Freitag, April 3, 2026

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Historische Uniform findet neuen Ehrenplatz im Feuerwehrhaus Hemkenrode

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Eine besondere Überraschung gab es bei der letzten Versammlung der Einsatzabteilung der Feuerwehr Hemkenrode: Der ehemalige Ortsbrandmeister Henning Jordan schaute spontan vorbei – stilecht gekleidet in einer Feuerwehruniform aus der Anfangszeit der Wehr.

Jordan übergab die rund 100 Jahre alte Uniform an die Kameradinnen und Kameraden mit der Bitte, sie in Ehren zu halten und im Gerätehaus einen würdigen Platz zu finden. Ortsbrandmeister Tobias Breske und sein Stellvertreter Jan Sprenger freuten sich über die Spende und bedankten sich herzlich.

Solche Erinnerungsstücke erzählen Geschichte – sie zeigen, wo wir herkommen und was Feuerwehrtradition bedeutet“, so Breske. Die Uniform stammt aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts und ist auch auf dem historischen Foto zum 50-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Hemkenrode zu sehen.

Mit der alten Uniform wächst die kleine historische Ecke im Feuerwehrhaus weiter. Dort können Besucherinnen und Besucher bereits die originale Braunschweiger Brandschutzverordnung bewundern – ein Stück Rechtsgeschichte, das vom Ortsheimatpfleger Klaus Becker zur Verfügung gestellt wurde.

Trinkwasser in Deutschland ist sicher

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 05.11.2025

Trinkwasser in Deutschland ist sicher

BUND Wasserproben sind nicht repräsentativ und nicht wissenschaftlich belastbar

Die Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser (SPD) nimmt Stellung zu den Ergebnissen der heute veröffentlichten Studie von BUND zum Thema PFAS in Wasser:

Die Proben des BUND wurden weder fachgerecht noch repräsentativ entnommen. Sie stammen nicht aus einer Trinkwasserentnahmestelle. Ermittelte Werte können beispielsweise durch jeweilige Hausleitungen stark verändert werden. Ich bin enttäuscht, dass diese nicht wissenschaftlich belastbaren Ergebnisse ohne Einordnung veröffentlicht wurden. Das führt zu einer Verunsicherung und Beunruhigung und ist schlicht irreführend. Herangezogen wurden übrigens die Grenzwerte für 2026, beziehungsweise 2028. Unser Trinkwasser ist sicher. Unsere Trinkwasserversorger halten stets die gesetzlich geltenden Grenzwerte ein. Diese Grenzwerte stellen sicher, dass unser Trinkwasser ein Leben lang ohne Gefahr getrunken werden kann. Das hat auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer Stellungnahme noch einmal unterstrichen.

Die Goslarsche Zeitung war bei der Probeentnahme in Goslar vor Ort und hat detailliert über den symbolischen Charakter berichtet und es während der Entnahme bestätigt. Ich bin von dieser irreführenden Nachricht des BUND sehr enttäuscht“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser.

Oberschule Sickte wird erweitert

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03.11.28 LK WF

Neben dem bestehenden Gebäude der Oberschule Sickte (OBS Sickte) erstreckt sich das fertige Fundament eines Anbaus. Mittwochvormittag wurde der Grundstein für den Erweiterungsbau der OBS gelegt. Der Landkreis als Schulträger investiert 9,5 Millionen Euro.

Das Ereignis der Grundsteinlegung wurde in der Schulpause von zahlreichen Schülerinnen und Schülern an den offenen Fenstern mit Beifall begleitet. Zuständige Vertretungen der Landkreisverwaltung, Vertreter der Baufirma und Mitglieder des Schulausschusses hatten sich dazu vor Ort eingefunden. „Wir geben Bildung Raum“, begrüßte Landrätin Christiana Steinbrügge die Gäste. „Dafür braucht es vor allem zwei Dinge. Zum einen natürlich gut ausgebildete und engagierte Lehrkräfte und zum anderen braucht es solide Schulgebäude mit zeitgemäßer Ausstattung. Letzteres liegt in der Verantwortung des Landkreises Wolfenbüttel“, fuhr sie fort.

