Mittwoch, April 1, 2026

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Diskutieren und genießen mit den Sickter GRÜNEN

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PRESSEMITTEILUNG

Soziale Gerechtigkeit und zukunftsfähige Mobilität

Unter dem Motto „Diskutieren und genießen“ luden die GRÜNEN der Samtgemeinde Sickte zu einem offenen Austausch in das Dorfgemeinschaftshaus „Burschenhof“ in Sickte ein. Gast bei dem lebhaften Gesprächsabend mit Pizza und Börek war die grüne Kandidatin für den Bundestag, Lena Krause.

Lena Krause machte zu Beginn in einer kurzen Ansprache klar, was sie als die Schwerpunkte ihrer Arbeit im Bundestag betrachtet: Den kulturellen Bereich („Unsere freie demokratische Gesellschaft braucht eine freie Kultur- und Medienlandschaft“), die soziale Sicherheit („Ich kämpfe für eine Reform unserer sozialen Sicherungssysteme“) und das Leben im ländlichen Raum („Die Lebensqualität vor Ort ist ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit ländlich geprägter Regionen“).

An mehreren Tischen wurde anschließend über Themen diskutiert, die den Besucherinnen und Besuchern unter den Nägeln brennen. Dazu gehört die soziale Gerechtigkeit (Stichwort Bürgerversicherung), das politische Klima in Deutschland (Anfeindungen und Bedrohungen, die Auseinandersetzung mit und Abgrenzung von rechtsextremistischen Parteien wie die AfD) und die zukunftsfähige Mobilität (E-Mobilität, ein leistungsstarker öffentlicher Personenverkehr).

Insgesamt bot der Abend einen interessanten und informativen Austausch, an dem sich auch mehrere Gäste aktiv beteiligten, die keiner oder einer anderen Partei als die GRÜNEN angehören.

Holger Barkhau

Foto: Die grüne Bundestagskandidatin Lena Krause und der Sprecher der Sickter GRÜNEN, Holger Barkhau eröffneten den Diskussionsabend

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A 39 Autobahnkreuz zur A 2 – Unfall 31.01.2025

Stützpunktfeuerwehr Flechtorf informiert:

31.01.2025; 22:54 Uhr

Hilfeleistung nach Verkehrsunfall

Im Abfahrtsbereich des Autobahnkreuzes Wolfsburg-Königslutter, in Fahrtrichtung Hannover, kam es zu einem Auffahrunfall zwischen einem Kleinwagen und einem Geländewagen.
Wir sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten sie aus und führten das Batteriemanagement an dem Kleinwagen durch.
Text + Fotos: FFW Flechtorf

Jetzt wieder Kuchen Sonntags im Angebot

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Ab Februar das Café Sonntags wieder bis 18 Uhr geöffnet hat.

Ab 14 Uhr gibt es wieder selbst gebackenen Kuchen im Angebot.

Geplante Werkschließung bei ContiTech

Geplante Werkschließung bei ContiTech: Statement von Wirtschaftsminister Olaf Lies

„Die angekündigten Maßnahmen von ContiTech sind ein harter Schlag für die betroffenen Beschäftigten und ihre Familien. Besonders die geplante Schließung des Standorts Stolzenau und der Arbeitsplatzabbau in Hannover-Vahrenwald treffen Niedersachsen in einer ohnehin wirtschaftlich herausfordernden Zeit. Die aktuell schwierige konjunkturelle Lage darf aber nicht zu einem Kahlschlag für Standorte und Beschäftigung werden. Wir werden deshalb den Dialog mit Continental und den Arbeitnehmervertretern weiter aktiv begleiten, um tragfähige Lösungen für die Betroffenen zu finden.

Unser Anspruch als Land ist klar: Wenn der angekündigte Arbeitsplatzabbau nicht noch vermieden werden kann, dann muss er sozialverträglich gestaltet werden. Ich erwarte von Continental, dass es seinen Beschäftigten eine Perspektive bietet – sei es durch interne Weiterqualifizierung, Vermittlung in andere Unternehmensbereiche oder Unterstützung bei einem neuen beruflichen Weg. Das Continental Institut für Technologie und Transformation (CITT) hat hier in der Vergangenheit bewiesen, dass Qualifikation ein Schlüssel zur erfolgreichen Transformation ist. Diese Angebote müssen weiter ausgebaut und für die betroffenen Beschäftigten nutzbar gemacht werden.

