Mittwoch, April 1, 2026

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Osterfeuer in Schandelah 2026

Am Ostersamstag findet in Schandelah wieder unser traditionelles Osterfeuer statt. Die Feuerwehr Schandelah lädt euch herzlich ein und bietet euch eine große Auswahl an Essen und Getränken um euch den Abend zu verschönern.

Osterfeuer in Sickte

Die Freiwillige Feuerwehr Sickte lädt auch in diesem Jahr, zusammen mit dem Förderverein, zum traditionellen Osterfeuer ein. Am Ostersonntag, den 05. April, wird gegen 19 Uhr auf dem Hundeauslaufplatz, unterhalb des Obersickter Friedhofes, das Feuer entzündet.

Für das leibliche Wohl, in Form von Bratwurst, Grillkartoffel und Getränken, ist gesorgt. Bei der Jugendfeuerwehr wird es auch wieder Stockbrot geben.

Wie in den vergangenen Jahren kann auch in diesem Jahr wieder Baum- und Strauchschnitt für das Osterfeuer angeliefert werden.

Anlieferungszeiten sind:

Samstag, 21. März von 9 bis 13 Uhr und Samstag, 28. März ebenfalls von 9 bis 13 Uhr.

Es wird ausdrücklich noch einmal darauf hingewiesen, dass nur Strauch-Abschnitte bis zu einer Stärke von maximal 10 Zentimetern angenommen werden. Nicht angenommen werden Wurzeln, Stammholz oder behandeltes Holz jeglicher Art. Die Mitglieder der Feuerwehr bitten alle, sich an die Vorgaben und die Anlieferzeiten zu halten. Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht.

Zusätzlich holen die Mitglieder der Feuerwehr auch Baumschnitt, gegen eine Spende für den Förderverein, ab. Abholungen können im Vorfeld telefonisch oder per E-Mail

(osterfeuer@ff-sickte.de) beim Ortsbrandmeister Andreas Bode (05305 / 93 00 78) und der Jugendfeuerwehrwartin Kristina Heine (0176 / 50 13 94 81) angemeldet werden.

Traditionelles Ostereierschießen begeistert zahlreiche Besucher in Weddel

Pressemeldung

  1. Ostereierschießen des Schützenvereins Weddel

Traditionelles Ostereierschießen begeistert zahlreiche Besucher in Weddel.

Eine Woche vor dem Osterwochenende lud der Schützen-Sport-Verein Weddel bereits zum achten Mal zu seinem traditionellen Ostereierschießen in das Dorfgemeinschaftshaus ein. Zahlreiche Besucher aus Weddel und den umliegenden Ortschaften folgten der Einladung, um gemeinsam einige gesellige Stunden zu verbringen und dabei ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit Geschick und ruhiger Hand versuchte man, die zuvor durch ein Losverfahren ermittelten Zahlen zwischen 1 und 10 auf einem Papierspiegel zu treffen. Als Belohnung gab es liebevoll von Hand gefärbte Ostereier zu gewinnen. Auch für die jüngsten Gäste war bestens gesorgt. Unter der Aufsicht der Jugendleiterin Katrin konnten sie ihr Geschick mit der Lichtpunkt-Pistole und dem Lichtpunkt-Gewehr ausprobieren. Als Anerkennung erhielten sie bunt gefüllte Ostertüten, aus denen so manch einer bereits vor Ort naschte. Für das leibliche Wohl sorgte ein Team mit frisch gebrühtem Kaffee, selbstgebackenen Kuchen sowie verschiedenen Kaltgetränken und trug damit zur gelungenen Atmosphäre bei. Insgesamt wurden alle 400 vorbereiteten Eier an die Gäste ausgegeben.

