Freitag, April 3, 2026

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Jahresabschluss und Ehrungen bei der Örtlichen Einsatzleitung

Kürzlich trafen sich die Mitglieder der beiden Örtlichen-Einsatzleitungen aus Sickte und Cremlingen zum gemeinsamen Jahresabschluss. Matthias Köchy, Leiter der Örtlichen Einsatzleitung Sickte, bedankte sich bei allen für die rege Teilnahme sowie für die Einsatzbereitschaft im vergangenen Jahr. Auch Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer schloss sich den Dankesworten an und lobte zudem die hervorragende Zusammenarbeit beider Einheiten.

Die Örtlichen Einsatzleitungen wurden im Jahr 2025 unter anderem zu einer Großübung nach Erkerode, einem Großbrand nach Hordorf, zu einer Personensuche nach Wendessen sowie auch zu einigen kleineren Einsätzen gerufen.

Drei Kameraden erhielten an dem Abend noch eine Ehrung für Ihren Einsatz beim Hochwasser zu Weihnachten 2023. Mark Klages, Leon Fischer und Lennox Fischer wurden mit der Hochwasserehrenmedaille 2023 ausgezeichnet. Die Kameraden unterstützen bei dem Weihnachtshochwasser die Örtliche Einsatzleitung in Wolfenbüttel.

Für seine langjährige Arbeit als stellvertretender Leiter der Örtlichen Einsatzleitung in Cremlingen erhielt Ulrich Krone ein kleines Präsent als Dank und Anerkennung.

Im Anschluss lies man den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen und Gesprächen ausklingen. KHE

Offener Brief der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Cremlingen zur Zustimmung zur Änderung der Schulbezirke

Sehr geehrte Eltern,

sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde,

die Entscheidung über die Änderung der Schulbezirke in der Gemeinde Cremlingen hat in den vergangenen Tagen viele Fragen, Sorgen und auch Ärger ausgelöst. Das ist nachvollziehbar. Genau deshalb möchten wir als CDU- Ratsfraktion offen erklären, warum wir im Gemeinderat dieser Änderung am Ende mehrheitlich zugestimmt haben, obwohl wir diese Entscheidung mit erheblichen Zweifeln und großen Bauchschmerzen getroffen haben.

Zunächst das Wichtigste vorweg.

Unsere Zustimmung ist keine Zustimmung aus Überzeugung, sondern eine Entscheidung aus Verantwortung, für die Eltern und vor allem für die Kinder.

Eine Entscheidung mit langer Vorgeschichte.

Bereits im Jahr 2023 hatte der Gemeinderat einstimmig beschlossen, die Grundschule Destedt dauerhaft dreizügig auszubauen. Dazu gehörten klare Festlegungen. Der Neubau einer Mensa und Küche, der Rückbau bestehender Räume zu Klassenräumen sowie die Anpassung der Schulbezirke. Diese Beschlüsse wurden nach intensiven Beratungen gefasst und stützten sich auf belastbare Prognosen. Sie galten als verlässlich.

Eltern haben sich darauf eingestellt. Sie haben ihre Planungen darauf aufgebaut, Kindergartenentscheidungen getroffen und darauf vertraut, dass Ratsbeschlüsse auch umgesetzt werden. Dieses Vertrauen war berechtigt.

Das eigentliche Problem ist nicht der jetzige Beschluss.

Dass wir am 16. Dezember 2025 über eine Änderung der Schulbezirke entscheiden mussten, ist nicht das Ergebnis neuer Erkenntnisse oder plötzlich veränderter Rahmenbedingungen. Es ist die direkte Folge eines jahrelangen Nichtstuns. Die baulichen Voraussetzungen, die bereits seit 2023 bekannt waren und Grundlage der damaligen Ratsbeschlüsse gewesen sind, wurden bis heute nicht geschaffen. Hinweise, Nachfragen und berechtigte Sorgen aus der Elternschaft wurden zu lange vertagt oder nicht mit der notwendigen Konsequenz aufgegriffen.

Die Leidtragenden dieses Versäumnisses sind nicht Verwaltung oder Politik, sondern die Kinder und ihre Eltern. Hohe Klassenstärken, Unsicherheit kurz vor dem Schulstart und der Eindruck, nun selbst Lösungen finden zu müssen, weil zugesagte Maßnahmen nicht umgesetzt wurden, sind die Konsequenz. Diese Entscheidung ist daher kein Ausdruck guter Planung, sondern der Versuch, die Folgen unterlassenen Handelns zumindest kurzfristig abzufedern.