Gleichzeitig brauchen wir auf europäischer Ebene klare Rahmenbedingungen für die Zukunft der Automobilindustrie. Ich habe daher auch hohe Erwartungen an den von der EU-Kommission gestarteten strategischen Dialog zur Zukunft der Branche. Der angekündigte Aktionsplan muss konkrete Maßnahmen enthalten, um Wertschöpfung und industrielle Arbeitsplätze in Europa zu sichern. Zur Überarbeitung der Flotten-Emissionsziele hatten wir gemeinsam mit den anderen Autoländern mit unserem unsere Flat-Curve-Modell bereits einen klaren Vorschlag unterbreitet. Das kann aber nur ein Baustein sein. Niedersachsen ist eine starke Automobilregion. Und wir brauchen jetzt eine industriepolitische Strategie für Deutschland und Europa, die Innovationen fördert, Investitionen erleichtert und Unternehmen eine verlässliche Perspektive bietet.“

Diese Führerscheine müssen umgetauscht werden

Bis 2033 muss jeder Führerschein, der vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurde, in den neuen EU-Führerschein umgetauscht werden. Das geschieht stufenweise. Die nächste Frist ist der 19. Januar 2025. Alle Fristen sowie Fragen und Antworten zum anstehenden Führerscheintausch.

Aus welchem Grund erfolgt der Umtausch?

Ob grauer Lappen, rosa Pappe oder weiße Plastikkarte: Nach der Dritten EU-Führerscheinrichtlinie sind bis zum 19. Januar 2033 alle Pkw– und Motorradführerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, in den neuen EU-Führerschein umzutauschen. So soll sichergestellt werden, dass alle in der EU noch in Umlauf befindlichen Führerscheine ein einheitliches und fälschungssicheres Muster erhalten.

Wo finde ich das Ausstellungsdatum? Das Ausstellungsdatum des Kartenführerscheins ist auf der Vorderseite im Feld 4a eingetragen

Wie lange sind alte Pkw-Führerscheine noch gültig?

Für den Führerschein-Umtausch gelten in Deutschland gestaffelte Fristen. Letzter Stichtag ist der 19. Januar 2033 – aber je nach Geburts- oder Ausstellungsjahr greift die Umtauschpflicht schon früher. So sollen eine Überlastung der Behörden und lange Wartezeiten vermieden werden.

Bei Führerscheinen mit Ausstellungsdatum bis zum 31. Dezember 1998 ist das Geburtsjahr des Fahrerlaubnis-Inhabers ausschlaggebend:

  • vor 1953: Umtausch bis 19. Januar 2033
  • 1953 bis 1958: Umtausch bis 19. Januar 2022
  • 1959 bis 1964: Umtausch bis 19. Januar 2023
  • 1965 bis 1970: Umtausch bis 19. Januar 2024
  • 1971 oder später: Umtausch bis 19. Januar 2025

Bei Führerscheinen mit Ausstellungsdatum ab dem 1. Januar 1999 gilt das Ausstellungsjahr des Führerscheins (*):

  • 1999 bis 2001: Umtausch bis 19. Januar 2026
  • 2002 bis 2004: Umtausch bis 19. Januar 2027
  • 2005 bis 2007: Umtausch bis 19. Januar 2028
  • 2008: Umtausch bis 19. Januar 2029
  • 2009: Umtausch bis 19. Januar 2030
  • 2010: Umtausch bis 19. Januar 2031
  • 2011: Umtausch bis 19. Januar 2032
  • 2012 bis 18. Januar 2013: Umtausch bis 19. Januar 2033

(*) Fahrerlaubnisinhaber, deren Geburtsjahr vor 1953 liegt, müssen den Führerschein bis zum 19. Januar 2033 umtauschen, unabhängig vom Ausstellungsjahr des Führerscheins.

Allgemein gilt: Führerscheine, die ab dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, sind nicht mehr unbegrenzt, sondern nur noch 15 Jahre lang gültig – danach müssen sie erneuert werden.

Muss die Fahrprüfung wiederholt werden?

Beim Umtausch des Führerscheins handelt es sich um eine rein verwaltungstechnische Angelegenheit – die Fahrerlaubnis selbst bleibt unverändert bestehen. Zusätzliche ärztliche Untersuchungen oder sonstige Prüfungen wie eine Wiederholung der Fahrprüfung sind damit nicht verbunden.

