zwischen dem TC Dettum auf Platz zwei und dem Hötzumer SV auf Platz drei entschied am Ende das Satzverhältnis. Gastgeber SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode belegte Rang vier.

Neben dem Wettkampf stand insbesondere der Austausch unter den Vereinen im Mittelpunkt. Zahlreiche Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu vertiefen.

Der SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode dankt allen Unterstützern und Teilnehmenden. Im Jahr 2026 wird das Samtgemeindeturnier vom Hötzumer SV ausgerichtet.

Stillstand auch in Hemkenrode – Dorfteich bleibt weiter ausgetrocknet

In der Dorffunk-App war kürzlich ein Leserbrief zum desolaten Zustand des Schandelaher Ententeichs zu lesen. Unweigerlich fühlt man sich dabei an die Situation des Dorfteiches in Hemkenrode erinnert. Auch hier liegt das Gewässer seit drei Jahren trocken. Damals wurde es abgelassen und zwar ausgebaggert – „aber seitdem ist nichts mehr passiert. Auf die Wiederbefüllung warten wir bis heute“, sagt Ortsbürgermeisterin Anja Hantelmann.

Für die Dorfgemeinschaft sei das längst ein großes Ärgernis. Statt eines dorfprägenden Gewässers, das das Ortsbild entscheidend mitbestimmt, bleibe nur eine brachliegende Fläche mit unangenehmen Begleiterscheinungen. „Ratten, Insekten und die zunehmende Verwilderung sind mittlerweile eine Belastung für viele Anwohnerinnen und Anwohner“, betont die Ortsbürgermeisterin.

Besonders unverständlich sei die aktuelle Entwicklung. Von Beginn an sei bekannt gewesen, dass eine alte Weide im Uferbereich Probleme verursachen könnte. „Darauf haben viele Bürgerinnen und Bürger hingewiesen – nur die Verwaltung hat das lange ignoriert. Nun soll der Baum gefällt werden, bevor überhaupt Wasser eingelassen werden kann. Das bedeutet erneut monatelange Verzögerungen“, kritisiert Hantelmann.

Neben der Bedeutung für das Ortsbild verweist die Ortsbürgermeisterin auch auf einen praktischen Aspekt: „Natürlich ist der Teich kein offizieller Löschteich. Aber im Ernstfall könnte er für die Feuerwehr eine wertvolle Wasserreserve sein. Gerade in Zeiten zunehmender Trockenheit wäre das für die Sicherheit im Ort von Vorteil.“

Hantelmann richtet daher einen klaren Appell an die Verwaltung: „Bürgermeister Detlef Kaatz ist als Verwaltungsleiter der Gemeinde Cremlingen jetzt in der Pflicht, das lange Versprochene endlich anzupacken. Wir brauchen ein klares Vorgehen und verbindliche Zusagen, wann die Wiederbefüllung erfolgt. Hemkenrode hat lange genug gewartet.“

Trotz mehrmaliger Kontaktaufnahme mit der Verwaltung hat es bis heute keine konkrete Rückmeldung gegeben – geschweige denn einen Zeitplan, der hoffen lässt, dass der unbefriedigende Zustand bald ein Ende hat.

Tanit Koch verstärkt für den NDR ab 2026 das Moderations-Team von KLAR

Pressemeldung NDR 19.09.2025

Die Journalistin Tanit Koch wird künftig die vom NDR verantworteten Folgen von KLAR moderieren und auch redaktionell an dem Format mitarbeiten. Das Reportage-Magazin wird seine Folgenzahl erhöhen. Die neuen Episoden sollen ab 2026 abwechselnd vom Norddeutschen und Bayerischen Rundfunk produziert werden. Die Sendung greift Streitfragen auf, die in der Mitte der Gesellschaft kontrovers diskutiert werden. KLAR wird für den NDR zukünftig im Programmbereich Gesellschaft verantwortet.

Juliane von Schwerin, stellvertretende Programmdirektorin und Hauptabteilungsleiterin des Programmbereichs Gesellschaft des NDR: “NDR und BR führen dieses Format jetzt nach der Pilotphase und Bewertung fort und schaffen feste Strukturen. Ich freue mich, dass das Format künftig im Programmbereich Gesellschaft angesiedelt ist. Mit Tanit Koch haben wir eine versierte Journalistin und meinungsstarke Moderatorin für KLAR gewonnen. Sie bringt vielfältige Erfahrungen und Perspektiven mit, die sehr gut zu KLAR passen und das Profil des Formates stärken.”

