Unterflurhydranten freihalten!
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hordorf
Zu seiner ersten Jahreshauptversammlung als Ortsbrandmeister konnte Carsten Schwuchow 100 Mitglieder auf dem Saal des Landgasthauses Lüddecke begrüßen.
In seinem Bericht hob er besonders den guten Ausbildungsstand der Feuerwehr, den Sieg bei der Leistungsüberprüfung auf Gemeindeebene hervor. Die Feuerwehr hat derzeit 53 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 12 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung, 20 Kinder und Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und wird von 224 fördernden Mitglieder unterstützt. Die Feuerwehr hat im Jahr 2025 19 Einsätze absolviert, wovon ein Dachstuhlbrand im August in Hordorf mit einer Einsatzdauer von über sieben Stunden ein besonderes Ereignis war. Dieser konnte mit Hilfe aller beteiligten Einsatzkräfte aus der Gemeinde und dem Landkreis erfolgreich abgearbeitet werden.
Im Rahmen der Versammlung konnten zwei neue Kameradinnen in die Einsatzabteilung übernommen und ernannt werden. Anschließend erfolgten 15 Beförderungen. Auch der Ortsbrandmeister wurde vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister zum Brandmeister ernannt. Peter Krok wurde für 25-jährige Mitgliedschaft vom Regierungsbrandmeister Tobias Thurau mit dem Ehrenzeichen des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes geehrt.
Dem ehemaligen Ortsbrandmeister Horst Kirsch wurde für seine langjährige Tätigkeit eine Ehrenurkunde und Präsente überreicht. Nach zahlreichen Gruß- und Dankesworten der Vertreter von Feuerwehr und Politik klang der Abend mit einem Essen und netten Gesprächen aus.
v.l. :Regierungsbrandmeister Tobias Thurau, Gemeindebürgermeister Detlef Kaatz, hinten verdeckt Abschnittsleiter Ost Markus Rischbieter, Peter Krok, stellv. Gemeindebrandmeister Bastian Fiesel, Ortsbrandmeister Carsten Schwuchow, stellv. Ortsbrandmeister Björn Krok
Links der ehemalige Ortsbrandmeister Horst Kirsch und rechts Ortsbrandmeister Carsten Schwuchow bei der Übergabe von Urkunden und Präsenten.
Warnung vor betrügerischen Anrufen im Bereich Wolfenbüttel
Am heutigen Dienstag (06.01.2026) meldeten sich mehrere Bürgerinnen und Bürger aus Wolfenbüttel über den polizeilichen Notruf und bei hiesiger Dienststelle, weil sie Anrufe von Betrügern erhalten hatten. Die Polizei warnt daher aus aktuellem Anlass vor betrügerischen Anrufen, welche im Rahmen von Vorbereitungshandlungen dazu dienen, Informationen zu beschaffen.
Ziel dieser Betrüger sind in erster Linie ältere Menschen. Es wird speziell nach Gold und Bargeld gefragt. Ferner gibt man sich als Polizei aus und sucht weitere Vorwände zum Zwecke der Herausgabe von sensiblen Informationen.
Die Polizei warnt eindringlich davor, dass keinerlei sensible Daten an diese Personen herausgegeben werden. Lassen Sie sich nicht von Ihren Gesprächspartnern unter Druck setzen und seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen.
Informieren Sie Ihre Angehörigen, Freunde und Bekannte über derartige betrügerische Anrufe und klären Sie aktiv auf.
Wenden Sie sich bei Unsicherheiten und Rückfragen an Ihre örtliche Polizeidienststelle.
Gemeinsamer Silvesterlauf ins Jahr 2026
Zum sportlichen Ausklang des Jahres war die Polizei auch in diesem Jahr wieder mit einer hohen Motivation beim Silvesterlauf vertreten. In einer geschlossenen Gruppe absolvierten die Teilnehmenden eine 5,7 Kilometer lange Strecke in 38 Minuten rings um den Salzgittersee – in Uniform, mit Weste und Einsatzmitteln.
Insgesamt gingen 13 Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel, des Polizeikommissariats Salzgitter-Bad, der Polizeistation Baddeckenstedt sowie des Polizeikommissariats Oberharz auf die Strecke. Im Vordergrund standen der sportliche Einsatz und der Teamgeist. Natürlich war der Salzgittersee während des Laufes ein besonders sicherer Ort.
Trotz widriger Witterungsbedingungen herrschte eine hervorragende Stimmung. Es war eine besondere Atmosphäre. Die Gemeinschaft, der Sport und ein gemeinsamer Jahresabschluss standen hierbei im Mittelpunkt.