Das ist ein Zeichen für die große Beliebtheit der Veranstaltung. Gegen 18:00 Uhr verabschiedete der Vorsitzende René Langenkämper die Besucher und wünschte allen ein frohes Osterfest. René Langenkämper

Osterbotschaft von Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer

PRESSEMITTEILUNG

Mut zur Hoffnung
Osterbotschaft von Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer
Braunschweig. Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer, stellvertretender Landesbischof der Landeskirche Braunschweig, macht in seiner Osterbotschaft Mut zur Hoffnung. Gerade in unsicheren Zeiten erinnere Ostern daran, dass Tod und Zerstörung nicht das letzte Wort haben, sondern die Liebe. Jesus habe den Rachegott außer Kraft gesetzt und auch den vor Waffen klirrenden Menschen: „Er setzt den Gott der Liebe ein und den mitfühlenden Menschen.“
Jesu Glaubensmut, so Hofer weiter, gehe mit uns durch die Zeiten: „Er ist der Christus, der aufersteht in jedem Trösten und Teilen, im Heilen und Streicheln, im Helfen und Frieden schaffen.“ In der Auferstehung Jesu mache Gott uns Mut. Deswegen gelte: „Lass die Furcht vor dem Tod. Lass die Furcht vor dem Leben. Staune, liebe, lache. Es ist Ostern!“

Wenn Erfahrung auf Feuerwehr trifft: Seniorenkreis zu Gast im Gerätehaus Hemkenrode

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Manchmal sind es die leisen Formate, die am meisten bewegen. So auch jetzt im Feuerwehrhaus Hemkenrode, wo der Seniorenkreis zu Gast war und sich alles um ein Thema drehte, das im Alltag oft verdrängt wird, im Ernstfall aber entscheidend ist: richtiges Verhalten bei einem Brand.

Ortsbrandmeister Tobias Breske und sein Stellvertreter Jan Sprenger nahmen sich Zeit für einen praxisnahen Austausch. Im Mittelpunkt standen konkrete Fragen: Was tun, wenn es in der eigenen Wohnung brennt? Die Wohnung im Brandfall verlassen oder nicht? Und wie funktioniert ein Notruf, wenn es wirklich darauf ankommt?

Schnell entwickelte sich ein offenes Gespräch. Viele brachten eigene Erlebnisse ein, schilderten Unsicherheiten oder stellten ganz konkrete Fragen.

Neben dem Verhalten im Ernstfall ging es auch um Vorbeugung. Kleine Maßnahmen, die im Alltag oft selbstverständlich wirken, aber im Zweifel entscheidend sein können.

„Es war ein wirklich schöner Nachmittag. Das sind so Tage, die einem wieder bewusst machen, was man an seinem Hobby Feuerwehr hat“, sagte Breske im Anschluss.

Zum Abschluss öffnete die Feuerwehr ihre Türen. Jan Sprenger übernahm die Führung durch das Gerätehaus und stellte das Feuerwehrfahrzeug vor. Für viele Teilnehmer ein besonderer Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte.

Die Resonanz fiel durchweg positiv aus. Der Wunsch nach einer Fortsetzung wurde direkt geäußert. Für die Feuerwehr Hemkenrode ein klares Signal, solche Angebote auch künftig weiterzuführen und den direkten Austausch vor Ort zu stärken.

Ein Nachmittag, der gezeigt hat, wie wichtig Information, Begegnung und Vertrauen im Alltag sind. Und wie viel Wirkung entstehen kann, wenn man einfach miteinander ins Gespräch kommt.

VW-Belegschaft bleibt Lavie treu verbunden

Besuchergruppe um Daniela Cavallo überbringt Spendenscheck über 15.000 Euro. Die neue Übungsküche findet viel Zustimmung.

Königslutter. Der Volkswagen-Konzern mag sich derzeit in turbulentem Fahrwasser bewegen – der Spendenbereitschaft seiner Belegschaft tut das keinen Abbruch. Zu einer Scheckübergabe trafen jetzt Vertreterinnen des Vereins Axon (e.V. zur Förderung seelischer Gesundheit) sowie der Lavie Reha gGmbH in Königslutter mit einem Trio aus dem Hause Volkswagen zusammen. Dabei ging es um 15.000 Euro, die allerdings schon ausgegeben worden sind.

