Mittwoch, April 8, 2026

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CDU Cremlingen: Pflicht vor Kür – Sicherheit und Infrastruktur müssen Vorrang haben

Pressemeldung

Mit dem aktuellen Beschluss zum neuen Feuerwehrhaus in Schandelah hat der Gemeinderat der Gemeinde Cremlingen ein wichtiges Signal für die Sicherheit vor Ort gesetzt. Für die CDU ist diese Entscheidung jedoch nur ein erster Schritt bei einem Thema, das die Gemeinde seit Jahren begleitet.

Bereits vor rund elf Jahren hatte die Feuerwehr-Unfallkasse in einem Gutachten festgestellt, dass in nahezu allen zehn Feuerwehrhäusern der Gemeinde erheblicher Handlungsbedarf besteht. Viele Gebäude entsprechen demnach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Platzbedarf und Arbeitsbedingungen. Teilweise seien umfangreiche Sanierungen nötig, in mehreren Fällen sogar komplette Neubauten.

Dieses Gutachten liegt seit mehr als einem Jahrzehnt auf dem Tisch“, sagt CDU- Bürgermeisterkandidat Tobias Breske. „Leider ist in dieser Zeit viel zu wenig passiert.“ Der aktuelle Beschluss zum Feuerwehrhaus in Schandelah sei deshalb zwar ein wichtiges Signal, könne aber nur der Anfang sein. „Unsere Feuerwehren leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Menschen in unserer Gemeinde. Dafür müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.“

Der aktuelle Beschluss des Gemeinderats gibt in Schandelah gleichwohl Anlass zu Freude und Hoffnung: „Auch wenn die Viktor-Malbecq-Straße noch nicht erschlossen ist, freuen wir uns, dass es einen Schritt weiter geht“, betont Frank Denecke, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Schandelah und ehemalige Ortsbrandmeister.

Ich bin sehr gespannt, ob ich als aktiver Kamerad den ersten Spatenstich noch erlebe.“

Gerade mit Blick auf die angespannte finanzielle Lage der Gemeinde sieht die CDU bezüglich der Pflichtaufgaben klare Prioritäten. Der Haushalt für das Jahr 2026 weist derzeit ein Defizit von rund 4,5 Millionen Euro aus. „Wenn die finanziellen Spielräume kleiner werden, braucht es eine klare Reihenfolge der Maßnahmen“, so Breske. „Für uns gilt seit Jahren der Grundsatz: Pflicht vor Kür.“

Damit seien vor allem die Kernaufgaben einer Kommune gemeint, zu denen sie gesetzlich verpflichtet ist. Neben der Gefahrenabwehr durch leistungsfähige Feuerwehren gehörten dazu auch eine funktionierende Infrastruktur sowie verlässliche Angebote für Familien.

Pflichtaufgaben einer Gemeinde sind nicht nur Feuerwehr und Straßen“, erklärt Breske, „sondern auch funktionierende Kindergärten und gut ausgestattete Grundschulen. Familien müssen sich darauf verlassen können, dass Betreuung und Bildung vor Ort funktionieren.“

Die CDU habe diesen Ansatz in den vergangenen Jahren immer wieder im Gemeinderat aktiv vertreten. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten müsse zuerst das gesichert werden, was für das Gemeinwesen unverzichtbar sei.

Pflicht vor Kür bedeutet nicht, dass man keine Ideen oder Entwicklungen zulässt“, sagt Breske. „Aber die Reihenfolge muss stimmen. Erst Sicherheit, Bildung und Infrastruktur. Danach kann man über weitere Projekte sprechen.“

Als Bürgermeister wolle er diese Prioritäten künftig klarer und konsequenter umsetzen. „Die Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre Grundbedürfnisse ernst genommen werden“, so Breske. „Das ist der Kern kommunaler Verantwortung.“

Bildunterschrift: Vor den Toren des längst in die Jahre gekommemen Feuerwehrgerätehauses  in Schandelah:
CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske (links) und  Frank Denecke, CDU-Fraktionsvorsitzender
im Ortsrat Schandelah und ehemaliger Ortsbrandmeister  

WOB: Toter bei Wohnungsbrand – Brandursache bisher ungeklärt

Wolfsburg, Siemensstraße

05.03.2026, 05.13 Uhr

Aus bisher unbekannten Gründen kam es am Donnerstagmorgen in der Siemensstraße zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Ein Mann und eine Katze konnten nur noch tot geborgen werden.