Tanit Koch, freie Journalistin: „Die Gelegenheit, das Format KLAR im Wechsel mit Julia Ruhs zu präsentieren, freut mich sehr. Ich sehe es als Chance, mit meiner Perspektive von außen zur Meinungsvielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beizutragen.“

Tanit Koch ist seit September 2024 Autorin bei Focus. Sie war zuvor unter anderem Chefredakteurin der Bild-Zeitung, Geschäftsführerin bei n-tv sowie Chefredakteurin der Zentralredaktion der Mediengruppe RTL Deutschland. Im Sommer 2021 leitete sie die Wahlkampfkommunikation für den damaligen Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU).

Die Entwicklung des Reportagemagazins KLAR begann im Oktober 2023. Ein gemeinsames Team von NDR, BR und Portfolio-Management entwickelte bis zum Sommer 2024 das Konzept und erhielt den Zuschlag für drei Piloten. Nach einer Evaluierung im Anschluss an die letzte Pilotfolge durch Redaktion und Channel-Management NDR Fernsehen auf Basis von Medienforschungsanalysen entschied der NDR, das Format im Wechsel mit dem BR fortzuführen. Im kommenden Jahr wird es eine höhere Folgenzahl und mehrere Moderatorinnen geben.

Das Reportage-Magazin “KLAR” (NDR/BR) findet sich zum Abruf in der ARD-Mediathek https://www.ardmediathek.de/sendung/klar/Y3JpZDovL25kci5kZS81MDkz und bei YouTube.

Glückwünsche zum Arbeitsjubiläum

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Sickte. Seit 10 Jahren sind Andrea Martin, Meik Hoffmeister und Dana Raupach in der Samtgemeinde Sickte beschäftigt. Anfangs arbeitete Frau Martin in der Zentrale und wechselte dann ins Vorzimmer des Samtgemeindebürgermeisters, wo Sie heute noch anzutreffen ist. Herr Hoffmeister ist seit Beginn als Hausmeister der Grundschule Dettum tätig und Frau Raupach ist seit Anfang an für den Bereich Kindergarten und Schulen zuständig. Zum runden Arbeitsjubiläum gratulierten Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb, Fachbereichsleiter Christian Malitzki, Fachbereichsleiterin Andrea Schubath sowie Gleichstellungsbeauftragte Carola Grothe. Im Namen der Bürgerinnen und Bürger, des Rates sowie aller Kolleginnen und Kollegen überbrachten sie die herzlichsten Glückwünsche. Vp

Bild v.l.: Gleichstellungsbeauftragte Carola Grothe, Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb, Andrea Martin, Meik Hoffmeister, Dana Raupach, Fachbereichsleiterin Andrea Schubath sowie Fachbereichsleiter Christian Malitzki.

Miteinander Boßeln

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Aktion zur 50. Interkulturellen Woche

Im Rahmen der diesjährigen bundesweiten „Interkulturellen Woche“ findet in Lehre am Samstag, den 18. Oktober 2025, wieder eine offene Boßel-Tour statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf der Straße „Zum Börneken“, gegenüber vom Bauhof, und dann startet man gemeinsam auf die etwa vier Kilometer lange Boßelstrecke entlang von Feldern und Wiesen.

Das Boßeln ist eine typisch norddeutsche Sportart, bei der eine Kugel aus Gummi oder Holz einen Weg entlang geworfen wird. Es wird meist in Teams gegeneinander gespielt und jeder kann sofort mitmachen. Bereits im letzten Jahr hatte das gemeinsame Boßeln in Lehre Premiere und hat gleich viele Fans gewonnen.

Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr, war schnell klar, dass wir in diesem Jahr wieder eine Boßeltour anbieten wollen“, so Sozialkoordinatorin Jennifer Adel. „Alle Teilnehmenden hatten letztes Jahr so viel Freude am gemeinsamen Spiel, mit Bewegung an der frischen Luft mitten in der Natur. Eine gemeinsame Unternehmung von Menschen, die im Alltag vielleicht nie ins Gespräch gekommen wären“, ergänzt Charlotte Salzmann, ebenfalls Sozialkoordinatorin der Gemeinde Lehre.