„Das Geld floss in eine Übungsküche, die wir dringend benötigt haben“, erläuterte Lavie-Geschäftsführerin Corinna Wollenhaupt. Sie und Andrea Schwetje, die Vorsitzende des Trägervereins Axon, führten die Gäste durchs Haus und erläuterten Hintergrund und Zweck der Einrichtung. So werden an den drei Standorten Königslutter, Wolfsburg und Braunschweig mittlerweile 250 Rehabilitanden betreut, durchweg Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. „Dabei geht es um Reha und Berufsvorbereitung auf verschiedenen Gebieten.“

Gerade der Bereich Hauswirtschaft&Gastronomie haderte zuletzt mit der Tatsache, dass die in Königslutter vorhandene Großküche mit dem Tagesgeschäft ziemlich ausgelastet ist. „Wir bereiten täglich 130 interne Essen zu“, sagte Küchenchef Andreas Pape. „Dazu kommen noch zahlreiche Speisen, die außer Haus gehen.“ Die Mitarbeit der Auzubis und Reha-Teilnehmenden auch in diesem Workflow sei wichtig, „denn sie sollen ja nicht in einer Blase arbeiten“. Und Corinna Wollenhaupt ergänzte: „Gerade die Verselbständigung, also der Schritt hin oder gar zurück ins Arbeitsleben, gelingt immer dann gut, wenn die Anforderungen Stück für Stück angepasst werden.“

Gleichwohl müsse es auch geschützte Bereiche geben, in denen sich der junge Mensch ohne Druck entwickeln könne. „Ein solcher Bereich ist jetzt unsere Übungsküche.“ Küchenchef Pape und Mitarbeiterin Laura Apostel zeigten gleich mal, wie barrierearm und hilfreich der Raum eingerichtet wurde. Zum Beispiel lässt sich die Arbeitsfläche automatisch und stufenlos in der Höhe verstellen –  gerade für besonders kleine und besonders große Menschen eine Wohltat. „Wir haben bei der Sanierung des Raumes auch gleich Beleuchtung und Elektrik auf den aktuellen Stand gebracht“, berichtete Andreas Pape. „Hier sind wir jetzt für die nächsten 25 Jahre auf der sicheren Seite.“

Auch über die kleinen Häppchen, die es anschließend zum Glas alkoholfreien Sekt für alle Beteiligten gab, ließ sich einiges erzählen. „Wie in unserem gesamten Speiseplan, so haben wir auch hier alles selbstgemacht“, erläuterte der Chefkoch. Ein üblicher Großküchen-Einkauf verbiete sich bei der Lavie-Reha: „Viele unserer Gäste nehmen ja die unterschiedlichsten Medikamente. Das würde mit den Speisen kollidieren, wenn wir da gedankenlos irgendwas mit Zusatzstoffen einkaufen würden.“

Daniela Cavallo, bei Volkswagen Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrates, zeigte sich beeindruckt von der Einrichtung und ihrem Portfolio. Vor allem als sie hörte, dass Lavie Reha nahezu einmalig ist in Deutschland – es gibt nur zwei weitere Angebote dieser Art. „Es ist schön zu sehen, wo die Spenden hingehen und wie sinnvoll sie dort eingesetzt werden“, sagte die Wolfsburgerin. Zudem habe ihr Besuch auch einen Multiplikator-Effekt: „Zurück im Werk, sprechen wir natürlich darüber. Denn die Belegschaft will immer Details wissen.“ Gleichzeitig wies sie auf die wichtige Rolle des Konzerns bei den jährlichen Spendenaktionen hin: „Man darf nicht vergessen, dass der Personalbereich stets Geld dazu gibt.“

Andrea Schwetje freute sich sehr über die enge Beziehung, die zwischen Axon und der Belegschaft in den vergangenen Jahren gewachsen ist. „Doch diese regelmäßigen Spenden sorgen auch in der Bevölkerung für einen überaus positiven Widerhall“, betonte sie. Das VW-Trio ermunterte die Gastgeberinnen, auch künftig weitere Anträge zu stellen. Und sie waren sich mit Corinna Wollenhaupt einig: „Schöne Räume wie dieser hier werden dafür sorgen, das Interesse der Rehabilitanden auch für Bereiche zu stärken, die bisher nicht so stark nachgefragt sich wie IT oder Mediengestaltung.“

