Nur noch ein kleiner Schritt bis zur Fairtrade-Gemeinde

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Der nächste Schritt ist getan: alle Voraussetzungen für die Einreichung der Bewerbungsunterlagen für das Projekt Fairtrade-Gemeinde liegen vor. Es gibt (seit Jahren schon) einen entsprechenden Ratsbeschluss, es haben sich genügend Menschen für die Steuerungsgruppe gefunden, mindestens vier Geschäfte verkaufen fair gehandelte Waren, zwei Gastronomiebetriebe bieten fair Gehandeltes an, eine Schule, eine Kirchengemeinde und ein Verein bekennen sich zum fairen Handel und schließlich sind auch noch ausreichend Presseartikel verfasst und gedruckt worden.

Einer der Gastronomiebetriebe ist der einLaden in Destedt, in dem sich die Steuerungsgruppe bereits mehrfach getroffen hat. Der einLaden bietet neben dem gastronomischen Angebot in seinem Laden auch viele fair gehandelte und bio zertifizierte Waren an.

Nun kann die Verwaltung die Unterlagen bei Fairtrade-Towns einreichen und dann ist nur noch ein bisschen Warten angesagt. Falls nichts nachgereicht werden muss, dann sollte es in etwa zwei Monaten heißen „Fairtrade-Gemeinde Cremlingen“. Die Übergabe der Urkunde wird mit einem kleinen Fest, vermutlich mit fair gehandeltem Café und z.B. Orangensaft, begangen werden.

Die Reihe Gemeinde-Umwelt-Treff (GUT) der Verwaltung wird sich eventuell im September in einer Veranstaltung mit dem Thema „Siegel und Zertifizierungen“ befassen und einen Blick auf Siegel zu fairem Handel und Bioprodukten werfen. Spoiler: die meisten sind sehr zuverlässig und aussagekräftig. Zu der Veranstaltung wird es von der Verwaltung rechtzeitig Infos und Einladungen geben.

Das Bild (privat) zeigt Mitglieder der Steuerungsgruppe v.l. Helmut Dorfmann, Ilsemarie Pahl, Markus Diedrich, Ulrike Siemens, Kai Hillebrecht und Josefine Reitmann (Gemeinde Cremlingen)