Das gemeinsame Boßeln in Lehre ist nur eine Veranstaltung von insgesamt neun Aktionen, die im Rahmen der bereits 50. Interkulturellen Woche im Landkreis Helmstedt vom 24. August bis zum 8. November, stattfinden. Unter dem Motto „Dafür!“ findet in über 600 Städten, Landkreisen und Gemeinden statt. Das diesjährige Motto fordert auf, Stellung zu beziehen, Haltung zu zeigen und sich klar und deutlich für das Miteinander auszusprechen. Das Programm findet man unter www.landkreis-helmstedt.de/ikw

Veranstaltet wird die Boßel-Tour von der Sozialkoordination der Gemeinde Lehre. Alle sind herzlich willkommen und die Sozialkoordinatorinnen freuen sich über eine Anmeldung bis zum 10. Oktober per E-Mail an soziales@gemeinde-lehre.de oder telefonisch unter 05308/699-122 oder -123.

Foto (© Gemeinde Lehre): Im letzten Jahr waren rund 20 Teilnehmende beim Boßeln mit viel Freude dabei.

Europaabgeordnete Lena Düpont besucht Mansfeld-Löbbecke-Stiftung

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Kürzlich besuchte die Europaabgeordnete Lena Düpont (CDU/EVP-Fraktion) gemeinsam mit Holger Bormann (CDU-Kreisvorsitzender Wolfenbüttel und MIT-Landesvorsitzender Niedersachsen), Veronika Bode (MdL), Marco Kelb (Samtgemeindebürgermeister Sickte), Philipp Ziebart und Luisa Schiffner die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung.

Vorstandsvorsitzende Christiane Redecke und Till Ruhe (Öffentlichkeitsarbeit) gaben Einblicke in die Arbeit des Jugendhilfeträgers. Im Fokus standen Themen wie die enge Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jugendamt, die neue Tagesgruppe zur Entlastung von Familien sowie der wachsende Bedarf an sogenannten Intensivplätzen – auch für jüngere Kinder.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Veronika Bode, die die Stiftung bereits von der 190-Jahrfeier vor einigen Jahren kannte, zeigte sich erneut beeindruckt von der individuellen Betreuung und Fürsorge der hilfebedürftigen jungen Menschen.

Holger Bormann erkundigte sich zudem nach Ausbildungsmöglichkeiten. Redecke betonte, dass die Stiftung nicht nur in klassischen Berufen wie Büromanagement und Handwerk ausbilde, sondern ihr Angebot aktuell um den Bereich IT erweitere. Auch angehende Pädagoginnen und Pädagogen würden durch finanzielle Unterstützung, Nebenjobs und Freistellungen gefördert.

„Die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung leistet wertvolle Arbeit in unserer Region. Es ist beeindruckend, wie praxisnah hier neue Konzepte für junge Menschen entwickelt werden“, so Lena Düpont.

Gemeinsames Statement aller Beteiligten:
„Starke Jugendhilfe – schlanke Verwaltung: Das spart Geld in der Sozialwirtschaft und kommt direkt den Kindern und Familien zugute.“

Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Foto und dem Versprechen, den Austausch fortzuführen

Fotos: CDU Wolfenbüttel/Philipp Ziebart

CDU-Fraktion besucht Neubau der Kleintierpraxis im Moorbusche in Cremlingen

Cremlingen. Für Dr. Katja und Christian Häusler ist der neue Standort ihrer Kleintierpraxis Im Moorbusche 100 in Cremlingen mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Herzensprojekt, das nach vielen Jahren Planung und Geduld endlich Wirklichkeit wird. Auf rund 440 Quadratmetern entsteht eine moderne Tierarztpraxis, die über 30 Fachkräften einen Arbeitsplatz bietet und Tierhalterinnen und -haltern in der Region Braunschweig – Wolfenbüttel – Wolfsburg – Königslutter eine noch bessere Versorgung bietet.

„Uns war es von Anfang an wichtig, dass wir hier in Cremlingen bleiben können. Wir fühlen uns als Teil dieser Gemeinde und wollen unseren Beitrag leisten, damit Tierhalterinnen und -halter eine verlässliche, moderne Anlaufstelle mit herzlicher und zugewandter Atmosphäre für Mensch und Tier haben“, erklärt Christian Häusler.

Das Angebot ist breit gefächert: von Diagnostik mit Ultraschall und digitalem Röntgen über chirurgische Eingriffe bis hin zu Zahnmedizin, Kardiologie, Dermatologie und Gynäkologie. Ergänzt wird dies durch eine starke digitale Ausrichtung – mit Online-Terminbuchung, moderner Kommunikation und KI-gestützten Prozessen. „Viele Tierhalter sagen uns, wie erleichtert sie sind, dass alles einfach, schnell und transparent funktioniert – das motiviert uns enorm“, so Dr. Katja Häusler.