Fotos: Regio-Press

Dr. Jörg Mayer plädiert für ethisch verantwortliche Geldanlagen

PRESSEMITTEILUNG

Dem Frieden dienen
Dr. Jörg Mayer plädiert für ethisch verantwortliche Geldanlagen
Königslutter/Braunschweig. Oberlandeskirchenrat Dr. Jörg Mayer, Leiter der Finanzabteilung der Landeskirche Braunschweig, hat für ethisch verantwortliche Geldanlagen geworben. In einer Predigt zum Palmsonntag, bezeichnete er am 29. März in Schandelah bei Königslutter Frieden, Gerechtigkeit, Schutz der Schwachen und Abbau von Ungleichheit als „Leitplanken“.  Sie entsprächen den biblischen Vorstellungen von „Shalom“, wie sie in der jüngsten Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) entfaltet werden.
Wenn kirchliches Geld arbeiten solle, dann im Dienst dieser Leitplanken, betonte er: „Wir können nicht den Shalom-Frieden predigen und vom Krieg profitieren.“ Es passe nicht zusammen, für den Frieden zu beten und an Kriegsgewinnen mitzuverdienen, sagte Mayer.
Er wies darauf hin, dass Aktienkurse im Fall von Kriegen steigen. Schon deshalb würde er als Finanzchef einer Landeskirche keine Aktien von Rüstungsunternehmen kaufen. „“Wir fragen nach der Ethik unseres Geldes: Welche Banken, welche Fonds, welche Projekte unterstützen wir – als Kirche, als Gemeinde als Einzelne?“
Der Frieden bleibe brüchig, aber er wachse, wo Menschen Verantwortung übernehmen, so Mayer. Der Palmsonntag rufe uns in eine „Haltung des Friedens“. In unseren Familien, Gemeinden und in unserem Umgang mit anderen Meinungen. Mayer schlug vor, die eigenen Worte darauf hin zu prüfen, ob sie Brücken bauen oder Fronten verschärfen. Außerdem plädierte er dafür, Initiativen der Versöhnung, der Hilfe für Geflüchtete und der Unterstützung für Kriegsopfer zu stärken.

Kinder trainieren für den Nachtlauf – Kita setzt auf Bewegung und Teamgeist

Die angehenden Schulkinder der Kita trainieren voller Freude für den Braunschweiger Nachtlauf. Gemeinsam mit Kita-Leitung Catalin Cromberg, ihrem Kollegen Felix Rischbiter und Lauftrainer Stefan Laas entdecken sie spielerisch, wie viel Spaß Bewegung macht.

Der Nachtlauf ist für unsere Schulkinder ein ganz besonderer Abschluss ihrer Kita-Zeit“, sagt Catalin Cromberg. „Zu sehen, wie sie zusammenhalten, sich anfeuern und über sich hinauswachsen, berührt uns sehr.“ Besonders dankbar zeigt sich die Kita-Leitung dafür, dass Stefan Laas den Kindern privat Lauf-T-Shirts gesponsert hat: „Das bedeutet den Kindern unglaublich viel.“

Auch der Lauftrainer ist begeistert: „Kinder laufen mit einer Freude, die ansteckt. Wenn man sie spielerisch begleitet, entwickeln sie Mut, Ausdauer und richtig viel Selbstvertrauen.“

Mit strahlenden Augen und viel Motivation trainieren die Schulkinder weiter – bis sie beim Nachtlauf stolz an den Start gehen.

Darmkrebszentrum Wolfenbüttel erhält erneut Gütesiegel der DKG

Wolfenbüttel. Das Darmkrebszentrum Wolfenbüttel – ein Netzwerk mit mehr als 20 Kooperationspartnern der Region – hat erneut erfolgreich die Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllt und darf weiterhin die Bezeichnung „Zertifiziertes Zentrum“ tragen. Dies teilt das Städtische Klinikum in einer Pressemitteilung mit.

