Samstag, April 4, 2026

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Winterpause für die Baumaßnahme in der Ortsdurchfahrt Hachum

Fortsetzung der Arbeiten im Februar

Das laufende Bauprojekt in Hachum wird eine geplante Winterpause einlegen. Aufgrund der saisonalen Witterungsbedingungen werden die Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt (Kreisstraße 7) bis etwa Februar 2026 pausieren.

Vor Kurzem wurden die neuen Asphaltschichten zwischen den Einmündungen K 4 und Ringstraße eingebaut, sodass die gesamte Ortsdurchfahrt während der Unterbrechung wieder für alle Verkehrsteilnehmenden freigegeben wird.

Ab Februar 2026 werden die Arbeiten im letzten Abschnitt der Kreisstraße zwischen den Einmündungen Ringstraße und Ortsausgang Richtung Gilzum fortgesetzt, um die nötige Erneuerung der Regenwasserkanalisation und der Fahrbahn abzuschließen. Informationen über den genauen Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Bauarbeiten werden im nächsten Jahr folgen.

Der Abwasserbeseitigungsbetrieb Sickte und der Landkreis Wolfenbüttel bedanken sich bei allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauphase.

Umgang mit Pferden im Feuerwehreinsatz

Feuerwehren besuchen Reit- und Fahrverein Lehre

Auf Initiative des Reitvereins Lehre nahmen bei einem gemeinsamen Dienst im vergangenen November 25 Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehren Lehre und Groß Brunsrode an einer besonderen Ausbildungseinheit teil. Ziel war es, die Reitanlage, welche aus Reithalle, Stallungen und Außengelände besteht, besser kennenzulernen und den sicheren Umgang mit Pferden im Einsatzfall zu üben.

Nach einer ersten Gewöhnungsrunde mit kleineren Ponys folgte die Arbeit mit den größeren Pferden. Die Aufgabe bestand darin, die Tiere aus ihren Boxen zu holen und sicher auf die Paddocks zu führen, wo sie im Ernstfall geschützt wären. Auch wurde das kontrollierte Leiten der Pferde in eine gewünschte Richtung durch eine Menschenkette wurde trainiert.

„All dies geschah unter fachkundiger Anleitung und den wachsamen Augen der Pferdebesitzerinnen, die uns jederzeit unterstützten und wertvolle Hinweise gaben. Bei dem eher ungemütlichen und regnerischen Wetter wurden wir im Anschluss mit einer köstlichen Suppe und Getränken versorgt“, berichtet Matthias Klein von der Feuerwehr Lehre.

Ein Übungsdienst, der definitiv nicht alltäglich ist – aber eindrucksvoll zeigt, wie wichtig es ist, auch auf besondere Einsatzsituationen vorbereitet zu sein. Auch das Teamgefühl zwischen den beiden Ortsfeuerwehren wurde weiter gestärkt, damit im Ernstfall Hand in Hand gearbeitet werden kann.

„Ein großes Dankeschön an den Reit- und Fahrverein Lehre für die Einladung, die hervorragende Ausbildung und die köstliche Verpflegung! Wir kommen sehr gerne zu einem weiteren Übungsdienst wieder“, so Benner Rebel von der Feuerwehr Groß Brunsrode abschließend.

Die Feuerwehren Lehre & Groß Brunsrode

Matthias Klein und Bennet Rebel

Foto(Feuerwehr Lehre): Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren lehre und Groß Brunsrode zusammen mit dem Pferdebesitzerinnen in der Reithalle.

Foto(Feuerwehr Lehre): Anhand einer Menschenkette wurden die Pferde kontrolliert in eine Richtung geleitet.

Foto(Feuerwehr Lehre): Am Anfang ging alle erstmal eine gemeinsame „Kennenlern-Runde“.

Werbetrommel für den Elm

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Evessen. Heimatliebe – ein antiquierter Begriff? In Zeiten weltumspannender Flugverbindungen könnte man das fast glauben. Doch nun führt ein rühriges Duo das öffentliche Augenmerk wieder zurück auf eine unterschätzte Schönheit der Region: Michael Seraphin und Michael Strohmann wollen mit ihrer Initiative ,Elmkind‘ werben für den Höhenzug zwischen Wolfenbüttel und Helmstedt. Dabei ist ihnen Heimatliebe ebenso wichtig wie Bodenständigkeit. Noch so ein zu Unrecht verpönter Begriff.