Gegen 05.13 Uhr wurden zwei Anwohner des Mehrfamilienhauses auf einen Brandgeruch aufmerksam. Auf der Suche nach der Ursache, entdeckte ein Anwohner, dass aus einer Wohnung im 3. Obergeschoß Rauch kam. Als ihm auf Klopfen und Klingeln nicht geöffnet wurde, trat der Anwohner die Tür ein, um gegebenenfalls Hilfe leisten zu können. Aufgrund der Rauchentwicklung war ein Betreten der Wohnung nicht möglich und der Anwohner verständigte umgehend die Berufsfeuerwehr.

Die eingesetzten Polizeibeamten evakuierten weitere Bewohner des Hauses, die unverletzt das Haus verlassen konnten.

Durch die Berufsfeuerwehr wurden in der Wohnung ein lebloser Mann und eine tote Katze aufgefunden. Der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den 62-jährigen Wohnungsinhaber.

Während der Löscharbeiten musste die Siemensstraße bis 06.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Dies führte teilweise zu erheblichen Beeinträchtigungen des einsetzenden Berufsverkehrs.

Nach dem Brand könnten die evakuierten Mieter in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ursache des Brandes ist derzeit nicht bekannt. Die brandbetroffene Wohnung wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden vom 1. Fachkommissariat aufgenommen.

BS: Bekämpfung komplexer Kriminalitätsstrukturen

Braunschweig, Innenstadt

05.03.26, 07.00 Uhr

Umsetzung von Durchsuchungsbeschlüssen

Seit Juli des vergangenen Jahres wird im hiesigen Zentralen Kriminaldienst, unter Leitung der Staatsanwaltschaft Braunschweig, ein Ermittlungsverfahren gegen drei männliche Personen geführt. Den Männern werden strukturierte, illegale Handlungen, u.a. im Bereich der Drogenkriminalität vorgehalten.

In den heutigen frühen Morgenstunden wurden deshalb Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt sieben Wohn- und Gewerbeobjekte in Braunschweig und Umgebung umgesetzt. Überwiegend konzentrierten sich die Maßnahmen auf den Bereich des Rotlichtviertels um die Wallstraße.

Mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos und der Bereitschaftspolizeihundertschaft aus Braunschweig, erfolgte um 07.00 Uhr der schlagartige Zugriff auf die avisierten Zielobjekte. Nachdem zunächst zwei der drei das Strafverfahren betreffende Männer (58 und 28 Jahre alt) festgenommen werden konnten, wurde mit den Durchsuchungen begonnen.

Insgesamt wurden dabei u.a.:

   - drei einsatzbereite Handfeuerwaffen, inklusive Munition
   - Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich
   - kleinere Mengen Betäubungsmittel und
   - diverses Beweismaterial

beschlagnahmt.

Zwecks weiterer Maßnahmen wurden die Beschuldigten anschließend dem hiesigen Kriminaldienst zugeführt.

Die Ermittlungen in diesem Verfahren, insbesondere auch zum Aufenthalt des dritten Beschuldigten, dauern weiter an.

An dem heutigen Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte beteiligt. Verletzt wurde niemand.

Franz Mahncke, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Braunschweig, wertet den Einsatz als Erfolg:

„Durch die Ermittlungsmaßnahmen konnten vor allem mit der Beschlagnahme von Schusswaffen und Bargeld die Gefährlichkeit und die finanziellen Möglichkeiten eines kriminellen Netzwerkes minimiert werden.“

Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen auf A39

A39 Rtg. Wolfsburg,

04.03.26, 14.40 Uhr

Zwei Schwerverletzte, eine Leichtverletzte

Gestern Nachmittag ist es auf der A39 Rtg. Wolfsburg, in Höhe der Rastanlage Hüttenblick, zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.