„Das Darmkrebszentrum ist seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres Klinikums und wichtige Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger der Region. Die erneute Zertifizierung freut uns sehr, da mit ihr auch Sicherheit in der Versorgung für unsere Patienten und Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit für unsere langjährigen Kooperationspartner verbunden ist“, erklärt Axel Burghardt, Geschäftsführer des Städtischen Klinikums.

Hohe Qualität der Behandlung bestätigt

So wurde vor allem die sehr gute Behandlungsqualität und der niedrigschwellige Zugang der Patienten zum Zentrum im Rahmen der zweitätigen externen Überprüfung von den unabhängigen Fachexperten festgestellt. Darüber hinaus erwähnten die Prüfer einen weiteren, wesentlichen Aspekt: „Das hohe Engagement unseres gesamten Teams wurde im Auditbericht besonders hervorgehoben, was uns sehr stolz macht und in unserer täglichen Arbeit bestätigt“, so Dr. Dirk Edelhäuser, Leiter des Darmkrebszentrums Wolfenbüttel. Die Zertifizierung und Etablierung des Darmkrebszentrums sei mit einem enormen Aufwand verbunden, führe jedoch zu einer messbaren Qualitätssteigerung der Versorgung, so Edelhäuser.

Im Darmkrebszentrum, welches als erstes der Region 2014 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert wurde, werden jährlich rund 100 Patienten mit der Diagnose Darmkrebs behandelt. „Eine optimale Behandlung von Darmerkrankungen – insbesondere von Dickdarm- und Mastdarmkrebs – gelingt nur durch eine optimale Zusammenarbeit aller beteiligten medizinischen Fachbereiche. Um eine perfekte Abstimmung aller geforderten Fachgebiete zu erreichen, bedarf es eines klaren Konzepts, auf dem sowohl die Diagnostik als auch die Behandlung aufbauen können“, erörtert Dr. Tilmann Dreßel, Koordinator des Darmkrebszentrums. Gleichzeitig bedeute es, dass Patienten eines zertifizierten Zentrums sicher gehen können, mit einem Höchstmaß an geprüfter Kompetenz, Aktualität und Qualität betreut zu werden.

Zweithäufigste Tumorerkrankung bundesweit

In Deutschland erkranken in jedem Jahr rund 56.000 Menschen an Darmkrebs – statistisch ist jeder 15. Bundesbürger und jede 19. Bundesbürgerin im Laufe des Lebens davon betroffen. Etwa 23.000 Menschen sterben jährlich an dieser Krankheit. Mit einem Anteil von zirka 15 Prozent an allen Krebsarten handelt es sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern um die zweithäufigste Tumorerkrankung. Laut einer Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums konnten durch die Vorsorgekoloskopie innerhalb von zehn Jahren deutschlandweit 180.000 Darmkrebsfälle vermieden und 40.000 Darmkrebsfälle in einem sehr frühen und damit heilbaren Stadium entdeckt werden. Bundesweite Kampagnen wie der seit 2002 jährlich stattfindende „Darmkrebsmonat März“, initiiert u.a. durch die Felix Burda Stiftung, leisten diesbezüglich wichtige Aufklärungsarbeit.

Die beste „Therapie“ des Darmkrebses bleibe die Vorsorge, so das Team des frisch zertifizierten Darmkrebszentrums des Städtischen Klinikums.

Weitere Informationen zum Darmkrebszentrum sind auf der Homepage des Klinikums unter: www.klinikum-wolfenbuettel.de zu finden. Infos zum „Darmkrebsmonat März“ auf der Homepage der Felix Burda Stiftung unter: www.felix-burda-stiftung.de.


Bildunterschrift:

Christiane Lange Qualitätsmanagement, Dr. Dirk Edelhäuser (Leiter) und Dr. Tilmann Dreßel (Koordinator) des Darmkrebszentrums am Städtischen Klinikum Wolfenbüttel.
Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel

Beratungsvorlage im Rat: „Bildungs- und Wohnquartier am Schöppenstedter Turm“

Ein tolles Projekt für die Gemeine Cremlingen:

Aufstellungsbeschluss und Vorstellung des Entwurfs für die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange

Beschlussvorschlag:

1. Die Aufstellung des Bebauungsplans Klein Schöppenstedt 12.0 „Bildungs- und Wohnquartier am Schöppenstedter Turm“ wird beschlossen.