Doch die Werbung ist nur einer der Aspekte bei ,Elmkind‘. Es geht vielmehr um Nachhaltigkeit, um ein Wir-Gefühl, um Gemeinsamkeit – mithin um eine Lebenseinstellung. „Mit unseren Aktionen wollen wir erfahrbar und fühlbar machen, was diese Kulturlandschaft bedeutet“, betont Michael Strohmann. Heimatliebe und Bodenständigkeit seien natürlich wichtige Werte, sagt der 64-Jährige, der in Helmstedt aufgewachsen ist. „Aber es geht uns auch um unmittelbare Eindrücke.“

Auf diesem Gebiet haben die beiden in der Vergangenheit schon einiges geleistet. Mit ihrem Verein ,Friends for Life‘ riefen sie vor Jahren den Elm-Supertrail ins Leben, einen Ultralauf über 72 Kilometer mit jährlich 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Wir wollten schon damals etwas tun, was dem Elm und seiner Schönheit gerecht wird.“

Das ist noch heute so. „Es geht um den Elm, die Schönheit der Region und die Menschen, die stolz sind hier zu leben“, unterstreicht Seraphin. „Wir sind froh und stolz, hier unsere Heimat zu haben. Und wir teilen diese wunderschöne touristisch interessante Region mit jedem, der neugierig ist, sie zu erkunden.“ Zudem stehe der Geist im Vordergrund, die Gemeinschaft und „unsere bodenständige Art, bei der noch der Handschlag zählt“.

Mit Elmkind will die Initiative ein Landkreis-übergreifendes Statement abgeben zur Region. „Wir bieten allen Gewerbetreibenden um den Elm eine zusätzliche Möglichkeit der Vernetzung. Jeder ist eingeladen, Elmkind zu sein und unser Statement zu teilen.“ Doch warum braucht gerade diese Region Unterstützung von außen? „Im Grunde hat jede Region so etwas nötig“, sagt Seraphin, der in Evessen geboren und aufgewachsen ist. Seit 2017 beschäftige er sich mit dem Thema Tourismus. „Für uns ist ja der Verband Nördliches Harzvorland zuständig. Aber schon der Name sagt, in welche Richtung dort das hauptsächliche Interesse läuft.“

Vor allem, wenn das betreute Gebiet zu groß sei, träfen viele unterschiedliche Interessen aufeinander. „Und wir gehen da meiner Meinung nach etwas unter.“ Weil der Elm ein solches Schattendasein nicht verdient habe, entschloss sich der Evesser daraufhin zu einem energischen Schritt: „Ich mache das jetzt selbst – und er erfand die Marke Elmkind.“

Nun folgte am 1. November die Vermarktungsplattform (Elmkind.de), die sich an die Region richtet und Vereinen und Initiativen helfen will. Augenfällig sind vor allem die Textilien, die mit dem Label ,Elmkind‘ daherkommen. „Sie sind allerdings nur ein Vehikel, um den Geist unserer Idee nach Außen zu tragen.“ Gleichzeitig soll die Internetseite eine weitere Plattform sein, auf der sich Menschen mit ihren Elm-Ideen präsentieren können. Darüber hinaus ortsansässige Firmen, Sponsoren und künftige Mitstreiter, getreu dem Motto ,Heimat verbindet‘. Schöner Nebeneffekt des Elm-Merchandising: „Von allen Einnahmen fließen 15 Prozent in regionale soziale Projekte.“ Wer sich um einen Zuschuss bewerben oder seine Idee präsentieren möchte, findet entsprechende Möglichkeiten auf der Homepage.