Der 31-jährige Fahrer eines Mercedes Sprinters befuhr zuvor den linken Fahrstreifen der Autobahn. Offensichtlich zu spät bemerkte er den sich auf seiner Spur anstauenden Verkehr, so dass er einem Audi A6 auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls führte dies wiederum zum Zusammenstoß mit vier weiteren Fahrzeugen, die sich sowohl auf der linken, als auch auf der rechten Spur der Autobahn befunden haben.

Infolge verletzten sich bei dem Unfall zwei Männer (18 und 22 Jahre alt) schwer und eine Frau (36 Jahre) leicht. Die beiden schwerverletzten Männer wurden durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus verbracht.

Fünf Fahrzeuge waren nicht mehrfahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Innerhalb der sich anschließenden Staubildung ereignete sich noch ein weiterer Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem allerdings niemand verletzt wurde.

Bezüglich der Verkehrsunfallaufnahme, der Rettungsmaßnahmen und der umfangreichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die A39 bis ca. 20.00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle SZ Lebenstedt-Nord abgeleitet.

Neue Leitung für das Nordzucker Werk Uelzen

Neuer Werkleiter für Uelzen: Julian Kulenkampff übernimmt die Leitung des Nordzucker-Werks in Uelzen. Er folgt auf Runi Egholm, der an den Standort Nykøbing in Dänemark wechselt.

Zum 1. März 2026 startete im Nordzucker-Werk Uelzen Julian Kulenkampff als Werkleiter. Runi Egholm, der das Werk in den vergangenen drei Jahren geführt hat, übernimmt die Werkleitung der Zuckerfabrik Nykøbing in Dänemark. Julian Kulenkampff war zuletzt als Head of Production Excellence in der Unternehmenszentrale im Brauschweig tätig und hatte seit November 2025 den Standort Nykøbing als Operational Manager unterstützt.

Julian Kulenkampff startete 2010 im Werk Nordstemmen als Betriebsingenieur. Nach Stationen in verschiedenen technischen und strategischen Funktionen übernahm er 2023 die konzernweite Verantwortung für Production Excellence. Nach seinem kurzfristigen Einsatz in Nykøbing ab November 2025 folgt er nun in Uelzen auf Runi Egholm. „Die enge Zusammenarbeit mit Julian Kulenkampff in den letzten Monaten, aber auch seine Flexibilität, das Werk im dänischen Nykøbing als Operational Manager spontan und mitten in der Kampagne zu unterstützen, haben gezeigt mit welchem Engagement und Begeisterung er an neue Aufgaben herangeht. Ich danke ihm für seinen bisherigen Einsatz im Nordzucker Konzern und wünsche ihm einen erfolgreichen Start im Werk Uelzen“, erklärt Rudolf Bakker, Head of Operations der Nordzucker AG.

Torsten Bigalke, Managing Director Germany, ergänzt: „Sowohl Runi Egholm als auch Julian Kulenkampff haben in den vergangenen Jahren außergewöhnliches Commitment und viel Enthusiasmus in Ihren Verantwortungsbereichen gezeigt. Ich danke Runi Egholm herzlich für seine wertvollen Beiträge in Uelzen und freue mich sehr, dass wir mit Julian Kulenkampff einen erfahrenen und hochqualifizierten Nachfolger gewinnen konnten, der das Werk Uelzen weiter erfolgreich in die Zukunft führen wird.“

SSV Weddel: Braunkohlwanderung 2026

Am Sonntag, den 1. März 2026, lud der SSV Weddel seine Mitglieder sowie zahlreiche Gäste zur traditionellen Braunkohlwanderung ein. Bei strahlendem Sonnenschein führte die Strecke durch die Feldmark in Richtung Hordorf, bevor es zurück zum Dorfgemeinschaftshaus Weddel ging. Für eine kleine Stärkung zwischendurch sorgte ein Verpflegungswagen am Wegesrand, der von den Wanderern dankbar angenommen wurde. Im Rahmen der Wanderung wurden auch die neuen Würdenträger gekürt. Iris Tofahrn übernimmt in diesem Jahr die Regentschaft als Braunkohlkönigin, während Joris Nock als bislang jüngster Braunkohlkönig in die Vereinsgeschichte eingeht.

