Mittwoch, Juni 17, 2026

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Erstes Wikingerschach-Turnier des SV Cremlingen

Der SV Cremlingen veranstaltet am Samstag, den 20. Juni 2026, das erste Mal ein Wikingerschach-Turnier! Ab 15:00 Uhr sind alle interessierten Teams aus Cremlingen herzlich eingeladen, an diesem sportlich-geselligen Wettbewerb teilzunehmen und ihr Können im Wikingerschach unter Beweis zu stellen. Stattfinden wir das Turnier am Feuerwehrgerätehaus, vielen Dank an die Feuerwehr, die uns dieses für den Tag zur Verfügung stellt!

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Teamgeist, Fairness und der gemeinsame Spaß am Spiel. Ein Team besteht aus mindestens drei und maximal vier Personen. Pro Spiel werden jeweils drei Spieler eingesetzt, während der vierte Spieler flexibel als Ersatzspieler zur Verfügung steht und während des Turniers beliebig eingewechselt werden kann.
Die Startgebühr beträgt 18 Euro pro Team. Für jedes Vereinsmitglied des SV Cremlingen im Team reduziert sich die Gebühr um 2 Euro. Die Startgebühr wird am Veranstaltungstag direkt bei der Anmeldung vor Ort entrichtet. Mit der Teilnahmegebühr wird ein Teil der Organisation sowie das Rahmenangebot der Veranstaltung unterstützt. Außerdem ist in der Startgebühr ein Freigetränk für jedes Teammitglied enthalten.

Auch für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt. Während des gesamten Turniers werden Speisen und Getränke zu fairen Preisen angeboten, sodass sowohl Spieler als auch Zuschauer den Nachmittag in angenehmer Atmosphäre genießen können.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Nach der Anmeldung erhalten die Teams zeitnah eine Bestätigung per E-Mail.

Das Formular zu Anmeldung findet ihr unter folgendem Link:
https://forms.gle/tyQXw3AQykn5qnKi6

Alternativ kann die Anmeldung per Mail an svcremlingen@gmail.com gesndet werden. Sendet uns dazu eine Mail mit mindestens drei Spielernamen sowie euren Teamnamen zu.
Der SV Cremlingen freut sich auf zahlreiche Spieler sowie auf viele Zuschauer, die gemeinsam einen abwechslungsreichen, sportlichen und geselligen Nachmittag verbringen möchten.

Midsommar auf dem Hof Sollich

Gärtnermuseum hatte Gifhorner Kirchenkreisfrauen zu Gast

Wolfenbüttel. Jüngst empfing die Kultur- und Bildungseinrichtung am Neuen Weg eine 26-köpfige Gruppe von Kirchenkreisfrauen aus dem Landkreis Gifhorn. Leiterin Anke Brandes freute sich sichtlich mit den Teilnehmerinnen die Lessingstadt zu besuchen.
Vorstandsmitglied Christian Hogrefe hieß die interessierten Gäste herzlich willkommen und Elisabeth Schwieger führte umfassend in die Geschichte und Geschichten der hiesigen Erwerbsgärtner ein. An einer gemütlichen Kaffeetafel genossen die Besucherinnen aus der Heide schöne und gesellige Stunden im Streckhof. Ingrid Patzelt sorgte in bewährter Weise für das Wohl der Gäste.
BU: Die Kirchenkreisfrauen aus Gifhorn bei ihrem Besuch im Gärtnermuseum. Foto: Andreas Patzelt

Deutschlandwochen gestartet – Autohaus Gebrüder Bormann setzt Zeichen zur Fußball-Weltmeisterschaft

Pressemitteilung/Anzeige

Mit dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft beginnen auch im Autohaus Gebrüder Bormann die traditionellen Deutschlandwochen. Begleitet werden diese von attraktiven Aktionsangeboten auf die Hyundai Top-Modelle, die bis zum 30.06. verfügbar sind und den Kunden einen besonderen Fußballsommer ermöglichen.

Das Unternehmen zeigt auch in diesem Jahr sichtbar Flagge: Deutschlandfahnen an den Fahnenmasten sowie an den Fahrzeugen auf dem Gelände unterstreichen die Verbundenheit mit der Nationalmannschaft und die Vorfreude auf ein sportliches Großereignis.