Erste Freunde der Elmkind-Initiative sind bereits gefunden: Die Elm-Gärtnerei Krüger in Evessen ist mit im Boot, weitere Gespräche laufen. „Wir laden rund um den Elm Menschen, Vereine und Firmen ein mitzumachen.“ Übrigens können sich Strohmann und Seraphin gut vorstellen, dass ihre Idee bundesweit Schule macht. „Im Grunde fühlen sich doch die meisten Menschen wohl in ihrer Heimat“, glaubt der Evesser. „Warum sollen sie das nicht kommunizieren?“

Die beiden Michaels haben ein interessantes Fernziel ausgemacht: „Auf der ganzen Welt sieht man doch Leute mit ,I love New York‘-Klamotten rumlaufen“, sagt Seraphin und lacht: „Wäre es nicht cool, wenn es irgendwann mal andersrum wäre: Dann trifft man in New York Menschen mit einem Elmkind-Shirt.“

Fotos: Flagge zeigen mit Elmkind-Textilien: Auch auf diesem Wege soll die Aktion Fahrt aufnehmen.  Foto: Elmkind

Ivica Lukanic tritt erneut in Wolfenbüttel an

Ich trete 2026 erneut als parteiloser Bürgermeister von Wolfenbüttel an.

In den vergangenen Tagen wurde viel darüber gesprochen, ob ich wieder kandidiere.
Es wurde geschrieben, spekuliert, diskutiert. Viele Menschen haben das direkte Gespräch mit mir gesucht, Fragen gestellt, Sorgen geäußert – und mir sehr klar gesagt:
„Ivica, bleib dabei. Tritt wieder an.“

Das nehme ich ernst.
Ich trete 2026 erneut als Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel an – parteilos und fest in unserer demokratischen Ordnung verwurzelt.

Wir stehen in Wolfenbüttel – wie viele Kommunen – vor großen Herausforderungen:
• finanzielle Belastungen und notwendige Konsolidierung,
• Fachkräftemangel und demografischer Wandel,
• Transformation in Energie, Mobilität, Bildung und Verwaltung,
• gesellschaftliche Spannungen, die auch unsere Stadt erreichen.

Gerade jetzt braucht es Verlässlichkeit, Haltung und Zusammenhalt.
Und es braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Die Unterstützung, die ich in den letzten Jahren und besonders in diesen Tagen erlebe, bewegt mich sehr.
Ich danke allen, die mir geschrieben, mich angesprochen und mir ihr Vertrauen ausgesprochen haben.

Quelle: Linkedin

There is nothing to show here!
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Nachtdampf in Wernigerode

Quelle: Dirks Bahnbilder

Gelegenheit, einmal fünf unter Dampf stehende „Brockenloks“ gemeinsam in der Einsatzstelle Wernigerode abzuleichten, ist heute eher selten. Bei der gestrigen Fotoveranstaltung (27.11.2025) stand ein entsprechendes „Quintett“ bereit. Während 99 7247, 99 7245, 99 7243 und 99 7240 vor der Lokhalle vor sich hin schmauchten, war 99 236 gerade auf die Drehscheibe gefahren…

Ein Foto für die Zeitgeschichte!

Verkehrsunfall auf der A 2 am 29.11.25

Die Stützpunktfeuerwehr Flechtorf informiert:

BAB 2. Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Heute um 05:38 Uhr wurde die Feuerwehr Flechtorf mit dem Einsatzstichwort „Hilfeleistung nach Verkehrsunfall“ auf die Bundesautobahn 2, Fahrtrichtung Hannover, alarmiert.
Im Bereich der Anschlussstelle BS-Ost/Lehre kam es beim Spurwechsel zu einer Kollision zwischen einem Audi und einem Lexus.
Der Lexus kam hierbei ins Schleudern und fuhr in die Schutzplanke. Hierbei wurde das Fahrzeug schwer beschädigt. Unter anderem riss auch eine der vorderen Felgen inklusiv Achsaufnahme ab und blieb auf der Fahrbahn liegen. Ein nachfolgendes drittes Fahrzeug, ebenfalls ein Audi, fuhr gegen die auf der Fahrbahn liegende Felge, welche sich unter dem Fahrzeug verklemmte.
Die beiden beteiligten Audi kamen erst weit hinter der ersten Unfallstelle zum stehen, so dass es für die Feuerwehr auf einer Länge von ca. 400 Meter zwei getrennte Einsatzstellen gab.
Bei dem Unfall wurde nur der Fahrer des Lexus verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Zur Schwere der Verletzungen kann die Feuerwehr keine Aussage treffen. Die drei Insassen der beiden beteiligten Audi blieben unverletzt.
Die Feuerwehr Flechtorf welche mit drei Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften im Einsatz war, sicherte die Einsatzstelle ab, leuchtete sie aus, klemmte die Batterie des Lexus ab und kontrollierte die Fahrzeuge auf auslaufende Betriebsstoffe. Im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei wurde die Fahrbahn noch von Trümmerteilen geräumt.
Im Einsatz waren auch ein Rettungswagen und der Notarzt der Rettungswache Wendhausen, sowie die Polizei.
Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
Quelle: Text & Fotos / FFW Flechtorf