Warum wir trotzdem zugestimmt haben

Trotz all dieser Punkte hat sich die CDU-Ratsfraktion entschieden, der Änderung der Schulbezirke mehrheitlich zuzustimmen.

Nicht, weil wir diesen Weg für richtig halten.

Nicht, weil wir mit dem bisherigen Vorgehen einverstanden sind.

Sondern, weil eine Ablehnung die Situation für Eltern und Kinder kurzfristig weiter verschärft hätte. Sie hätte zusätzliche Unsicherheit geschaffen. Genau das wollten wir vermeiden. Unsere Zustimmung ist daher ein Ja zur Stabilität in einer schwierigen Situation, nicht ein Ja zur Entstehung dieser Situation.

Diese Zustimmung ist kein Freibrief

Ebenso klar sagen wir. Diese Entscheidung darf nicht als Schlussstrich verstanden werden. Die Probleme waren seit Jahren bekannt. Durch rechtzeitiges Handeln hätten sie vermieden werden können.

Gerade in Zeiten knapper Kassen ist es besonders ärgerlich, dass verspätetes Handeln nun zusätzliche Kosten verursacht. Steigende Baupreise, höhere Planungskosten und Zeitdruck sind die unmittelbaren Folgen. Noch schwerer wiegt jedoch der politische Schaden. Wenn Beschlüsse gefasst, aber nicht umgesetzt werden, verlieren Menschen Vertrauen in kommunale Politik. Davon profitieren am Ende genau diejenigen, die wir in den demokratischen Gremien nicht sehen wollen.

Unser Anspruch für die Zukunft.

Wir verbinden unsere Zustimmung mit klaren Erwartungen:

Beschlüsse des Rates müssen künftig konsequent umgesetzt werden.

Eltern müssen sich auf politische Entscheidungen verlassen können.

Große Weichenstellungen dürfen nicht erst dann wieder infrage gestellt werden, wenn ihre Umsetzung längst hätte beginnen müssen.

Unsere Zustimmung zur Änderung der Schulbezirke ist deshalb ausschließlich eine Entscheidung im Interesse der Kinder. Sie ist kein Freibrief, sondern ein deutlicher Auftrag, es künftig besser zu machen.

Die CDU-Ratsfraktion im Gemeinderat Cremlingen

SPD/GRÜNE: Bürgerhaushalt für 2026 gesichert

PRESSEMITTEILUNG

Cremlingen: Die Gruppe SPD/GRÜNE brachte bereits 2015 den Antrag auf Einführung eines Bürgerhaushaltes neben dem Ortshaushalt in den Rat ein. Mehrheitlich, bei zahlreichen Gegenstimmen der CDU, wurde der Antrag vom Rat im Januar 2016 angenommen. Insgesamt 100.000 € standen nach einem Schlüssel nun den Ortschaften zusätzlich zur Verfügung. Damit wurde ein wirkungsvolles Instrument der Bürgerbeteiligung etabliert, denn Einwohnerinnen und Einwohnern hatten jetzt die Möglichkeit, ihre Anliegen einzubringen und aktiv an der Entwicklung ihrer Ortschaften mitzuwirken. Von den Ortschaften der Gemeinde wurde das Modell unterschiedlich umgesetzt, sodass Mittel zum Teil nicht in Anspruch genommen wurden. Auch das Verfahren zur Umsetzung musste auf den Prüfstand. Eine Arbeitsgruppe, aus Ratsmitgliedern und Verwaltung, erarbeitete Änderungswünsche, die in allen Ortsräten ausführlich diskutiert wurden.

Der aktuellen Haushaltslage geschuldet, wurde der zur Verfügung stehende Betrag auf 50.000 € reduziert, unter der Maßgabe, dass der Verteilungsschlüssel kleinere Ortschaften besser stellen sollte. Ein entsprechender Antrag von SPD/GRÜNE wurde im Finanzausschuss noch einstimmig befürwortet.

In der Ratssitzung stellte die Gruppe Mitte nun den Antrag, den Betrag auf 25.000 € für 10 Ortschaften zu kürzen. Für die Gruppe SPD/GRÜNE machten die Ortsbürgermeister aus Gardessen (Burkhard Wittberg SPD) und Destedt (Diethelm Krause-Hotopp GRÜNE) deutlich, dass dieser Vorschlag inakzeptabel ist. „Wir haben nicht nur in Gardessen tolle Projekte schnell und unbürokratisch umsetzen können“, so Burkhard Wittberg. Für Diethelm Krause-Hotopp steht fest: „Diese direkte Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohnern hat sich bewährt und sollte als wesentlicher Bestandteil der lokalen Demokratie erhalten bleiben!“ Gegen die Stimmen der CDU/FDP/Haie beschloss der Rat, 50.000 € für den Bürgerhaushalt.