Im Dorfgemeinschaftshaus Weddel kamen anschließend sowohl die Wanderer als auch die Nichtwanderer zusammen, um das traditionelle Braunkohlessen zu genießen, das vom Team des DGH vorbereitet worden war. Mehr als 40 Teilnehmer ließen sich das Essen schmecken. Im Anschluss hatte der Vorsitzende René Langenkämper eine Tombola organisiert. Der gesamte Erlös in Höhe von 100 Euro kommt der Jugendkasse zugute.

René Langenkämper

DER SCHMIDT GRUPPE feiert 70-jähriges Jubiläum – exklusive Jubiläumsangebote am 09. und 10. März

Wolfenbüttel, 04. März 2026

Die DER SCHMIDT GRUPPE feiert am 07. März 2026 ihr 70-jähriges Bestehen. Gegründet wurde das Unternehmen am 07. März 1956 von Josef Schmidt und entwickelte sich über sieben Jahrzehnte zu einem der bedeutendsten touristischen Anbieter in Norddeutschland. Heute wird das Unternehmen von Georg Wilhelm Schmidt und Philipp Cantauw geführt.

70 Jahre DER SCHMIDT GRUPPE – wir danken unseren Kundinnen und Kunden für ihr Vertrauen und freuen uns auf die Zukunft.“, sagt Geschäftsführer Philipp Cantauw.

Aus diesem Anlass bedankt sich das Unternehmen mit attraktiven Jubiläumsaktionen, die am 09. März 2026 ab 09:00 Uhr starten und bis zum 10. März 2026 gültig sind – solange der Vorrat reicht.

Jubiläumshighlights

  • Fliegen ab Braunschweig bereits ab 499 €

  • Exklusive Busreise-Angebote

  • 5 % Jubiläumsrabatt auf Busreisen während des Aktionszeitraums (gültig am 09.03. und 10.03.2026, nur solange verfügbar)

Jubiläumsbus „Josef“ – eine Hommage an den Firmengründer

Zum Jubiläum präsentiert das Unternehmen neben den Reiseangeboten ein weiteres besonderes Highlight – der eigens gestaltete Jubiläumsbus, der den Namen „Josef“ trägt, ist eine würdige Hommage an Firmengründer Josef Schmidt. Der sogenannte Retroliner steht symbolisch für die Verbindung von Tradition und Zukunft, die das Unternehmen seit siebzig prägt.

Unternehmenshistorie & Entwicklung

Die Reisebüro Schmidt GmbH hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1956 von einem regionalen Familienbetrieb zu einem modernen, breit aufgestellten Mobilitäts- und Touristikunternehmen entwickelt. Aus einem einzigen Fahrzeug entstand im Laufe der Jahrzehnte eine heutige Flotte von rund 100 Fahrzeugen – vom Kleinbus über Linienbusse bis hin zu hochwertigen Fernreisebussen.

Neben den klassischen Bus- und Flussreisen bietet das Unternehmen auch Flugreisen an und zählt damit zu den vielseitigsten touristischen Anbietern im Braunschweiger Land. Unter dem Dach der DER SCHMIDT GRUPPE werden die touristischen Bus- und Schiffsreiseaktivitäten unter der Marke „DER SCHMIDT – Urlaub mit Herz!“ gebündelt. Zusätzlich umfasst die Gruppe mit „momento – Reisen für mich“. Flugreisen von 8 Flughäfen zu 19 europäischen Destinationen.

Unser Jubiläum ist ein starkes Zeichen für Beständigkeit, Qualität und die Leidenschaft fürs Reisen“, erklärt Geschäftsführer Georg Wilhelm Schmidt.

Mit über 250 Mitarbeitenden gehört das Unternehmen zu den wichtigen Arbeitgebern der Region. Zentraler Standort ist das Schmidt Terminal in Wolfenbüttel, das als Dreh- und Angelpunkt für Busreisen, Serviceleistungen und Gästeempfang dient. Ergänzt wird das Angebot der Unternehmensgruppe durch mehrere Reisebüros im TUI‑Franchise, die den Vertrieb weiter stärken.