Clever organisiert, einfach entsorgt: Die neue ALW „AbfallApp“

Pressemeldung 28.11.25

Die neue „AbfallApp“ des Abfallwirtschaftsbetriebs Landkreis Wolfenbüttel (ALW) kann ab sofort genutzt werden. Sie unterstützt bei der Abfallentsorgung. Mit der kostenlosen App behalten Nutzerinnen und Nutzer die Müllabfuhrtermine ganz entspannt im Blick. Push-Benachrichtigungen erinnern zuverlässig an die Leerung der Tonnen. Und was passiert, wenn sich Termine durch Feiertage oder Baustellen verschieben? Kein Problem – die App informiert automatisch. So läuft die Abfallentsorgung reibungslos und bequem direkt über das Smartphone. Die bisherige App wird ab dem 1. Januar 2026 nicht mehr unterstützt. Daher sollte die neue ALW- AbfallApp rechtzeitig heruntergeladen werden, um alle Funktionen weiterhin nutzen zu können.

Vorteile auf einen Blick

Die neue ALW-Abfall-App bietet viele praktische Funktionen rund um die Themen Mülltrennung, Recycling und Service: Sie erinnert automatisch an die Leerung der Bio-, Rest-, Papier- und Wertstofftonne. Die Verwaltung mehrerer Adressen ist ideal für Hausverwaltungen oder Betriebe. Eine Standortsuche für Bodenlager, Recyclinghöfe, Containerstandplätze und Sammelstellen ist ebenfalls integriert. Es gibt aktuelle Hinweise bei Terminänderungen, Sonderabholungen oder Baustellen sowie ein Abfall-ABC mit Tipps zur richtigen Entsorgung verschiedenster Materialien. Zudem erhalten die Nutzenden News und Infos aus der Abfallwirtschaft direkt auf ihr Handy. Digitale Services wie die Sperrmüll-Anmeldung oder die Termine als iCal-Kalenderdatei sind ebenfalls Bestandteil der AbfallAPP.

App einrichten

Die neue Version ist bereits jetzt für Android und iOS verfügbar. Nach dem Download aus dem jeweiligen App Store geht es in wenigen Schritten los: Ort und Straße auswählen, Tonnenarten festlegen, Erinnerungszeit bestimmen – und fertig. Die persönliche Abfallübersicht ist nun aktiv.

Damit die App zuverlässig funktioniert: Push-Benachrichtigungen aktivieren, Energiesparmodus deaktivieren, damit Mitteilungen nicht blockiert werden. OS-Tipp: Unter „Einstellungen > Mitteilungen > ALW AbfallApp“ den Bannerstil auf „Dauerhaft“ stellen.

Bildunterschrift: Die neue AbfallApp bietet viel Service rund um die Abfallentsorgung im Landkreis Wolfenbüttel.  Bild: ALW

Download der AbfallApp auch über den QR-Code möglich.