Durch den Neubau in Modulbauweise entstehen an der Oberschule Sickte (OBS) zwei Geschosse mittels 48 Raum-Modulen. Der Neubau enthält Lern- und Unterrichtsräume, darunter allgemeine Unterrichtsräume, Differenzierungsräume, Fachunterrichtsräume und einen Inklusionsraum, sowie Schülerarbeitsflächen und Sanitär- und Technikräume. Insgesamt entstehen 28 neue Räume auf knapp 2700 Quadratmetern Bruttogrundfläche. „Der Erweiterungsbau für die OBS ist ein weiterer Mosaikstein für den Bildungslandkreis Wolfenbüttel. Damit investieren wir erheblich in Bildung und die Lebenschancen von jungen Menschen“, erklärte die Landrätin.

2023 war von der OBS der Bedarf für weitere Räume angemeldet worden. 2024 stimmte der Kreistag zunächst einstimmig der Errichtung eines Erweiterungsneubaus an der OBS Sickte zu, schließlich auch der Erhöhung der Anzahl der notwendigen Räumlichkeiten. Im Mai dieses Jahres wurde der Bauantrag gestellt, Anfang September die Baugenehmigung erteilt. „Für den Landkreis ist diese Baumaßnahme eine besondere, weil sie hier zum ersten Mal in Modulbauweise durchgeführt wird. Damit verbunden ist eine wesentlich kürzere Bauzeit“, so die Landrätin weiter. Voraussichtlich Ende des dritten Quartals 2026 wird der Neubau fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben.

„Die Grundsteinlegung und das Einbringen einer Zeitkapsel in das Fundament ist für uns ein wichtiges Zeichen. Denn es wird in das wichtigste Gut unserer Gesellschaft investiert, in Bildung. Das macht der Landkreis in vorbildlicher Weise“, sagte Schulleiter Stefan Marken. „Das bedeutet, dass unserer Schule ein großes Vertrauen entgegengebracht wird“, fuhr er fort. „Die Modulbauweise ist in dieser Form bisher einzigartig im Landkreis. Das passt zu unserer Schule. Wir freuen uns sehr, dass wir zukünftig mehr Raum für unsere Schulform haben“, schloss er.

Im Anschluss wurde die Zeitkapsel von der Landrätin und dem Schulleiter gemeinsam in das Fundament des Erweiterungsbaus eingelassen.

Jugendbeteiligungsaktion fürs Außengelände der Flechtorfer Sporthalle

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Ganz im Sinne der „Kinderfreundlichen Kommune“, als welche die Gemeinde Lehre jetzt ausgezeichnet wurde, findet eine Beteiligungsaktion für Jugendliche rund um die Gestaltung des Außengeländes der neuen Sporthalle in Flechtorf statt. Das Kinder und Jugendliche sich und ihre Wünsche sowie Vorstellungen bei wichtigen Entscheidungsprozessen in der Gemeinde miteinbringen können, ist ein grundlegender Baustein der Beteiligung als kinderfreundliche Kommune.

Alle interessierten Jugendlichen sind am Donnerstag, den 6. November, um 18 Uhr, zu einem ersten Informationstreffen im DGH Flechtorf, eingeladen. Dabei geht es um die Planung des Außengeländes an der neuen Sporthalle in Flechtorf. Neben den Projektplanern und Mitgliedern des Ortsrates, wird auch das Bauamt der Gemeinde daran teilnehmen.

Am Dienstag, den 18. November, findet dann um 17 Uhr im Jugendraum Flechtorf eine Beteiligungsaktion dazu statt. Hierzu sind alle interessierten Jugendlichen eingeladen, um dort ihre Wünsche und Ideen für die Gestaltung der Fläche rund um die Sporthalle miteinzubringen. Die Veranstaltung wird moderiert von Nico Braukhane, Lauritz Krull und Jennifer Adel von der Jugendpflege der Gemeinde Lehre. Beschäftigte des Bauamtes werden ebenfalls vor Ort sein, um bauliche und rechtliche Bedingungen zu erklären und alle Fragen dazu zu beantworten. Die Ergebnisse der Beteiligungsaktion werden an das ausführende Planungsbüro übergeben und fließen in die weiteren Planungsarbeiten mit ein.

Bei Fragen zur Beteiligungsaktionen stehen Sozialkoordinatorin Jennifer Adel und die Jugendpfleger Nico Braukhane und Lauritz Krull gerne zur Verfügung. Sie sind erreichbar per E-Mail an jugendarbeit@gemeinde-lehre.de oder telefonisch unter 05308 699-122 oder -123.