Boßelkugeln begrüßen den sonnigen Märzanfang

Pressemeldung

CDU-Ortsverband Cremlingen ließ mit seinen Gästen die Kugeln rollen 

Auch in diesem Jahr folgte wieder eine fröhlich gestimmte Gruppe der Einladung des CDU-Ortsverbandes Cremlingen zum Boßeln und Braunkohlessen. Bei sonnigem Wetter trafen sich die Teilnehmer am Sonntag, 1. März morgens auf dem Hof Weber zu dieser langjährigen Traditionsveranstaltung, der B&B-Tour. Der CDU Ortsverbandsvorsitzende Volker Brandt freute sich mit seinen Vorstandsmitgliedern besonders über die erneute Teilnahme von Elke und Frank Oesterhelweg, von Tobias Breske, dem CDU-Kandidaten für das Amt des Gemeindebürgermeisters, von Daniel Eimers, dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden und von Hans Gerkens, dem CDU-Spitzenkandidat für den Cremlinger Ortsrat.

Der Handwagen für den späteren „Boxenstopp“ stand gut bestückt bereit. Die Spielleiter Christoph Brandes und sein engagierter Sohn Konstantin teilten die zwei Mannschaften ein, die rote mit der roten Kugel und die blaue mit der blauen Kugel. Konstantin übernahm dann auf der Strecke die wichtige Dokumentation der Mannschaftspunkte.

Nach Begrüßung und Spieleinführung ging es los in Richtung Herzogsberge. Der Osterfeuerplatz war wieder der Startplatz der Boßelstrecke. Entlang der markierten Wege versuchte jede Mannschaft, ihre Kugel so weit wie möglich an der anderen vorbeirollen zu lassen, um mit möglichst wenigen und somit weiten Kugel-Rollwürfen die Boßelstrecke zurückzulegen. Zum nächsten Wurf kam immer die Mannschaft, deren Kugel hinter der der anderen zurücklag.

Jede Berührung der beiden Kugeln führte umgehend zu einem Getränkestopp („Boxen-Stopp“). Da war für alle in dem Handwagen etwas dabei.

Kurz vor 13 Uhr trafen die Boßel-Sportler im Gasthaus bei Chris ein. Sie fanden liebevoll gedeckte runde Tische vor und weitere Gäste, die am Boßeln nicht teilnehmen konnten.

Vor dem Essen begrüßte Volker Brandt herzlich die Gäste aus „nah und fern“, dabei besonders noch einmal Elke und Frank Oesterhelweg, Tobias Breske und Daniel Eimers.

Er wies zuerst auf den 13. September hin, an dem zur Wahl der kommunalen Gremien aufgerufen wird, also den Ortsräten, dem Gemeinderat und dem Kreistag in Wolfenbüttel. Dieser Termin werfe schon seit einiger Zeit seine Schatten voraus. Brandt meinte, die CDU in der Gemeinde und im Ort mit ihrem vielfältigen Engagement brauche sich nicht zu verstecken.

Er sprach dann kurz zwei Themen an, die für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger in der letzten Zeit in Ort und Gemeinde Cremlingen Beachtung fanden. So wurde im Sommer letzten Jahres das Bildungs- und Begegnungszentrum Cremlingen, kurz BBZ, fertiggestellt. Mittlerweile werde es auch von verschiedenen Gruppen genutzt, wenn es auch noch mit verschiedenen sachlichen und organisatorischen Mängeln behaftet sei. Jetzt müsse man aber sehen, dass die Gemeinde das Beste daraus mache, so Brandt.

Er führte dann noch aus, dass in engem Kontakt zu der Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah“ die Einrichtung von Windparks auf Gemeindegebiet, hier besonders östlich von Schandelah, verhindert werden soll. Der Regionalverband Großraum Braunschweig habe für das Cremlinger Gemeindegebiet keine Windkrafträder vorgesehen, und dabei solle es auch bleiben. Unter Führung der CDU wurde ein diesbezüglicher interfraktioneller Ratsantrag formuliert. Dieser wurde auf der Gemeinderatssitzung am 3. März einstimmig angenommen.

Zum Schluss seiner Ausführungen sprach Brandt seinen besonderen Dank an das Cremlinger „CDU-Event-Team“ aus, das dieses Zusammensein wieder so gut vorbereitet hatte. Auch dankte er den Gastgebern bei Chris, die das duftende Braunkohl-Buffet aufgetischt hatten.