Presseinformation Gemeinde Cremlingen: Ausbau Grundschule Destedt

Ausbau Grundschule Destedt
In Bezugnahme auf die Pressemeldung der CDU vom 26.11.2025 bedarf es seitens der Verwaltung einer Klarstellung:
Die Verzögerung des Mensaausbaus an der Grundschule Destedt ist kein Geheimnis. Eine am 16.05.2023, gemeinsam mit allen politischen Beteiligten, so auch der CDU-Fraktion, beschlossene Beratungsvorlage sieht den Ausbau der Grundschulen Schandelah und Destedt unter Berücksichtigung einer Veränderung der Schuleinzugsgebiete (Cremlingen nach Destedt, Hordorf nach Weddel) vor. In diesem Zusammenhang wurde der Ausbau der Grundschule Schandelah priorisiert und in der Umsetzung vorgezogen. Die Baumaßnahme ist derzeit in der Umsetzung.
Die Verwaltung wurde im Zuge des Beschlusses beauftragt, eingehend zu prüfen und darzustellen, ob eine durchgängige Dreizügigkeit in Destedt realistisch zu erwarten ist und inwieweit die Verwaltung steuernd eingreifen kann, um dies zu vermeiden. Der damaligen Anlage zu den Einschulungsprognosen war es zu entnehmen, dass bei Beibehaltung der Einzugsgebiete der Schulen keinesfalls eine durchgängige 3-Zügigkeit an der Grundschule Destedt zu erwarten ist. Lediglich in den Jahren 2024 und 2027 ist eine sehr knappe Überschreitung zur 3-Zügigkeit ersichtlich, wo die Verwaltung steuernd einwirken kann. Erst mit Einbeziehung der möglichen Veränderung der Schuleinzugsgebiete im Jahre 2027, wäre für einen weiteren Jahrgang eine 3-Zügigkeit zu erwarten. Die mögliche 3-Zügigkeit war jedoch stark daran gekoppelt, dass die Baumaßnahme zum Zeitpunkt der Schuleinzugsgebietsänderung fertiggestellt ist. 
Die Situation in den jeweiligen Grundschulen ist allen politischen Beteiligten jederzeit hinreichend bekannt gewesen und wurde seitens der Verwaltung stetig transparent und offen kommuniziert.
Im Ausschuss für Bauen und Mobilität wurde regelmäßig über den Stand der Baumaßnahmen, Projekte sowie Personalressourcen berichtet. Im Ausschuss für Bildung, Soziales und Gemeinschaftswesen wurde ebenfalls offen kommuniziert, dass eine Planung für den Ausbau der Mensa an der Grundschule Destedt frühestens Ende 2025, Anfang 2026 gestartet werden kann. Auf die Nachfragen von Einwohnerinnen und Einwohnern wurde in den Ausschüssen der Sachstand stets offen weitergegeben.
Besonders zu benennen sind knappe Personalressourcen der Bauverwaltung in Verbindung mit hoher Auslastung durch andere prioritäre Baumaßnahmen. Hinzu kamen zuletzt ungeplante Schäden (z.B. Leitungswasserschäden), die ein kurzfristiges Handeln bedingten und entsprechende Personalressourcen banden, die folglich an anderer Stelle fehlten. Es erfolgte regelmäßig eine Anpassung der Priorisierung der Baumaßnahmen und Projekte – worüber die Politik stets von Seiten der Verwaltung informiert wird.
Für den Mensaneubau der Grundschule Destedt hat die Verwaltung keine aktualisierte Information gegeben, sodass der letzte kommunizierte Stand, Beginn der Planung Ende 2025/Anfang 2026, weiterhin gilt und an der zeitlichen Planung keine Veränderungen vorgenommen werden sollten.
Irritiert ist die Verwaltung über den Antrag der CDU-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Soziales und Gemeinschaftswesen, zur Aufstellung eines Mensa-/Küchenmodulbaus auf dem Parkplatz der Grundschule Destedt. Ein solcher Modulbau an dem Standort vor der Schule würde das Bestreben des Rates konterkarieren, einen Neubau auf der Fläche zu realisieren. Auf einen Schlag würden Aspekte wie Auslastung des Küchenpersonals, Aufsichtspflicht, Sicherheitspflichten, Transportwege und zuletzt auch die angespannte Haushaltssituation der Gemeinde Cremlingen völlig außer Acht gelassen.
Aus Sicht der Verwaltung sollte dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt werden, sodass die Eltern künftiger Cremlinger Grundschülerinnen und -schüler wieder ein Wahlrecht erhalten, um pädagogisch sinnvolle Klassengrößen – ca. 20 Schülerinnen und Schüler pro Klasse – in den Grundschulen Destedt und Weddel zu erhalten.
Unabhängig von den aktuell diskutierten Schülerzahlen ist der Mensaneubau unbedingt erforderlich, um die beengten Verhältnisse – ein Teil der Schülerinnen und Schüler muss das Essen im Flurbereich der Grundschule einnehmen und die Küche ist zu klein – abzustellen. Die Verwaltung wird wie angekündigt sicherstellen, dass der Neubau der Mensa nunmehr in die Umsetzung geht.