Geschäftsführer Björn und Holger Bormann betonen die besondere Bedeutung der Aktion:

„Die Deutschlandwochen sind für uns längst eine feste Tradition. Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden nicht nur attraktive Angebote machen, sondern auch gemeinsam die Begeisterung rund um die Fußball-Weltmeisterschaft erleben“, sagt Björn Bormann.

Holger Bormann ergänzt: „Fußball steht für Emotionen, Teamgeist und Zusammenhalt – genau diese Werte passen auch zu unserem Selbstverständnis als Unternehmen. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, die Nationalmannschaft sichtbar zu unterstützen.“

Auch die internationale Einbindung der Marke Hyundai in den Fußball unterstreicht die Bedeutung des Turniers: Als offizieller Partner der FIFA World Cup 2026 begleitet Hyundai die Weltmeisterschaft unter dem Motto „Next Starts Now“.

Das gesamte Team des Autohauses freut sich auf spannende Spiele, viele Emotionen und einen sportlich geprägten Sommer mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern vor Ort.

Besuch im SegensReich Schöppenstedt: Martin Albinus würdigt gelebten sozialen Zusammenhalt

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Pressemeldung

Schöppenstedt. Niedrigschwellig, generationenübergreifend, verankert im Ort – das SegensReich in Schöppenstedt verkörpert eine Form sozialer Infrastruktur, die Martin Albinus als SPD-Landratskandidat besonders am Herzen liegt. Gemeinsam mit der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Sabine Resch-Hoppstock besuchte er die Einrichtung und tauschte sich mit Projektleiterin Kerstin Hoffmann und Diakoniebeauftragtem Helge Böttcher über Angebote, Herausforderungen und Perspektiven aus.

Das SegensReich hat sich zu einem zentralen Treffpunkt in der Samtgemeinde Elm-Asse entwickelt. Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenslagen finden hier Beratung, Gemeinschaft und Unterstützung – getragen von haupt- und ehrenamtlichem Engagement, das weit über Schöppenstedt hinaus wirkt.

„Das SegensReich zeigt eindrucksvoll, wie soziale Infrastruktur funktionieren kann“, sagte Albinus. „Menschen werden nicht erst erreicht, wenn Probleme eskaliert sind. Begegnung, Beratung und Gemeinschaft schaffen frühzeitig Unterstützung – und verhindern Isolation.“

Mit seinen 25 Jahren Führungserfahrung in der Sozialverwaltung kennt Albinus den Wert präventiver Arbeit aus der Praxis: Einsamkeit, familiäre Belastungen, Fragen der Integration – viele Herausforderungen lassen sich wirksamer bewältigen, wenn Menschen früh auf verlässliche Anlaufstellen treffen.

„Sozialpolitik beginnt nicht bei Gesetzen oder Behörden“, so Albinus. „Sie beginnt dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Genau das geschieht hier jeden Tag.“

Für ihn ist der Besuch programmatisch: „Unsere Gesellschaft verändert sich. Orte wie das SegensReich – die Menschen zusammenbringen, Teilhabe ermöglichen und das Gefühl geben, dazuzugehören – werden im Landkreis Wolfenbüttel künftig noch wichtiger sein.“

Starke Kommunen entstehen nicht allein durch Gebäude und Infrastruktur. Sie entstehen durch Menschen, die Gemeinschaft gestalten.

Bild (von links): Martin Albinus, Helge Böttcher, Kerstin Hoffmann, Sabine Resch-Hoppstock

Erdbeertag im Gärtnermuseum

Wolfenbüttel. Das Gärtnermuseum am Neuen Weg 33 lädt am Sonntag, 21. Juni, von 11 bis 16 Uhr zum Erdbeertag ein. In der Kultur- und Bildungseinrichtung dreht sich alles um die roten und süßen Köstlichkeiten. Die erfolgreiche Kooperation mit der Domäne Salzdahlum wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.
Die Ehrenamtlichen freuen sich bei hoffentlich bestem Sommerwetter bereits jetzt auf zahlreiche Gäste im Streckhof und heißen Sie herzlich willkommen! Das Museum und die Außenanlagen sind geöffnet. Ein historischer Trecker wird für die Jüngsten ein besonderes Erlebnis sein. Führungen finden statt. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.
BU: Das Gärtnermuseum lädt zum Familienausflug am Erdbeertag ein. Foto: Andreas Meißler

Hauptfriedhof Wolfenbüttel mit neuen Öffnungszeiten ab 1. Juli 2026

Pressemeldung

Die Friedhofsverwaltung der Stadt Wolfenbüttel gibt bekannt, dass zum 1. Juli 2026 neue Öffnungszeiten für den Hauptfriedhof in Kraft treten. Ziel der Neuregelung ist es, die Besuchszeiten für Bürgerinnen und Bürger übersichtlicher zu gestalten und diese optimal an die natürlichen Lichtverhältnisse im Jahresverlauf anzupassen.