Volker Brandt übergab dann das Wort an den CDU-Bürgermeisterkandidaten Tobias Breske. Dieser freute sich, mit auf Boßel-Tour gewesen zu sein und an frischer Luft vor allem viele gute Gespräche geführt zu haben, persönlich, offen, ehrlich. Es ging ihm um Ideen für den Wahlkampf, um die Themen, die die Menschen bewegen, und auch um ganz konkrete Anregungen aus den Ortschaften. Als Bürgermeisterkandidat war es ihm wichtig zu sagen: Es geht nur gemeinsam. Wir wollen starke Ergebnisse in den Ortsräten erreichen und Verantwortung im Gemeinderat übernehmen. Dafür brauche es Teamgeist, klare Themen und Menschen, die anpacken. Er dankte dem gesamten Vorstand des CDU Ortsverbandes Cremlingen für die Einladung und die Organisation. So wachse Zusammenhalt. Und genau den brauche es jetzt.

Nach diesen sympathischen Worten von Tobias Breske gab es dann das gemeinsame leckere Braunkohleessen. Nach dem Essen nahm Konstantin Brandes die Siegerehrung des Boßel-Wettbewerbs vor. Knapp gewann die Mannschaft mit der blauen Kugel und durfte sich am Tresen aufstellen.

Es war genau der richtige Rahmen, um diesen geselligen Tag mit vielen Gesprächsrunden am Nachmittag entspannt ausklingen zu lassen.

 

Fotos von Bogusia Brandt und Jörg Weber

Windräder in der Gemeinde Cremlingen?

Dr. Diethelm Krause-Hotopp

– Pressesprecher –                                                  Cremlingen, den 03.03.2026

Windräder in der Gemeinde Cremlingen?

Sehr intensiv hat die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN mit ihren Parteimitgliedern diese Frage erörtert und jetzt im Gemeinderat mit den anderen Fraktionen einen wegweisenden Beschluss dazu gefasst.

Hintergrund waren teils öffentlich gewordene Anfragen von Investoren an Eigentümer von Flächen in der Gemeinde Cremlingen. Daraufhin hatte die Gemeindeverwaltung die Grundsatzfrage an die Mitglieder des Gemeinderates gestellt, ob sie sich des Themas annehmen solle und ob ggf. Planungen für Windenergieanlagen einzuleiten seien.

„Bekanntermaßen sehen viele Gemeinden in der Nutzung der Windkraft große Chancen“, erläutert Diethelm Krause-Hotopp. „Denn diese unterstützt nicht nur die Energiewende, sondern kann bei klammen Kassen helfen, z.B. den Betrieb von Freibädern zu sichern.“

Da der für die Windplanung zuständige Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) außerhalb der Gemeinde ausreichend besser geeignete Flächen identifiziert hat, ist es derzeit für die Gemeinde nicht sinnvoll, Ressourcen für die Planung eigener Windkraftanlagen aufzuwenden. „Zumal wenn diese mit deutlichen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden wären“, ergänzt Ratsfrau Ulrike Siemens, Vorsitzende des Planungs-, Umwelt- und Klimaausschusses, die als Bürgermitglied in der Mitgliederversammlung des Regionalverbandes dessen Windplanung mitverfolgen konnte.

Es wurde mit dem Beschluss auch festgelegt, dass der Fortschritt beim Ausbau der Windkraft in der Region seitens der Verwaltung beobachtet werden soll. Wenn sich abzeichnen sollte, dass die geforderten Flächenziele Ende 2027 und 2032 nicht erreicht werden, haben die Ratsgremien die Situation erneut zu bewerten.

„Dass wir uns mit den anderen Parteien jetzt auf diese faktenbasierte und nach vorne gerichtete Vorgehensweise verständigen konnten, ist ein lohnender Abschluss der intensiven Diskussion“, stellt Co-Fraktionsvorsitzende Tina Jäger fest.

Foto (privat): Die Ratsfraktion der GRÜNEN im Cremlinger Gemeinderat: v.l.: Horst Gilarski, Diethelm Krause-Hotopp, Ulrike Siemens, Tina Jäger und Bernhard Brockmann.