Ist auch der Motorradführerschein befristet?

Für den Motorradführerschein gelten dieselben Umtauschfristen wie beim Pkw-Führerschein. Zukünftig muss auch er spätestens alle 15 Jahre verlängert werden. Eine nochmalige Prüfung oder ein Gesundheitszeugnis sind dafür ebenfalls nicht erforderlich.

Wo ist der alte Führerschein umzutauschen?

Für den Umtausch des Führerscheindokuments ist grundsätzlich die Fahrerlaubnisbehörde des aktuellen Wohnsitzes zuständig. Es empfiehlt sich, frühzeitig einen Termin zu buchen.

Welche Dokumente werden für den Umtausch benötigt?

Für den erfolgreichen Führerscheinumtausch sind folgende Dokumente vorzulegen:

  • ein gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • ein biometrisches Passfoto
  • der aktuelle Führerschein
  • eine Gebühr von rund 25 Euro

Wurde der alte Papierführerschein nicht von der Behörde des aktuellen Wohnsitzes ausgestellt, ist eine sogenannte Karteikartenabschrift der ursprünglich ausstellenden Behörde erforderlich. Diese lässt sich per Post, telefonisch oder auch online beantragen und an die aktuelle Fahrerlaubnisbehörde schicken.

Wie lange ist der neue EU-Führerschein gültig?

Anders als bisher verlieren die Dokumente nach 15 Jahren ihre Gültigkeit. Sie müssen dann – wie zum Beispiel der Personalausweis oder der Reisepass – erneuert werden. Für die ab dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine gilt die 15-Jahres-Gültigkeitsbefristung bereits.

Mit der Befristung sollen Fälschungen erschwert werden, da Passfoto und Personendaten regelmäßig aktualisiert werden. Eine ärztliche Untersuchung oder eine Überprüfung der Fahreignung müssen bei der Neubeantragung nicht nachgewiesen werden.

Was passiert bei unterlassenem Umtausch?

Wer vergisst, seinen Führerschein rechtzeitig zu erneuern, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro rechnen. Die Länder können in Ausnahmefällen von einer Geldbuße absehen.

Titelfoto: Mit der Befristung der neuen Führerscheine sollen Fälschungen erschwert werden, da Passfoto und Personendaten regelmäßig aktualisiert werden.

Foto: Bundesregierung/Stutterheim  Quelle: Die Bundesregierung vom 02.01.25

„Eli die Fee“ ein neuer Haushaltsservice startet in Cremlingen

Am 1. Advent eröffnete ein neuer Dienstleistungsbetrieb ergänzend zu Pflegediensten seine Türen

Cremlingen, Im Moorbusche 6

Nadine Heuer und ihre Mitarbeiterin Marina Leonhardt haben sich über das große Interesse zur Eröffnung sehr gefreut. Die Geschäftsräume standen allen Besuchern offen und auch für das leibliche Wohl war die Küche ein beliebter Sammelplatz.

Hilfe für die Pflege in den eigenen Wänden ist heute immer mehr ein Thema. Mit einem breiten Angebot an Leistungen und einer Pflegeberatung (nach § 37.3) wird hier ein Sorglos-Paket erstellt. Eine individuelle Beratung ist selbstverständlich inklusive.

Das hat der Gemeinde Cremlingen noch im Angebot gefehlt, also viel Erfolg mit dem Geschäftsmodell!

Motive:

Bürgermeister Detlef Kaatz besucht das Team von “ Eli die Fee in Cremlingen“

Nadine Heuer und ihre Mitarbneiterin Carolin Tlusty bei der Tagesplanung

 

„Eli die Fee Seniorendienst“

Eli die Fee Seniorendienst ist ein Franchise-Konzept für die ambulante Betreuung von älteren Menschen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Seniorinnen und Senioren im Alltag und ermöglichen es ihnen dadurch, im Rahmen ihrer Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Zu den Leistungen von Eli die Fee gehören sowohl die Hilfe im Haushalt als auch die Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen. Wenn gewünscht, kochen die Mitarbeitenden auch gerne mit den Senior*innen, spielen mit ihnen Gesellschaftsspiele oder machen mit ihnen Aufgaben zur Förderung der Gedächtnisleistung.
Das Konzept:

In den Herzogsbergen – Baggern für den Naturschutz

Baggern für den Naturschutz – Lebensräume für Kröten und Molche werden verbessert

Bagger im Naturschutzgebiet – das ist ein ungewohnter Anblick. Ende November werden wieder Artenschutzmaßnahmen für die sehr seltene Kreuzkröte und die Knoblauchkröte in den Herzogsbergen bei Cremlingen durchgeführt. Grund dafür ist die starke Verlandung und Verbuschung mehrerer Gewässer im Bereich der alten Sandgrube am Ehlerberg, so die Untere Naturschutzbehörde im Landkreis Wolfenbüttel. Die Gewässersohle ist hier in Teilen zugewachsen. Die Restwasserflächen reichen nicht aus als Laich- und Fortpflanzungsgewässer. Der Knoblauchkröte mangelt es zudem an grabfähigen Böden. Mit Kammmolch, Spring- und Moorfrosch, die abwechslungsreiche Gewässer mit unterschiedlichen Wassertiefen und Uferbereichen benötigen, sind weitere Amphibien-highlights der Herzogsberge betroffen.

Atlantische Regionen

Die Kleingewässer der Herzogsberge sind wegen ihrer artenreichen Amphibienvorkommen Teil des europäischen Netzwerkes Natura 2000 und in den vergangenen Jahren Teil des von der Europäischen Union geförderten integrierten LIFE-Projektes „Atlantische Sandlandschaften“ zum Erhalt der biologischen Vielfalt – eines gemeinsam von den Ländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen umgesetzten Projektes. Auftrag- und Finanzgeber der aktuellen Maßnahmen ist jedoch der Landkreis Wolfenbüttel. Mit Zustimmung der Flächeneigentümerin, der DBU-Naturerbe GmbH, erfolgen die Baggerarbeiten durch ein ortsansässiges Unternehmen. Intensiv begleitet durch die Untere Naturschutzbehörde sowie eine ortskundige Bauleitung, werden angrenzende Wiesenlebensräume geschont.

Bagger statt Panzer

Bis 2003 wurden die Kleingewässer des ehemaligen Standortübungsplatzes durch das Befahren mit Panzern offengehalten. Diese Aufgabe übernimmt nun ein Bagger und betreibt Landschaftspflege für den Naturschutz. „Wir sind über die Geschwindigkeit der Verlandung der zuletzt in 2021 instand gesetzten Gewässer überrascht. Ein Abschieben der Gewässersohle in vierjährigen Abständen ist nicht mehr ausreichend“, so Mitarbeitende der Unteren Naturschutzbehörde. „Vermutlich wirken sich die klimatischen Veränderungen und die sehr trockenen Sommer auch hier aus. Die Amphibien laichen zwar erfolgreich in den Restwasserflächen ab, der Laich vertrocknet jedoch, zusammen mit dem schnell abnehmenden Wasserstand“.

Für die Maßnahmenumsetzung wurde mit der Firma Graßhoff aus Weddel ein sehr umsichtig wirkendes Unternehmen gewonnen. Die Anfahrt des Baggers erfolgt bei Trockenheit. So werden Fahrschäden vermieden. Die abgeschobenen Sande werden nur umgelagert, verbleiben in den einzelnen Gewässerstandorten und werden zu neuen Lebensräumen. Das spart den Abtransport und ein zusätzliches Befahren des Gebietes.

Informationen zu diesem und weiteren Projekten der Atlantischen Region unter www.sandlandschaften.de

Titelfoto: Verlandung: Das Gewässer Ehlerberg ist verlandet. Der Lebensraum für Kröte und Co wird durch die Maßnahmen verbessert. Foto: Landkreis Wolfenbüttel

LVW Versicherungsagentur Curland ist in Weddel gut angekommen

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Wilkommen am neuen Standort in Cremlingen

Das Team der LVM Versicherung Adrian Curland & Kollegen ist umgezogen

Ort:  Schapen Str. 16  38162 Cremlingen OT Weddel

Öffnungszeiten:       Mo.: –  Fr.: 09:00  bis 12:30  Uhr

                                 Mo. /  Di. / Do.:  14:00 bis 17:00 Uhr  

Wolfsangriff auf Schafherde im Wohld bei Schandelah

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Pressemitteilung

Wolfsangriff auf Schafherde im Wohld bei Schandelah – klare Forderungen des CDU-Kreisverbandes Wolfenbüttel