Die Teilnahme der Polizei stieß auf große Anerkennung: Viele Teilnehmende und Zuschauende brachten ihren Respekt und Dank zum Ausdruck. Insbesondere wurde der Polizei für ihren Einsatz, ihre Bürgernähe ihre Sportlichkeit und ihrem Engagement gedankt. So präsentierte sich die Polizeiinspektion im gesamten Inspektionsbereich einmal mehr positiv und als engagierter Teil der Gemeinschaft – sportlich, bürgernah und motiviert auf dem Weg ins Jahr 2026.
Schöppenstedt: Polizei ermittelt wegen Einbruchdiebstahl
Schöppenstedt, Gurtecstraße, 04.01.2026, 12:00 Uhr bis 05.01.2026, 06:00 Uhr.
Unbekannte Täter verschafften sich einen widerrechtlichen Zugang durch ein Fenster in einen Gewerbebetrieb und durchwühlten im Tatverlauf zahlreiche Behältnisse nach Wertsachen. Erste Ermittlungen ergaben, dass Kupferschrott mit einem Gewicht in einer mindestens mittleren zweistelligen Höhe erbeutet wurde. Es entstand ein Schaden von mindestens 400 Euro. Hinweisgebende werden gebeten, sich an die Polizei Schöppenstedt unter der Telefonnummer 05332 94654-0 zu wenden.
BS: Seniorin beraubt – Zeugenaufruf
Braunschweig, Wilhelmstraße
31.12.25, 18.40 Uhr
Täter flüchtet unerkannt
Am Silvesterabend ist eine 78-Jährige mit vier Begleiterinnen in der Wilhelmstraße auf dem Weg zum Staatstheater am Steinweg gewesen. Kurz vor der Neuen Knochenhauerstraße wurde die arglose Seniorin plötzlich von hinten geschubst, wodurch sie zu Boden gestürzt ist. Anschließend hat die 78-Jährige sowie ihre Begleiterinnen nur noch gesehen, wie ein Mann mit der Handtasche, die die Dame zuvor über ihrer rechten Schulter trug, davongerannt sei. Der dunkel gekleidete Täter mit aufgesetzter Kapuze ist auf der anderen Straßenseite in einem Durchgang der Wilhelmstraße 35 verschwunden.
Nachdem man realisiert hat, dass die 78-Jährige gerade Opfer eines Raubes geworden ist, alarmierten die Damen die Polizei. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter allerdings nicht mehr festgestellt werden.
Die 78-Jährige wurde durch den hinterhältigen Angriff verletzt. Im Krankenhaus wurden ein Armbruch und oberflächliche Verletzungen im Gesicht und an den Knien diagnostiziert.
Neben persönlichen Dokumenten befand sich in der geraubten Handtasche Bargeld.
Im Rahmen eines eingeleiteten Strafverfahrens wegen eines Handtaschenraubes suchen die Ermittler nun weitere Zeugen, die Angaben zum Vorfall selber oder zum Täter machen können. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0531/476-2516 entgegen.
LKW-Auflieger in Brand gesetzt – Polizei sucht Zeugen
Mariental, Bundesstraße 244, Parkplatz „Bärenkurve“ 06.01.2026, 02.13 Uhr
In der Nacht zu Dienstag setzten unbekannte Täter auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 244 in Mariental, der sogenannten Bärenkurve, einen LKW-Auflieger in Brand. Einen Zusammenhang zu dem Brand am Neujahrsmorgen (wir berichteten), schließen die Ermittler derzeit nicht aus.
Ein Zeuge entdeckte gegen 02.13 Uhr Flammen an dem abgestellten Auflieger und verständigte umgehend die Feuerwehr.
Die eingesetzten Feuerwehren begannen umgehend mit den Löscharbeiten und konnten den Brand vollständig löschen.
Bei der anschließenden Tatortaufnahme stellte sich heraus, dass der betroffene LKW-Auflieger zuvor schon in der Neujahrsnacht durch ein Feuer erheblich beschädigt worden war.
Die Brandermittler haben die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben könne, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05361/46460 an das 1. Fachkommissariat in Wolfsburg zu wenden.
Schnee und Eis: Einschränkungen bei Müllabfuhr möglich
Aufgrund der aktuellen Wetterlage kann es zu Einschränkungen bei der Müllabfuhr durch den Abfallwirtschaftsbetrieb Wolfenbüttel (ALW) kommen.
Nicht geräumte oder vereiste Straßen können aus Sicherheitsgründen nicht befahren werden, sodass Abfallbehälter nicht geleert werden können. In diesem Fall sollten die Abfallbehälter an der nächstgelegenen befahrbaren Straße bereitgestellt werden.