Die Einladung an diesem Abend ging auf die Initiative der CDU-Fraktion im Gemeinderat Cremlingen zurück, die sich ein Bild vom neuen Standort machen wollte. „Wir freuen uns über jedes Interesse an unserer Arbeit – ganz gleich, von welcher Seite“, betont Christian Häusler. So entwickelte sich ein offener Austausch bei Bratwurst und Getränken über Unternehmertum, regionale Entwicklung und die Bedeutung moderner Infrastruktur.

CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske lobt das Engagement: „Die Familie Häusler zeigt, wie viel mit Mut, Ausdauer und Gemeinschaftssinn möglich ist. Genau solche Projekte stärken unsere Region.“

Dankbar zeigten sich Katja und Christian Häusler auch für die Unterstützung durch die Behörden des Landkreises Wolfenbüttel und die CDU-Fraktion Cremlingen, die das Vorhaben konstruktiv begleitet haben. „Das hat uns sehr geholfen und zeigt, dass wir hier gemeinsam viel erreichen können“, so das Ehepaar.

Schon jetzt blicken die Häuslers nach vorn: Für 2026 ist in enger Abstimmung mit dem Landkreis ein Anbau geplant, der weitere Möglichkeiten für moderne Tiermedizin schaffen soll.

Mit dem neuen Standort wächst nicht nur die Kleintierpraxis; es wächst auch das Gefühl, dass hier in Cremlingen etwas entsteht, das von der ganzen Gemeinde getragen wird und ihr zu Gute kommt – von Cremlingern für Cremlinger.

Foto: privat   vl.  Inhaber Christian Häusler (6. von links)  erläutert der CDU-Fraktion den Neubau der Kleintierpraxis Im Moorbusche 100. Von links: Andreas Appel, Konrad Segger, Simone Schidlowski, Hermann Büsing, Bürgermeisterkandidat Tobias Breske, Christian Häusler, Anke Ilgner, Britta Reuper, Günter Brandes, Uwe Lagosky, Hilmar Mittendorf

Ortsfeuerwehr aus der Samtgemeinde Baddeckenstedt fährt zum Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren

Feuerwehr Nordassel ist Bezirksmeister – Ortsfeuerwehr aus der Samtgemeinde Baddeckenstedt fährt zum Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren

Baddeckenstedt. Was Teamgeist, Disziplin und Gemeinschaft bewirken können, zeigte die Ortsfeuerwehr Nordassel am vergangenen Sonntag eindrucksvoll beim Regionalentscheid der Feuerwehren des Regierungsbezirks Braunschweig: Mit dem 1. Platz von 36 startenden Gruppen qualifizierte sich Nordassel für den Landesentscheid 2026 – ein Erfolg, der weit über das rein Sportliche hinausreicht.

Der Weg dorthin begann mit den Leistungsvergleichen der Samtgemeinde Baddeckenstedt, bei dem gleich zwei Gruppen aus Nordassel an den Start gingen. Weiter ging es zum Kreisentscheid des Landkreises Wolfenbüttel in Schladen, bei dem die Feuerwehr Nordassel mit Platz 4 das Ticket für den Regionalentscheid löste. Dass aus dieser Startposition schließlich sogar der Sprung an die Spitze des gesamten Bezirks Braunschweig gelang, war nicht nur überraschend – sondern auch Ausdruck harter Arbeit und konsequenter Ausbildung.

Am Sonntag, den 14. September, traten auf dem Gelände der BBS in Peine-Vöhrum insgesamt 36 Gruppen aus sieben Landkreisen und Städten an: Mit dabei Feuerwehren aus Peine, Salzgitter, Braunschweig, Gifhorn, Helmstedt, Göttingen und Wolfenbüttel. In vier Modulen – Löschangriff, Saugleitung kuppeln, Atemschutz-Parcours und Funk – mussten die Gruppen unter Zeitdruck ihr Können beweisen.

Die Nordasseler Gruppe absolvierte alle Module fehlerfrei und mit einem Zielerreichungsgrad von 100 % – dafür gab es nicht nur den Gesamtsieg, sondern auch die Leistungsspange in Silber.

Nordassel wird den Bezirk Braunschweig beim Landesentscheid am 6. September 2026 in Bodenwerder (Landkreis Holzminden) vertreten – gemeinsam mit den weiteren qualifizierten Gruppen aus Gannerwinkel, Repper, Duderstadt, Obernfeld und Wense.

Besonders hervorzuheben ist auch die Leistung der Nachbarwehr aus Burgdorf, die sich ebenfalls bis zum Regionalentscheid vorgearbeitet hatte – ein starkes Zeichen für die Einsatzbereitschaft und Qualität der Feuerwehren in unserer Samtgemeinde.