Sichere Straßen und nachhaltige Bepflanzung

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PRESSEMITTEILUNG

Sickter GRÜNE stellen Anträge zur Ratssitzung

Sichere Straßen und nachhaltige Bepflanzung

Zur kommenden Sitzung des Sickter Gemeinderates (18. März um 19 Uhr im DGH Apelnstedt) stellt die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN drei Anträge, die für mehr Sicherheit auf den Straßen und für mehr Nachhaltigkeit sorgen sollen.

Jantje Letas begründet den Antrag auf Verkehrsberuhigung auf allen Gemeindestraßen – mit Ausnahme der beiden Durchgangsstraßen – in Hötzum: „Die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit erhöht die Verkehrssicherheit, reduziert den Verkehrslärm, fördert den Klimaschutz, verbessert die Wohn- und Aufenthaltsqualität und trägt zur Reduzierung von Schadstoffen bei.“ Die GRÜNEN schlagen für alle bisher noch nicht geschwindigkeitsreduzierten Gemeindestraßen Tempo 30 bzw. auf der Straße „Im Sültenkampe“ einen verkehrsberuhigten Bereich vor.

Ein weiterer Antrag der grünen Ratsfraktion betrifft die unübersichtliche und gefährliche Kreuzung der Braunschweiger Straße in Hötzum mit der Landesstraße L625 in Höhe der Baumplantage. Michael Kohl verdeutlicht die Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen in diesem Kreuzungsbereich: „Die bauliche Gestaltung dieser Kreuzung ist schwierig und unübersichtlich. Eine Ausfahrt in Richtung Braunschweig ist gerade zu Verkehrsspitzenzeiten nur schwer möglich. Zudem kommt es auch immer wieder zu Gefährdungssituationen für Fahrradfahrende, weil motorisierte Verkehrsteilnehmende sich vortasten, um sich einen Überblick über den fließenden Verkehr zu verschaffen. An dieser Kreuzung kommt es immer wieder zu Unfällen. Daher beantragen wir, dass sich die Verwaltung der Gemeinde Sickte gegenüber der zuständigen Straßenbaubehörde für den Bau einer Kreuzungsampel an dieser Stelle einsetzt.“

Der dritte Antrag der GRÜNEN zur Ratssitzung betrifft den Klimaschutz in der Gemeinde Sickte: „Wir beantragen, dass Bäume, Sträucher und Stauden auf im Besitz der Gemeinde Sickte befindlichen Flächen ersetzt werden, wenn sie abgängig sind oder im Rahmen von baulichen Maßnahmen entfernt werden“, erläutert die Fraktionsvorsitzende Maren Battenberg. „Die Pflanzungen tragen zu einer besseren CO2-Bilanz bei, haben kühlenden Effekt, sorgen für Verschattung und erhöhte Aufenthaltsqualität.“

Aus finanziellen Gründen ablehnen werden die GRÜNEN einen Beschlussvorschlag zur Errichtung eines Kreisverkehrs am Sickter Ortseingang in Höhe der Feuerwehr. „Ein Kreisverkehr an dieser Stelle wäre – auch angesichts des geplanten neuen Gewerbegebietes – sicherlich sinnvoll“, betont Jantje Letas. „Aber da die Gemeinde Sickte diesen überwiegend allein finanzieren müsste, ist der voraussichtliche Eigenanteil der Gemeinde Sickte in Höhe von fast 1,2 Millionen Euro nicht zu stemmen, da dieser allein über Kredite finanziert werden soll. Dies würde die Schuldenlast des ohnehin defizitären Gemeindehaushaltes über Gebühr in die Höhe treiben. Außerdem ist es nicht zu vermitteln, dass einerseits Kredite für eine Maßnahme zugunsten des Kraftfahrzeugverkehrs aufgenommen werden, während auf der anderen Seite Familien immer höhere Kitagebühren zahlen müssen, Standards bei z.B. der Pflege und Unterhaltung von Straßen und Grünanlagen auf ein Mindestmaß reduziert werden und im Bereich der Straßensicherungspflicht ein Unterhaltungsstau besteht.“

Holger Barkhau

Foto: Mitglieder der Sickter Gemeinderatsfraktion der GRÜNEN (von links): Jantje Letas, Michael Kohl, Maren Battenberg, Holger Barkhau