Weihnachtsbaum in Destedt aufgestellt

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Am vergangenen Wochenende hat die Feuerwehr Destedt den großen Weihnachtsbaum am Lindenplatz in Destedt aufgestellt. Gespendet wurde die Tanne in diesem Jahr von Familie Winter. Weihnachtliche Stimmung kam bei den Kameraden vor allem durch den frühen ersten Schnee in Destedt auf.

Die Feuerwehr Destedt wünscht allen Dorfbewohnern ein ruhiges und sicheres Weihnachten 2025.

CDU wirft Bürgermeister jahrelange Untätigkeit beim Ausbau der Grundschule Destedt vor

Pressemeldung 26.11.25

Die CDU-Fraktion im Gemeinderat kritisiert den Bürgermeister scharf: Mit der neuen Vorlage XI/196-02 soll die Schulbezirksänderung ab 2027 wieder aufgehoben werden – weil in Destedt angeblich nicht genug Platz sei. Für die CDU ist das der direkte Beleg dafür, dass der Bürgermeister einen klaren Ratsbeschluss über Jahre hinweg nicht umgesetzt hat.

Bereits 2023 hatte der Rat beschlossen, die Grundschule Destedt dauerhaft dreizügig auszubauen. Dazu gehören der Neubau von Mensa und Küche, der Rückbau der bisherigen Räume zu Unterrichtsflächen und die Anpassung der Schulbezirke. Passiert ist davon: nichts.

Besonders irritierend: Elternvertreter kommen seit Jahren immer wieder in die Einwohner-fragestunden des Gemeinderates, um nach dem Stand der Umsetzung zu fragen. Statt klarer Antworten wurden sie regelmäßig vertröstet – oder schlicht nicht ernst genommen. Dass nun genau diese fehlende Umsetzung als Grund für eine Rolle rückwärts angeführt wird, sorgt bei der CDU für Fassungslosigkeit.

Die Hinweise der Eltern waren da. Die Ratsbeschlüsse waren da. Die Ausbaupläne lagen auf dem Tisch. Dass die Verwaltung all das jahrelang ignoriert hat, ist nicht hinnehmbar“, sagt Hermann Büsing, der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende.

Viele Familien haben ihre Entscheidungen – gerade bei der Wahl des Kindergartens – bewusst an der künftigen Schulzuordnung ausgerichtet. Sie wollten ihren Kindern den Übergang in vertrauten Gruppen ermöglichen. Diese Planungssicherheit wird nun ohne Not aufs Spiel gesetzt.

Fraktionsvorsitzender Tobias Breske wird deutlich: „Wer jahrelang nicht handelt, darf sich am Ende nicht wundern, wenn der Ausbau fehlt. Die Raumnot in Destedt ist nicht vom Himmel gefallen – sie war 2023 genauso klar wie heute. Jetzt einen bereits beschlossenen Schulbezirk wieder kippen zu wollen, nur weil man selbst nicht geliefert hat, ist der falsche Weg.“

Um die Situation zu stabilisieren und die Dreizügigkeit endlich umzusetzen, schlägt die CDU in einem Antrag an den Gemeinderat den sofortigen Bau eines Modulgebäudes auf dem Parkplatz der Grundschule Destedt vor. Darin sollen Mensa und Küche kurzfristig untergebracht werden, sodass im Bestandsgebäude dringend benötigte Unterrichts- und Gruppenräume frei werden.

Ein Modulbau ist schnell praktikabel und macht das möglich, was seit Jahren liegengeblieben ist“, so Breske. „Gerade in Zeiten knapper Kassen ist die ganze Sache besonders ärgerlich. Uns ist vollkommen bewusst, dass die Umsetzung unseres Antrags zusätzliche Kosten verursacht – Kosten, die durch rechtzeitiges Handeln hätten vermieden werden können. Aber die Verlässlichkeit gegenüber den Kindern und ihren Eltern wiegt mindestens genauso schwer. Und genau dafür stehen wir ein.“

Für Büsing steht fest: „Die Eltern haben über Jahre Geduld gezeigt. Sie haben nachgefragt, erinnert und Druck gemacht – zu Recht. Jetzt erwarten sie, dass endlich geliefert wird.“

Die CDU kündigt an, ihren Antrag in den kommenden Sitzungen entschlossen einzubringen und im Rat für eine zügige Umsetzung einzutreten.