Ab dem Stichtag öffnet der Hauptfriedhof seine Tore täglich einheitlich ab 7.15 Uhr. Die abendlichen Schließzeiten orientieren sich künftig flexibel an der jeweiligen Jahreszeit:

  • Winterzeit: Der Friedhof schließt um 17 Uhr.
  • Sommerzeit: Besucherinnen und Besucher können das Gelände bis 21 Uhr nutzen.

Die Friedhofsverwaltung bittet alle Gäste, die geänderten Zeiten bei der Planung ihrer Besuche zu berücksichtigen. Um sicherzustellen, dass sich nach Betriebsschluss niemand mehr auf dem Areal befindet, werden vor der Schließung regelmäßige Kontrollgänge durchgeführt.

Für unvorhergesehene Situationen ist vorgesorgt: Sollte eine Person trotz der Kontrollen nach der offiziellen Schließzeit auf dem Gelände verbleiben, kann der Friedhof jederzeit sicher über eine speziell eingerichtete Notausgangstür am Haupteingang verlassen werden.

Zudem weist die Verwaltung darauf hin, dass der Friedhof bei extremen Wetterlagen aus Sicherheitsgründen kurzfristig geschlossen werden kann. Die neuen Regelungen gelten ab dem 1. Juli 2026.

Wichtige Arbeit für unsere Gemeinschaft – oft im Verborgenen, aber unverzichtbar

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Pressemitteilung 12.06.2026

Abwasserbeseitigungsbetrieb der Samtgemeinde Sickte: Wichtige Arbeit für unsere Gemeinschaft – oft im Verborgenen, aber unverzichtbar

Die SPD-Kandidaten für den Samtgemeinderat Sickte, Max Weilbier und Oliver Zühlsdorff, haben jüngst den Abwasserbeseitigungsbetrieb der Samtgemeinde Sickte besucht, um sich vor Ort einen Eindruck von den Aufgaben, Abläufen und Herausforderungen des Betriebes zu verschaffen.

Schnell wurde deutlich, dass die Arbeit des Abwasserbeseitigungsbetriebes zwar für viele Bürgerinnen und Bürger kaum sichtbar ist, dafür jedoch ein unverzichtbarer Teil der Samtgemeinde ist. Als Teil der kritischen Infrastruktur sorgt das Team täglich dafür, dass die Abwasserentsorgung zuverlässig und sicher funktioniert.

Besonders beeindruckt waren Weilbier und Zühlsdorff von der Atmosphäre im Team. In einer kleinen Mannschaft wird mit hoher Fachkompetenz, großem Engagement und viel Eigenleistung gearbeitet. Der offene und herzliche Austausch machte deutlich, wie stark der Zusammenhalt innerhalb des Teams ist und mit welcher Motivation die Beschäftigten ihre Aufgaben erfüllen.

Während des Besuchs wurden den beiden SPD-Kandidaten die technischen Abläufe und Verfahrensweisen ausführlich erläutert. Dabei wurde auch deutlich, vor welchen Herausforderungen der Betrieb heute und in Zukunft steht. „ Privat habe ich eher selten Berührungspunkte mit dem Thema der Abwasserentsorgung. Meine letzte Besichtigung einer Kläranlage liegt tatsächlich noch in der Schulzeit zurück“, stellte Weilbier schmunzelnd fest: „Umso erkenntnisreicher war dieser Besuch, da er mir verdeutlicht hat, in welchem Umfang der technische Fortschritt Einzug gehalten hat

Im Gespräch wurde zugleich deutlich, wie wertvoll unterschiedliche fachliche Perspektiven für die kommunalpolitische Arbeit sind. „Ich bin froh, dass wir mit Dunja Kreiser als Abwassermeisterin eine ausgewiesene Fachfrau in unseren Reihen haben, die erneut für den Samtgemeinderat kandidiert“, betont Max Weilbier. Die SPD in der Samtgemeinde Sickte profitiert von Kandidatinnen und Kandidaten mit ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und Fachkompetenzen. Diese Vielfalt an Erfahrungen hilft dabei, Herausforderungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und fundierte Entscheidungen für die Zukunft der Samtgemeinde zu treffen.