Für Nordassel ist dieser Erfolg mehr als ein sportlicher Titel. Die Feuerwehr ist der Ort, an dem alles zusammenläuft: Einsatzbereitschaft trifft auf Dorfgemeinschaft, Ausbildung auf Zusammenhalt. Die Feuerwehr ist nicht nur Retter in der Not – sie ist das Herz des Dorfes.

Kreisausbildungsleiterin Michaela Kunzer unterstrich bei der Siegerehrung in Peine-Vöhrum dazu passend die Bedeutung solcher Leistungsvergleiche: Sie stärken nicht nur die Fachkompetenz, sondern auch den Gemeinschaftsgeist und die Motivation – besonders in kleinen Wehren, die in ihren Orten oft das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens bilden.

Auch der Regierungsbrandmeister Tobias Thurau unterstrich bei der Siegerehrung: „Ihr habt Können und Fähigkeiten gezeigt, die unsere Bürgerinnen und Bürger in Notlagen helfen und schützen. Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif – sie kostet Geld. Deshalb müssen Bund, Länder und Kommunen hier gemeinsam Verantwortung übernehmen.“

Alle Fotos: Feuerwehr

„Ihre Sparkasse vor Ort, seit 1765“ in Lehre schon bald Vergangenheit?

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Offener Brief von Bürgermeister Andreas Busch zur Sparkassenfiliale in Lehre:

Wie der Braunschweiger Zeitung zu entnehmen war, plant die Braunschweigische Landessparkasse (BLSK) offenbar drastische Sparmaßnahmen. Demnach soll die Filiale hier bei uns in Lehre in einen sogenannten Selbstbedienungsstandort umgewandelt werden.

Die Gemeinde Lehre kann und wird das nicht ohne Widerspruch hinnehmen. In unseren acht Ortschaften leben rund 12 400 Menschen, die auf eine verlässliche Präsenz der Sparkasse in unserem Gemeindegebiet vertrauen. Gerade in einer ländlich geprägten Gemeinde mit der entsprechenden Altersstruktur ist eine persönliche und wohnortnahe Bankberatung kein Luxus, sondern ein notwendiger Bestandteil der Daseinsvorsorge. Der Mitbewerber macht es vor und hat zum 125. Jubiläum der Volksbank in Lehre noch einmal betont, wie wichtig ihnen der direkte Kundenkontakt ist.

Ältere Menschen, weniger digital affine Menschen sowie Menschen mit besonderen Anliegen oder auch Einschränkungen werden mit dieser Entscheidung faktisch allein gelassen. Der viertgrößte Ort im Landkreis Helmstedt (4400 Menschen) darf nicht so einfach abgehängt werden.

Selbstredend können dabei Einschränkungen, die aus wirtschaftlicher Sicht plausibel sind, auch in der Gemeinde Lehre nachvollzogen werden. So könnten die Öffnungszeiten gebündelt oder aber auch die Terminvergabe vereinfacht werden. Ich denke, hier sollten auch ganz sicher kreative Lösungen gefunden werden können.

Bankfilialen in den Gebieten der benachbarten Kommunen stellen für die Gemeinde Lehre keine Lösung dar, da man dort erst einmal anreisen müsste. Die Menschen hier auf dem Land haben es verdient, nicht weiter abgehängt zu werden. Und die Sparkasse hat hier nun einmal eine ganz besondere Stellung als öffentlich-rechtliche Sparkasse und sollte unsere Region nicht ausbluten lassen.

Ich kann abschließend nur eindringlich an die Verantwortlichen der Sparkasse appellieren, sich auch weiterhin mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass unsere Gemeinde auch künftig über eine vollwertige, persönlich besetzte Bankfiliale verfügt. Der Rückzug von Präsenz vor Ort ist der falsche Weg – gerade in Zeiten, in denen Vertrauen, Verlässlichkeit und persönliche Nähe mehr denn je gefragt sind.

Oder frei nach dem Werbemotto der Sparkasse gefragt: „Ihre Sparkasse vor Ort, seit 1765, aber in Lehre schon bald Vergangenheit?“

Ich habe mich schon Mitte Mai 2025 an den Vorstand mit diesem Anliegen gewandt, als erste Gerüchte aufkamen. Dies werde ich nun noch einmal mit Nachdruck vorantreiben und ich werde den Gemeinderat bitten, sich hiermit zu befassen und gegebenenfalls eine Resolution oder Protestnote zu beschließen.

Foto (© Gemeinde Lehre): Die Sparkassenfiliale in Lehre an der Berliner Straße.