2. Die frühzeitige Information der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB wird auf der Grundlage des vorliegenden Geltungsbereiches (Anlage 1) beschlossen.

3. Gem. § 4a Abs. 2 BauGB wird die mit der frühzeitigen Information zeitgleiche Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB beschlossen.

ReduzierenSachverhalt

Der Geltungsbereich am Schöppenstedter Turm in der Gemarkung Klein Schöppenstedt ist in Anlage 1 dargestellt und hat eine Größe von ca. 5 ha und ist bisher im Flächennutzungsplan als Fläche für die Landwirtschaft dargestellt und gehört damit planungsrechtlich zum Außenbereich.

Ein privater Vorhabenträger ist mit einer Idee auf die Gemeinde zugekommen, die den überwiegenden Bereich des sog. Schöppenstedter Turms auf Cremlinger Seite aufwerten soll.

Es ist beabsichtigt, hier einen Standort für einen Neubau einer zunächst zweizügigen Grundschule und eines Kindergartens mit drei Kita- und zwei Krippengruppen zu entwickeln; perspektivisch könnte die Grundschule zu einer Drei- oder Vierzügigkeit erweitert werden. Ferner sind einige Gebäude „gewerbliches Wohnen“ mit Apartments zur Kurzzeitvermietung, weitere gewerbliche Nutzungen sowie eine Mehrzweckhalle und Sportanlagen geplant. Das denkmalgeschützte Gebäude des Schöppenstedter Turms soll durch entsprechende denkmalgerechte Sanierungsmaßnahmen wiederbelebt und mit einem Gastronomiebetrieb inkl. Kaffee-/Biergarten genutzt werden. In Anlage 2 ist ein erster städtebaulicher Entwurf zu sehen, der das Vorhaben visualisiert.

Die bisherige vorhandene Häuserreihe entlang der Landesstraße (L) 625 Richtung Sickte wird bei der Bebauungsplanung mit einbezogen. Hier ist es das Ziel den Bestand planungsrechtlich zu sichern.

Für dieses Vorhaben ist ein Bebauungsplan und die vorbereitende 49. Flächennutzungsplanänderung (Vorlage XI/422) zwingend erforderlich.

Quelle: Gemeinde Cremlingen

Normalerweise sind die Entwurfsunterlagen bei der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange gem. §§ 3 (1) und 4 (1) BauGB schon ausführlicher. Da das Verfahren möglicherweise sehr komplex wird, sollen, bevor die ausführliche Planung startet, die Hinweise der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit eingeholt werden, um mögliche Herausforderungen in einem frühen Planungsstadium abarbeiten zu können.

Der Beschluss ist erforderlich, um das Verfahren einleiten zu können.

ReduzierenAuswirkungen

• Finanzielle Auswirkungen: Die Planungskosten werden durch den Vorhabenträger getragen. Es wird ein entsprechender städtebaulicher Vertrag geschlossen.

• Personelle Auswirkungen: Das Planverfahren bindet ca. 75-100 Mitarbeiterstunden.

• Klimarelevante Auswirkungen: In der Gesamtbewertung ist das Vorhaben mit erheblichen klimarelevanten Auswirkungen verbunden, insbesondere durch zusätzliche Flächeninanspruchnahme und Versiegelung, einen dauerhaft erhöhten Energiebedarf sowie ein steigendes verkehrsbedingtes Emissionsaufkommen. Dem stehen jedoch substanzielle planerische Steuerungsmöglichkeiten gegenüber. Durch energieeffiziente Bauweise, den Einsatz erneuerbarer Energien, eine klimaangepasste Freiraumgestaltung, Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung sowie ein tragfähiges Mobilitätskonzept können die negativen Auswirkungen deutlich reduziert werden. Unter Berücksichtigung entsprechender Festsetzungen im Bebauungsplan sind die klimarelevanten Belange insgesamt beherrschbar und mit den städtebaulichen Entwicklungszielen vereinbar.