Am vergangenen Dienstag wurde im Bereich des Wohlds bei Schandelah eine Herde von rund 300 Schafen von einem Wolfsrudel attackiert. Der komplette Tierbestand rannte in Panik in angrenzende Waldgebiete. Die Suche nach den Tieren erstreckte sich auf den ganzen Tag. Viele Tiere werden weiterhin vermisst. Leider musste die Suche nach mehr als 10 Stunden aufgrund der anbrechenden Dunkelheit unterbrochen werden. Für rund 30 Schafe kam jede Hilfe zu spät, sie wurden von den Wölfen gerissen. Viele Tiere starben dabei qualvoll, da sie nach dem Biss des Wolfs nicht sofort tot waren. Einige mussten aufgrund der schweren Verletzungen noch vor Ort erlöst werden.

Diese Angriffe häufen sich in den vergangenen Wochen und dürfen kein Dauerzustand werden. Es braucht klare Maßnahmen zum Schutz der Weidetiere und der Tierhalter“, fordert Holger Bormann, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Wolfenbüttel. „Das Thema gehört dringend auf die politische Agenda, um die Sicherheit unserer Landwirte zu gewährleisten.“

Auch Tobias Breske, stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender, unterstützt diese Forderung. „Ich habe noch am Abend viele Bilder und Videos von Freunden, die bei der Suche der Tiere unterstützt haben, bekommen. Die Bilder der gerissenen Tiere in der Anzahl sind erschreckend. Wie lange kann das ein Tierhalter mental und vor allem monetär durchhalten. Das geht an Existenzen, da muss dringend auf allen Ebenen mehr Druck gemacht werden, um die Tierhalter nicht mit der Thematik allein zu lassen.“

Die CDU Wolfenbüttel wird in den nächsten Tagen Kontakt zu der Landesebene aufnehmen, um das Thema nachhaltig zu adressieren. Parallel wird es eine Veranstaltung geben, die alle Akteure des Themas zusammen bringt, Pro und Kontra zu Wort kommen lässt und so gemeinsam nach geeigneten Lösungen sucht. Denn Lösungen müssen jetzt her! Wollen Sie bei der Veranstaltung dabei sein und Ihre Sicht der Dinge darlegen? Dann melden Sie sich bei uns: info@cdu-wolfenbuettel.de.

Text: Tobias Breske

Foto: Kerstin Köchy

12 Wölfe überfallen Schaf`s-Herde bei Scheppau

Cremlingen, 29.10.24

In der Nacht zum Dienstag schlägt das Wolfsrudel in Scheppau zu.

Jeder Cremlinger kennt den Anblick von weidenden Schafen, auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Scheppau und den Herzogs Bergen. Friedlich grasen die Schafe im Gras und betreiben Landschaftspflege im Schutzgebiet. Der Landkreis Wolfenbüttel begleitet die Schäfer wohlwollend und brauchen den Einsatz der Tiere zur Erhaltung des Gleichgewichts in den Gebieten.

Heute schrecken alle auf und helfen dem Schäfer bei dem Wolfsangriff

Die Wölfe hatten in der Nacht die fast 300 Schafe angegriffen und die Tiere flüchteten in die Wälder und auch auf die A 39. Weit verstreut mussten die Helfen die Schafe und Jungtiere suchen. Dank der Drohne von Thomas Heithecker, wurde sich ein Überblick in dem weiträumigen Gelände verschafft. Als ich am frühen Nachmittag an der Gedenkstätte Wohld auf die Suchmannschaft traf, waren bereits 19 Tote Tiere aufgefunden worden und die schlechten Nachrichten der suchenden wurden dort weiter gesammelt.

Wolfsberater Andreas Hofmann wurde vom Landkreis Wolfenbüttel eingesetzt

Die Aufgabe von Hofmann besteht darin, die Sichtung des Totenfundes zu sichern und zu dokumentieren. Die Suche hält weiter an um noch weiter Tiere lebend zu Retten. Der Einbruch der Dunkelheit macht die Suche nicht leichter. In der Dunkelheit werden Einsätze mit der Wärmebildkamera eingesetzt.

Wir informieren Sie über den weiteren Verlauf.