Bürgermitglied Stefan Krenge (FDP) verabschiedet

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Veltheim Ohe.

Auf der letzten CDU/FDP Gruppensitzung in 2025 des Samtgemeinderates Sickte im Lindenhof in Veltheim Ohe, wurde das Bürgermitglied Stefan Krenge (FDP) gebührend verabschiedet.

Gruppensprecher Uwe Schäfer (CDU) würdigte die Expertise des ausscheidenden Mitgliedes der CDU/FDP Gruppe mit einer Kollage des Herrenhauses Sickte.
Deine Arbeit war für uns stetes ein Gewinn, gerade im Hinblick auf die Bewertung der vielen Fachfragen im Zusammenhang mit
div. Bauvorhaben der Samtgemeinde in den letzten Jahren, so Schäfer.
Die Nachfolge werden wir Zeitnah besprechen und der Samtgemeindeverwaltung mitteilen.
Ja, wir verlieren einen wichtigen Ratgeber der FDP-Fraktion und Gruppe mit der CDU,
so Max Weitemeier (FDP) wir respektieren natürlich die Entscheidung das Mandat als Bürgermitglied abzugeben, aber schade ist es trotzdem.
Im weiteren Verlauf der Sitzung dankte Marco Kelb der CDU/FDP-Gruppe für die auch im Jahr 2025 wieder sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Foto von links. Marco Kelb, Max Weitemeier, Stefan Krenge und Uwe Schäfer

ALW informiert – Abfuhrtermine zu Weihnachten und Neujahr

Pressemeldung 16.12.25

Folgende Müllabfuhrtermine ändern sich zu Weihnachten und Neujahr:

Montag 22.12.2025 wird vorgeholt am Samstag 20.12.2025

Dienstag 23.12.2025 wird vorgeholt am Montag 22.12.2025

Mittwoch 24.12.2025 wird vorgeholt am Dienstag 23.12.2025

Donnerstag 25.12.2025 wird vorgeholt am Mittwoch 24.12.2025

Freitag 26.12.2025 verschiebt sich auf Samstag 27.12.2025

Donnerstag 01.01.2026 verschiebt sich auf Freitag 02.01.2026

Freitag  02.01.2026 verschiebt sich auf Samstag  03.01.2026

 

Öffnungszeiten über die Weihnachtsfeiertage und Neujahr

Das EVZ Bornum ist vom 24.-26.12.2025 sowie am 31.12.2025 und 01.01.2026 geschlossen.

Der Recyclinghof Linden ist vom 24.12.2025–27.12.2025 sowie 31.12.2025–01.01.2026 geschlossen.

Der Recyclinghof/Bodenlager Klein Elbe ist vom 22.12.2025-03.01.2026 geschlossen. Dafür wird am Samstag den 10.01.2026 geöffnet.

Das Bodenlager Weferlingen ist vom 22.12.2025 bis 31.01.2026 geschlossen.

Das Verwaltungsgebäude des WLW ist am 02.01.2026 geschlossen.

Abholung der Weihnachtsbäume

Die Weihnachtsbäume werden im Januar 2026 in der Zeit vom 12.01.2026 bis 23.01.2026 eingesammelt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.alw-wf.de oder in unserer neuen AbfallApp.

Das ALW-Team wünscht einen schönen Advent, ein besinnliches Fest und einen guten Rutsch in das Jahr 2026!

Anbei der QR-Code zur neuen AbfallApp des ALW.

ACV Umfrage: Sorgen vor mangelnder Alltagstauglichkeit bremsen den Durchbruch der Elektromobilität

Pressemeldung

Repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag des ACV zeigt deutliche Wahrnehmungsunterschiede zwischen E-Auto- und Verbrennerfahrern

Die Elektromobilität gilt als zentraler Baustein der Verkehrswende. Doch obwohl inzwischen knapp jeder fünfte Neuwagen in Deutschland rein elektrisch angetrieben ist, bleibt der große Durchbruch weiterhin aus. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen, hat der ACV Automobil-Club Verkehr eine repräsentative Umfrage beim Meinungsforschungsinstitut Civey in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Einen einzelnen Grund für den bislang schleppenden Hochlauf der Elektromobilität gibt es nicht – vielmehr greifen mehrere Faktoren ineinander. Gleichzeitig zeigt sich eine deutliche Meinungskluft zwischen E-Autofahrern und Nutzern von Verbrennerfahrzeugen.