Weilbier und Zühlsdorff bedanken sich herzlich für die offenen Gespräche, die spannenden Einblicke und die Zeit, die sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abwasserbeseitigungsbetriebes genommen haben. Beide betonen, dass sie auch künftig für einen engen Austausch und weitere Gespräche jederzeit offen sind.

Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Verantwortung, Fachwissen und Engagement hinter einem Bereich stehen, der oft im Verborgenen arbeitet, für die Menschen in der Samtgemeinde Sickte jedoch jeden Tag unverzichtbar ist.

Bildunterschrift: Die SPD-Kandidaten für den Samtgemeinderat, Max Weilbier (links) und Oliver Zühlsdorff (rechts), informierten sich vor Ort über die Arbeit und Herausforderungen des Abwasserbeseitigungsbetriebs der Samtgemeinde Sickte.

Lasertherapie gegen Krampfadern

Pressemeldung

Wolfenbütteler Facharzt nutzt schonende Methode

Wolfenbüttel/Salzgitter. Venenleiden gehören in Deutschland zu den Volkskrankheiten, wobei Krampfadern die häufigste Form darstellen. Rund 30 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind davon betroffen. Im MVZ Chirurgie Salzgitter und dem Städtischen Klinikum Wolfenbüttel hat sich Facharzt Wilko Wolf auf eine besonders schonende Venenbehandlung spezialisiert. Was dies für die Patienten in der Region bedeutet, teilt das Klinikum in einer Pressemitteilung mit.

„Die meisten Menschen denken bei der Entfernung von Krampfadern an eine unangenehme Operation, die unschöne Narben an den Beinen hinterlässt“, berichtet Wilko Wolf, Facharzt für Chirurgie und Phlebologe und somit Spezialist für die Diagnose, Behandlung und Prävention von Venenerkrankungen. Diese Vorstellung entspreche jedoch dank modernen, sogenannten endovaskulären Therapien nicht mehr der Realität. Anders als beim früheren Standardverfahren, dem „Stripping“, bei dem die erweiterte Stammvene mittels Drahtsonde herausgezogen wurde, wird die Vene dank hochspezialisierter Laserbehandlung von innen her verschlossen.

Gesundheitliche Vorteile bei geringer Belastung

 „Die Operation erfolgt ausschließlich ambulant, unter örtlicher Betäubung und minimal-invasiv, es ist also keine Narkose oder stationäre Aufnahme notwendig.“, erläutert Wolf den Eingriff, von dem vor allem ältere Patienten profitieren würden, da es sich bei endovaskulären Therapien um besonders schonende Eingriffe handelt. Auf eben diese hat sich der gebürtige Wolfenbütteler Mediziner spezialisiert.

Erfahrung aus Schwedens größtem Venenzentrum

 Expertise sammelte er vor allem in Schweden. Als Arzt im Praktikum Anfang der 2000er in der Region Örebro gestartet, folgte nach dreijähriger hausärztlicher Tätigkeit die Facharztausbildung zum Allgemeinchirurgen am Universitätskrankenhaus Örebro, wo er anschließend fachärztlich und oberärztlich tätig war. 2019 dann der Wechsel ans „Venencentrum Karlskoga“, dem größten öffentlichen Venenzentrum Schwedens. Hier spezialisierte sich Wolf auf die endovaskuläre Venentherapie und leitete schließlich im Rahmen der Tätigkeit am Venenzentrum die multidisziplinäre Wundsprechstunde für die gesamte Region Örebro.

 „2023 kehrte ich aus familiären Gründen nach Wolfenbüttel zurück und erhielt das Angebot, am Klinikum sowie MVZ Chirurgie Salzgitter am Aufbau eines Venenzentrums federführend mitzuwirken“, so Wolf, der in den Folgejahren zusätzlich die Fachkunde für Medizinische Laseranwendungen sowie die Zusatz-Weiterbildung Phlebologie erwarb bzw. absolvierte. „Seit Anfang dieses Jahres können viele unserer gesetzlich versicherten Patienten die hochspezialisierten Verfahren der endovaskulären Venentherapie im MVZ Chirurgie Salzgitter in Anspruch nehmen“, berichtet der Facharzt für Venenerkrankungen. Zwar übernehme schon ein Großteil der Krankenkassen die Kosten, jedoch noch nicht alle.