CDU Cremlingen im Gespräch mit Initiative gegen Windkraftanlagen in der Gemeinde

Windenergie bleibt eines der meistdiskutierten Themen in der Gemeinde Cremlingen. Um Argumente auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen, traf sich die CDU-Gemeinderatsfraktion mit Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative aus Schandelah gegen Windenergieanlagen im Bereich der Gemeinde.

Die Initiative hatte in den vergangenen Wochen rund 1.000 Unterschriften gegen mögliche Windenergieanlagen im Bereich Schandelah gesammelt. Die Unterschriftenliste wurde in der jüngsten Sitzung des Rates der Gemeinde Cremlingen an die Ratsvorsitzende übergeben – ein deutliches Zeichen für die wachsende Skepsis in der Bevölkerung.

Uns war wichtig, direkt mit den Menschen zu sprechen, die sich um ihre Heimat und das Landschaftsbild sorgen“, betont Fraktionsvorsitzender Tobias Breske. „Wir stehen für eine sachliche Diskussion – aber auch für eine klare Haltung: Windkraftanlagen im Bereich der Gemeinde Cremlingen sind nach Abwägung aller Fakten und Argumente nicht darstellbar.“

Hintergrund ist die laufende Diskussion um mögliche zusätzliche Flächen für Windkraftanlagen. Der Regionalverband Großraum Braunschweig hatte in seiner Regionalplanung für das Gebiet der Gemeinde Cremlingen keine Vorrangflächen vorgesehen – aus Gründen des Natur- und Artenschutzes, zur Wahrung der Abstände zu Siedlungen und für die Erhaltung des Landschaftsbildes.

Zudem beeinträchtigt die Nähe von Windkraftanlagen nachweislich die Attraktivität der betroffenen Ortschaften als Wohngebiete und kann sich somit auf Neuansiedelung, Zuzug und Bewertung von Grund und Boden auswirken.

Diese Planung ist das Ergebnis eines geordneten, transparenten und rechtssicheren Verfahrens“, so Breske weiter. „Wer jetzt versucht, zusätzliche Flächen auf eigene Faust auszuweisen, stellt sich über die Regionalplanung und riskiert den Verlust von Akzeptanz und Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger.“

Die CDU-Fraktion betont, dass sie den Ausbau erneuerbarer Energien grundsätzlich unterstützt – jedoch nur mit Augenmaß und im Einklang mit den Interessen der Bevölkerung. „Wir bekennen uns zur Energiewende, aber sie darf nicht zu Lasten der Menschen und der Lebensqualität vor Ort gehen“, fasst Breske zusammen.

Initiative und CDU-Fraktion vereinbarten, auch künftig in engem Austausch zu bleiben und sich gegenseitig regelmäßig über Aktionen und Sachstände zu informieren.

Feuerwehr Cremlingen informiert über Einsatz am 02.11.25

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Datum: 02.11.2025  –   Alarm: 07:58 Uhr

B B 2 – Ofen-Brand   –  Cremlingen – Lärchenfeld

Lage: Vor Ort wurde ein Defekt am Kaminofen festgestellt.
Der Angriffstrupp entfernte das brennende Holz aus dem Ofen und brachte es in den Garten, wo es kontrolliert abgelöscht wurde. Durch das zügige Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Brandausbreitung verhindert und weiterer Schaden vermieden werden.
Der Einsatz konnte nach ca. 45min beendet werden.
Eure Feuerwehr Cremlingen
Quelle: FFW Cremlingen

Rittergut Lucklum: Wechsel bei uns im Reithof

Ab 1. November übernimmt Pferdewirtschaftsmeister Marc Brandes das Management unseres Pensionsstalls und der Reitschule.

Marc war in verschiedenen Ausbildungsställen in Niedersachsen als Bereiter tätig und hat dort Dressurpferde bis zur Schweren Klasse ausgebildet. Seit Ende 2023 widmet er sich selbstständig der Ausbildung von Dressurpferden und stellt sie erfolgreich bis Klasse S vor.

Außerdem begleitet er Reiterinnen und Reiter aller Alters- und Leistungsklassen – immer nach seinem Motto: „Mit Harmonie und Leichtigkeit durch korrektes, klassisches Reiten zu einem losgelassenen und zufriedenen Miteinander.“

Marc freut sich sehr auf die neue Aufgabe und darauf, die Entwicklung unserer Reitanlage aktiv mitzugestalten.

In den kommenden Monaten soll das Team erweitert und Unterstützung in der Stallarbeit und im Reitunterricht gesucht werden.  