Preis bleibt größte Hürde – Infrastruktur und Reichweite folgen

Knapp 30 Prozent der befragten Verbrennerfahrer nennen den hohen Anschaffungspreis als Hauptgrund gegen den Umstieg auf ein E-Auto. Weitere 16 Prozent äußern Sorgen hinsichtlich der Ladeinfrastruktur – wegen fehlender Lademöglichkeiten zu Hause oder mangelndem Vertrauen in das öffentliche Ladenetz. Rund 11 Prozent zweifeln an der ausreichenden Reichweite.

ACV Geschäftsführer Holger Küster ordnet die Ergebnisse ein: „Es gibt nicht den einen Grund, der Menschen vom Umstieg auf ein Elektroauto abhält. Entscheidend ist das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Der Preis bleibt dabei zentral: Elektromobilität muss man sich nicht nur leisten wollen, sondern auch leisten können. Trotz sinkender Batteriepreise und wachsendem Wettbewerb sind viele Modelle für breite Käuferschichten noch immer zu teuer.“

Alltagstauglichkeit: E-Autofahrer sind deutlich gelassener

Eine klare Zweiteilung zeigt sich bei der Einschätzung der Alltagstauglichkeit von Elektroautos. Während E-Autofahrer viele verbreitete Bedenken überwiegend für unbegründet halten, stehen sie bei Verbrennerfahrern weiterhin stark im Fokus. So befürchten knapp 68 Prozent der Verbrennerfahrer, mit einem Elektroauto mangels Lademöglichkeit liegenzubleiben – bei E-Autofahrern halten hingegen 63 Prozent diese Sorge für nicht gerechtfertigt. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Thema Reichweite: 65 Prozent der Verbrennerfahrer halten E-Autos für längere Strecken für ungeeignet, während 63 Prozent der E-Autofahrer dies verneinen.

ACV Geschäftsführer Holger Küster betont: „Die Umfrage zeigt deutlich: Die Skepsis gegenüber der Elektromobilität ist nach wie vor groß. Gleichzeitig wird erkennbar, dass sie für diejenigen, die bereits ein E-Auto nutzen, im Alltag überwiegend funktioniert. Diese Praxis­erfahrung ist ein wichtiges Signal, denn sie macht sichtbar, dass viele Sorgen vor allem auf Unsicherheit und fehlender Vertrautheit beruhen. Umso mehr ist die Politik gefordert: Sie muss verlässliche und langfristige Rahmenbedingungen schaffen, Investitionen in Infrastruktur und Marktanreize stabil halten und klar zur Elektromobilität stehen. Nur so entsteht das Vertrauen, das für den Erfolg der Verkehrswende unerlässlich ist.“

Die Umfrageergebnisse stellt der ACV über folgenden Link zur Verfügung: ACV Umfrage Elektromobilität

 

 

Erfolgreiche Hinrunde mit starker Teamleistung!

Pressemeldung

Unsere D2-Jugend der JSG Cremlingen/Destedt startete mit einer besonderen Herausforderung in die Saison: Die frisch gegründete Mannschaft ging mit neuen Trainern und einigen Neuzugängen an den Start. Trotz dieser Umstellung hat sich das Team schnell gefunden und eine beeindruckende Hinrunde gespielt.

Mit 18 Punkten aus 10 Spielen, einem starken Torverhältnis von 41:25 und dem zweiten Platz in der Tabelle zeigt sich, wie gut die Spielerinnen und Spieler zusammengewachsen sind. Im neuen Jahr darf man sich mit den besten 7er-Mannschaften im Nordharz messen.
Außerdem hat sich die Mannschaft für das
FinalFour-Pokalturnier im Juni qualifiziert – ein echtes Highlight!

Die Jungs und Mädels haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert und bewiesen, dass Teamgeist, Fleiß im Training und Leidenschaft der Schlüssel zum Erfolg sind.

Ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren!