Im Winter Wege freihalten
Der ALW bittet die Haushalte um tatkräftige Unterstützung beim Herausstellen der Abfallbehälter – gerade im Winter kann das durch zu viel Schnee eine Herausforderung sein. Die Abfalltonnen müssen für die Müllwerker frei zugänglich am Straßenrand stehen. Schnee- oder Eiswälle zwischen Gehweg und Straße können unüberwindbare Hindernisse darstellen, ebenso nicht geräumte Fußwege. Das kann dazu führen, dass die Tonnen nicht geleert werden können. Daher: Bitte den Schnee so räumen, dass eine Müllabfuhr möglich ist.
Weitere Informationen zum ALW unter www.alw-wf.de
Bildunterschrift: Im Winter Wege freihalten, damit die Müllwerker die Tonnen abholen können. Foto: ALW/Landkreis Wolfenbüttel
Führungswechsel im Zentralen Kriminaldienst – Sabrina Lüer ist neue Leiterin
Wolfsburg, 05.01.2026
Zum 05.01.2026 hat Kriminaloberrätin Sabrina Lüer die Leitung des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) in der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt übernommen. Sie folgt auf Polizeioberrat Jens Wiese, der die Funktion kommissarisch im März 2025 übernommen hatte und inzwischen in die Zentrale Kriminalinspektion in Braunschweig gewechselt ist.
Sabrina Lüer ist 37 Jahre alt, gebürtige Braunschweigerin und lebt mit ihrem Mann und ihrem 11 Monate alte Kind in Braunschweig.
„Die Leitung des Zentralen Kriminaldienstes ist für mich eine besonders reizvolle Aufgabe,“ sagt Sabrina Lüer. „Ich freue mich sehr darauf, diese Verantwortung zu übernehmen. Mir ist es wichtig, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen die gute polizeiliche Arbeit fortzuführen und weiterzuentwickeln.“
Im Jahr 2008 begann Frau Lüer als Angehörige des Bundeskaders des Deutschen Tanzsportverbandes im Rahmen der Sportförderung ihr 4-jähriges Studium an der Polizeiakademie Niedersachen in Nienburg. Nach Abschluss des Studiums war sie in verschiedenen Funktionen in der Polizeiinspektion Braunschweig eingesetzt.
Nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt mit ihrem Ehemann in China nahm Sabrina Lüer 2022 ihr Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei auf, das sie erfolgreich abschloss. Anschließend wurde Frau Lüer als Leiterin der Zentralen Ermittlungsgruppen in der Polizeidirektion Hannover eingesetzt. Von 2023 bis Ende 2024 war ihr die Leitung des Staatsschutzes in Hannover übertragen.
Nach ihrer Elternzeit im Jahr 2025 kehrte die Kriminaloberrätin zurück in die Polizeidirektion Braunschweig und übernimmt nun die Leitung des Zentralen Kriminaldienstes in Wolfsburg.
Frau Lüer ist sehr sport – und vor allem tanzbegeistert. In den Jahren 2005, 2011 und 2012 wurde sie Weltmeisterin mit der Standardformation des Braunschweiger Tanz-Sport-Club.
Oliver Grotha, Leiter der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt: „Mit Frau Lüer übernimmt eine engagierte Führungskraft die Leitung der Zentralen Kriminaldienstes. Sie verfügt über eine hohe fachliche Kompetenz und kennt die polizeilichen Herausforderungen sehr genau. Sie bringt neben ihrer Erfahrung auch ein ausgeprägtes Verständnis für moderne Führungsarbeit mit. Ich bin sicher, dass sie den ZKD mit Umsicht, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist führen wird.“
B1 zwischen Lehndorf und Raffturm
B1 zwischen Lehndorf und Raffturm
05.01.26, 10.20 Uhr
Fahrzeugführer erliegt seinen Verletzungen
Heute Morgen befuhr ein Mann mit seinem PKW die B1 aus Lehndorf kommend in Richtung Lamme. In einer leichten Linkskurve ist er dann nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen Baum geprallt. Der Baum wurde durch die Wucht des Aufpralls abgerissen, der PKW kam anschließend auf dem angrenzenden Acker zum Stehen. Der Fahrer wurde in seinem PKW eingeschlossen und war durch Ersthelfer und eine zufällig eintreffende Funkstreifenbesatzung nicht ansprechbar. Die Feuerwehr befreite den Mann, so dass er dem Rettungsdienst und einem Notarzt zur medizinischen Versorgung übergeben werden konnte. Während der Behandlung wurde er reanimationspflichtig und verstarb kurze Zeit später an der Unfallstelle.
Zwecks polizeilicher sowie Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde die B1 zwischen Lehndorf und dem Abzweig Lamme vollgesperrt.
Die Unfallaufnahme erfolgte durch den Verkehrsunfalldienst. Im Einsatz befanden sich neben Rettungskräften und der Feuerwehr auch ein Rettungshubschrauber und die untere Wasserbehörde.
Die Sperrung der B1 dauert mit dem Berichtszeitpunkt noch an.