Quelle: Rittergut Lucklum

Hier finden in den nächsten Tagen Laternenfeste statt

Ein Leserbrief zu den Windkraftplänen in Cremlingen

Ein Lererbrief von Susanne Bülte:

Betreff: Zum Protokoll der Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Klimaschutz vom 28.9.2025 Windkraftpläne in Cremlingen

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,

mit großem Interesse habe ich das Protokoll vom 28.8.2025 der Sitzung des Ausschusses für Planung Umwelt und Klimaschutz zur Kenntnis genommen, in der die möglichen Standorte für Windkraftanlagen in Schandelah Wohld diskutiert wurden. Während die Notwendigkeit, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, unbestritten ist, muss ich doch meine Bedenken bezüglich des im Protokoll skizzierten Vorgehens äußern. Da es um einen Grundsatzbeschluss Antrag (Drucksache XI/376) als Tagesordnungspunkt ging.

Es macht mir Sorgen das zahlreicher Bürgerinnen und Bürger nicht im Protokoll erwähnt wurden. Insbesondere die Bedenken bezüglich des Naturschutzes und der möglichen Auswirkungen auf das Landschaftsbild in der Nähe von Landschaftsschutzgebiet Wohld Schandelah, scheinen nicht ausreichend gewichtet worden zu sein. Auch der Vortrag von Herrn Wolfgang Fischer über Windenergie mit Fakten und Zahlen wurden in diesem Protokoll nicht erwähnt, was ich persönlich und auch andere besorgte und interessierte Bürger/innen bedauere.

Ich möchte als besorgte Bürgerin darauf aufmerksam machen, dass eine Energiewende nur gelingen kann, wenn sie von einer breiten Basis in der Bevölkerung getragen wird. Dies erfordert Transparenz und eine echte Einbindung der Bürger in den Entscheidungsprozess – über das reine Anhören in einer Sitzung hinaus. Der Austausch im PUK ist ein wichtiger Schritt, doch die nachfolgende Kommunikation muss die angesprochenen Bedenken ernst nehmen und im Protokoll korrekt wiedergeben.

Ich appelliere daher an den PUK, das Gespräch mit der Bürgerschaft zu suchen, bevor weitere konkrete Schritte unternommen werden. Nur so kann eine Lösung gefunden werden, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozial verträglich ist.

Vincent Schwarz will Wolfenbütteler Bürgermeister werden

Vincent Schwarz will Bürgermeister werden: Der 26-Jährige ist zum Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 gewählt worden.

Wolfenbüttel. Die FDP Wolfenbüttel hat in der vergangenen Woche ihren Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im kommenden Jahr gewählt: Der 26-jährige Vincent Schwarz wird für die Liberalen für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wolfenbüttel antreten. Schwarz ist seit 2021 Mitglied des Stadtrates, Vorsitzender der FDP-Fraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Sport und Freizeit.

Themen: Gemeinschaft, Wirtschaft, Mobilität

Wer im Sport- und Freizeitbereich tätig ist, kennt die treibende Kraft in diesen Bereichen: Vereine und Ehrenamtliche. Diese zu stärken, ist eines der zentralen Anliegen von Vincent Schwarz: „Die Vereine und Verbände in Wolfenbüttel sind elementarer Bestandteil unseres städtischen Gemeinschaftsgefühls. Sie sorgen für Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Integration. Aufgabe der Stadt muss es daher weiterhin sein, unsere Vereine wie bisher mit guten Rahmenbedingungen zu unterstützen und die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements hervorzuheben.“
Gute Rahmenbedingungen gelte es auch für die Wolfenbütteler Wirtschaft zu schaffen. So müsse auch zukünftig dafür gesorgt werden, dass die infrastrukturellen Voraussetzungen für die ansässigen Unternehmen stimmen und gleichzeitig attraktiv für die Ansiedlung neuer Wirtschaftsbetriebe werden.
Mit Blick auf die Mobilität in der Stadt steht Schwarz nicht für ein „Entweder-Oder“. Vielmehr müsse der Verkehr – insbesondere in Wolfenbüttel aufgrund der umgebenden Ortsteile und Dörfer – ganzheitlich gedacht werden, sagt er. Sowohl der Auto- als auch der Radverkehr seien genau wie der ÖPNV Bestandteil der Wolfenbütteler Mobilität. So müsse auch in Zukunft in alle drei Bereiche investiert werden, ohne ideologische Scheuklappen.