  • Öffentliche Versicherung – Geschäftsstelle Jens Hanschke (Rucksäcke)
  • Memoris (Trainingsanzüge)
  • MS-Heizung und Sanitär GmbH (Regenjacken)
  • Autowerkstatt am Elm (Trikots)

Dank ihrer Unterstützung konnte die Mannschaft einheitlich auftreten – das stärkt den Teamgeist und motiviert uns für die Rückrunde.

Auch der Start in die Hallensaison ist gelungen: Trotz einer starken Gruppe holte die D2 in der Hinrunde der Hallenkreismeisterschaft vier Punkte aus vier Spielen und zeigte in allen Partien großen Einsatz.

Wir sind stolz auf die Entwicklung unserer D2-Jugend: Aus einer neuen Mannschaft ist ein echtes Team geworden. Mit Leidenschaft, Einsatz und Zusammenhalt haben die Spielerinnen und Spieler gezeigt, was möglich ist. Mit dieser Energie gehen wir voller Zuversicht in die Rückrunde!

Vielen Dank an alle Eltern und Sponsoren – ohne euch wäre das alles nicht möglich!
Wir wünschen allen ein
gesegnetes Weihnachtsfest und eine besinnliche Zeit im Kreise der Familie!

Bei Frost und Schnee: Firmen sollen Saison-Kurzarbeitergeld nutzen

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Jobs für 730 Bauarbeiter im
Kreis Wolfenbüttel sind „winterfest“

Die Jobs der rund 730 Baubeschäftigten im Landkreis Wolfenbüttel sind „winterfest“: „Wer auf dem Bau arbeitet, kommt gut durch den Winter. Auch wenn bei Schnee und Frost kein Fundament ausgehoben, keine Straßen asphaltiert, keine Rohrleitungen und Kanäle verlegt werden: Arbeitsverträge und Lohnfortzahlungen laufen weiter“, sagt Holger Henze von der IG BAU Braunschweig-Goslar.

Möglich macht das das Saison-Kurzarbeitergeld (kurz: Saison-Kug – das frühere Schlechtwettergeld), so die Bau-Gewerkschaft. „Vom Dezember bis zum März können Bauarbeiter dadurch weiterbeschäftigt werden. Auch wenn das Wetter das Arbeiten draußen unmöglich macht“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende Henze. Die Arbeitsagentur biete Baubeschäftigten dazu eine Art „Winter-Brücke“: ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns.

„Wichtig ist, dass möglichst viele der 75 Baubetriebe im Landkreis Wolfenbüttel das Saison-Kug als Chance begreifen und nutzen. Der Vorteil für die Firmen liegt auf der Hand: Sie brauchen keinen Bauarbeiter entlassen – und müssen sich dann, wenn es im Frühjahr auf dem Bau wieder richtig rundgeht, auch keine neuen Fachkräfte suchen“, sagt Holger Henze. Und die Beschäftigten hätten eine „365-Tages-Perspektive im Job und stabile Einkünfte“.

Sollten Aufträge wegen des Winterwetters nicht erledigt werden können, dann reiche es sogar, die Arbeitsagentur nachträglich darüber zu informieren: „Betriebe können so frei planen und flexibel auf jedes Wetter reagieren. Und Unternehmen müssen kein großes bürokratisches Rad drehen: Anträge für das Saison-Kurzarbeitergeld sind schnell gestellt – für die komplette Belegschaft oder auch nur für einen Teil vom Team“, so der Bezirksvorsitzende der IG BAU Braunschweig-Goslar. Neben den Bauunternehmen würden auch Dachdecker- und Gerüstbaubetriebe vom Saison-Kurzarbeitergeld profitieren. Ebenso Unternehmen im Garten- und Landschaftsbau.

„Bevor sie das Saison-Kug nutzen, müssten die Unternehmen allerdings prüfen, ob Beschäftigte noch andere Arbeiten im Betrieb übernehmen können: bei der Produktion in der Halle oder im Lager zum Beispiel“, erklärt der IG BAU-Bezirksvorsitzende Henze. Auch alte Urlaubstage und Arbeitszeitkonten müssten Firmen im Kreis Wolfenbüttel vor einem Saison-Kug-Antrag berücksichtigen.

Mehr Infos zum Saison-Kurzarbeitergeld unter:

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeldformen/saison-kurzarbeitergeld

CDU Sickte veröffentlicht die Broschüre „BereitFürMorgen“

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Sickte 06.11.2025

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Uwe Schäfer die Broschüre über die Samtgemeinde Sickte vor. Hier wird jede der 5 Gemeinden innerhalb der Samtgemeinde angesprochen und über die vergangenen 4 Jahre  Ratsarbeit der CDU informiert.