Ob ein Eingriff überhaupt notwendig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: „Wir verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Diagnostik und beraten unserer Patienten selbstverständlich auch hinsichtlich konservativer, nicht operativer Therapien“, so Wilko Wolf. Der große Vorteil für die Patienten sei zudem, dass der gesamte Behandlungsverlauf – von der Diagnose bis zur Nachsorge – in einer Hand liege.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des MVZ Chirurgie Salzgitter unter klinikum-wolfenbuettel.de/mvz-chirurgie-salzgitter zu finden.

Wilko Wolf, Facharzt im Städtischen Klinikum Wolfenbüttel, hat sich auf eine besonders schonende Venenbehandlung spezialisiert.

Titelfoto: Die Operation erfolgt ausschließlich ambulant, unter örtlicher Betäubung und minimal-invasiv, so dass keine Narkose oder stationäre Aufnahme notwendig ist. Fotos (2): Städtischen Klinikum Wolfenbüttel gGmbH

Große Resonanz auf Vortragsabend zur geschlechtersensiblen Medizin

Medizin im Wandel: Große Resonanz auf Vortragsabend zur geschlechtersensiblen Medizin 

Die Fachgruppe Frauengesundheit im sozialpsychiatrischen Verbund des Landkreises Wolfenbüttel informierte im Ratssaal der Stadt über die feinen, aber lebenswichtigen Unterschiede in der medizinischen Behandlung von Frauen und Männern.

Gleiche Symptome, aber eine andere Diagnose? Dass biologische und psychosoziale Faktoren einen entscheidenden Einfluss auf Krankheitsrisiken, Symptome und Therapien haben, stand im Mittelpunkt eines gut besuchten Vortrags- und Austauschabends im Wolfenbütteler Ratssaal. Über 50 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung der Fachgruppe Frauengesundheit im sozialpsychiatrischen Verbund des Landkreises Wolfenbüttel und brachten sich aktiv in die anschließende Fachdiskussion ein.

In der Fachgruppe arbeiten Vertreterinnen des AWO-Frauenschutzhauses, der evangelischen Familienbildungsstätte, des AWO-Familienberatungszentrums, von pro familia, der Diakonie-Sozialberatung, der Lukas-Werk-Fachambulanz sowie die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Wolfenbüttel eng zusammen.

Ein Plädoyer für ein notwendiges Umdenken

Heidrun Ripke, Leiterin der evangelischen Familienbildungsstätte, begrüßte die Anwesenden und stellte die engagierten Mitglieder der Fachgruppe vor. Im Anschluss führte die städtische Gleichstellungsbeauftragte Simone Reese kurz in das Thema ein und stellte dabei wichtige Bezüge zur lokalen Situation her.

Den inhaltlichen Schwerpunkt des Abends bildete der mitreißende Vortrag von Awa Naghipour. Die Ärztin lehrt am Lehrstuhl für geschlechtersensible Medizin an der Universität Bielefeld und ist Mitgründerin des Vereins „Feministische Medizin e. V.“. Mit fundierter Fachexpertise plädierte sie eindringlich für ein grundlegendes medizinisches Umdenken. Ziel müsse eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Menschen sein. Anschaulich legte Naghipour dar, wie stark das biologische und das psychosoziale Geschlecht den Krankheitsverlauf und die Wirksamkeit von Therapien beeinflussen – Aspekte, die in der klassischen medizinischen Forschung und Praxis noch immer zu selten berücksichtigt werden.

Lebhafte Diskussion und positiver Ausblick

Wie präsent das Thema im Alltag ist, zeigte die anschließende Diskussionsrunde. Viele Gäste brachten wertvolle Erfahrungen aus der eigenen Beratungspraxis sowie persönliche Erlebnisse ein, welche die Thesen der Referentin untermauerten.

Bei einem gesunden Snack-Büffet, das von den Mitgliedern der Fachgruppe Frauengesundheit liebevoll zubereitet worden war, klang der Abend mit intensiven Gesprächen aus. Aufgrund des großen Erfolgs und der spürbaren Relevanz des Themas war sich das Organisationsteam schnell einig: Auch für das Jahr 2027 ist wieder eine Fachtagung zu einem aktuellen Thema der Frauengesundheit geplant.

Fotos: Fachgruppe Frauengesundheit im Sozialpsychiatrischen Verbund des Lkrs. WF –