Über die Finanzen und die Sanierung der Freibäder in Sickte und Dettum wird ebenso, wie über die Friedhöfe, als würdevolle Orte informiert. Die Informationsschrift ist hochwertig ausgearbeitet und mit klarer Bebilderung sehr lesenswert.

Uwe Schäfer (Vorsitzender des CDU Samtgemeindeverbandes) möchte die Bürgerinnen und Bürger nicht nur informieren, sondern fordert die Gemeindemitglieder auch auf, sich mit Anregungen in die Entscheidungen einzubringen. Hier besteht eine gute Möglichkeit sich zu informieren und sich eine eigen Meinung zu bilden.

Kommen Windräder in der Gemeinde Cremlingen – Thema in der Ratssitzung 16.12.25

Mit Vorlage XI/376 liegt ein Vorschlag der Verwaltung vor, die rechtlichen Möglichkeiten für den Ausbau der Windenergienutzung künftig planerisch zu begleiten und zu steuern.

Zu einer möglichen Windkraftplanung in Schandelah-Wohld hat sich die Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah (TSF)“ gegründet und in der Ratssitzung am 23.09.2025 die anliegende Petition an Rat und Verwaltung übergeben.

Diese umfasst die Beschwerde einer fehlenden Transparenz zum Thema Windkraft in Schandelah-Wohld. Zudem werden folgende Punkte angeregt:

1. ein öffentlicher Sachstandsbericht zum aktuellen Stand des Vorhabens

2. Eine klare Bewertung des bisherigen Informationsverlaufs im Rat der Gemeinde Cremlingen.

3. Die Durchführung einer Einwohnerversammlung nach § 35 NKomVG vor einem Grundsatzbeschluss zur Windkraft. (Nach Auskunft der TSF ist hier eine Einwohnerbefragung gemeint!)

Die TSF hat damit ihr Recht aus § 34 NKomVG i. V. m. § 8 der Hauptsatzung der Gemeinde Cremlingen wahrgenommen, sich mit auf Anregungen und Beschwerden in Angelegenheiten der Kommune an die Vertretung zu wenden. Vertretungsberechtigte Personen sind benannt.

Der Petent hat einen Anspruch auf sachliche Prüfung und schriftliche Mitteilung darüber, wie die Angelegenheit inhaltlich behandelt und entschieden wird. Die Prüfung kann der Rat auf den Verwaltungsausschuss übertragen.

Die Verwaltung teilt dazu Folgendes mit:

Zu 1. Die Gemeindeverwaltung hatte lange Zeit keine Kenntnis über die Entwicklungsabsichten eines Windparks in der Gemarkung Schandelah. Es ist durchaus üblich, dass sich Projektentwickler zunächst einmal an Flächeneigentümer oder umgekehrt wenden, so dass Flächen zunächst einmal für ein Projekt gesichert werden können.

Die Gemeinde Cremlingen hat durch die Übersendung eines Pachtvertrages und eines Vorstellungsgespräches des Investors im Hause Kenntnis über das (Einzel-)Projekt Schandelah-Wohld erlangt. Die Gemeinde Cremlingen hat den vorliegenden Nutzungsvertrag nicht unterzeichnet, da ein Grundsatzbeschluss des Rates zur Windenergie bisher nicht gefasst wurde.

Zu 2. Die kommunalen Gremien wurden von der Verwaltung in vorgenannter Form informiert.  Eine tiefergreifende Information der Öffentlichkeit über das „Projekt Schandelah-Wohld“ ist wegen des bevorstehenden Grundsatzbeschlusses bisher nicht erfolgt.

Anzumerken ist, dass Ortsbürgermeister Bauschke aus eigenen Erkenntnissen den Ortsrat Schandelah in seiner Sitzung am 30.01.2025 über das Projekt informiert hat.

Zu 3. Aus Sicht der Verwaltung sollte zunächst einmal der Rat der Gemeinde Cremlingen einen Grundsatzbeschluss über Windkraft auf dem Gebiet der Gemeinde Cremlingen fassen. Sollte dieser positiv beschlossen werden, so wäre aus Sicht der Verwaltung vorstellbar, über (Einzel-)Projekte eine Einwohnerbefragung gemäß § 35 NKomVG durchzuführen zu können. Der Rat der Gemeinde Cremlingen müsste dazu einen gesonderten Beschluss fassen