Neuer Hochbehälter sichert die Trinkwasserversorgung für die nächsten Generationen

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Pressemeldung

Bürgermeisterkandidat Tobias Breske informiert sich über Bauprojekt des Wasserverbandes Weddel Lehre

Auf einem Acker neben den beiden bestehenden Hochbehältern in Weddel sind die ersten Vermessungsmarkierungen bereits gesetzt. Noch deutet wenig darauf hin, dass hier im nächsten Jahr eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Region beginnt. Mit dem Bau des neuen Hochbehälters Weddel III stärkt der Wasserverband Weddel Lehre die Trinkwasserversorgung für viele Jahrzehnte.

Bei einem Ortstermin informierte Geschäftsführer Ralf Johannes Bürgermeisterkandidat Tobias Breske über das Bauvorhaben und die Hintergründe der Investition.

Der neue Hochbehälter erhält ein Speichervolumen von 4.900 Kubikmetern und ist für eine Nutzungsdauer von rund 75 Jahren ausgelegt. Die Baukosten liegen bei rund 2,2 Millionen Euro. Hinzu kommen etwa 350.000 Euro Planungskosten, die größtenteils vom Wasserverband selbst erbracht wurden.

Mit dem Neubau ersetzt der Wasserverband den bisherigen Hochbehälter Weddel I. Vor allem wächst damit die Speicherkapazität am Standort deutlich. Zusammen mit den beiden bestehenden Hochbehältern stehen künftig rund 7000 Kubikmeter Trinkwasser als Reserve zur Verfügung. Das schafft zusätzliche Sicherheit für die Wasserversorgung und gibt dem Verband mehr Spielraum, um Verbrauchsspitzen auszugleichen oder Anlagen zu warten, ohne die Versorgung zu beeinträchtigen. Gleichzeitig lässt sich der Wasserbezug wirtschaftlicher steuern.

Von dem neuen Hochbehälter profitieren die Gemeinde Cremlingen mit Ausnahme von Hordorf, die Samtgemeinde Sickte sowie die Braunschweiger Stadtteile Rautheim, Mascherode und Stöckheim. Auch die nördlichen Stadtteile von Königslutter werden von hier aus mit Trinkwasser versorgt.

Eine sichere Trinkwasserversorgung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Solange Wasser zuverlässig aus dem Hahn kommt, macht sich kaum jemand Gedanken darüber. Dahinter steckt jedoch eine Infrastruktur, die regelmäßig erneuert und den künftigen Anforderungen angepasst werden muss. Der neue Hochbehälter ist deshalb eine Investition, von der die Menschen in unserer Region noch viele Jahrzehnte profitieren werden“, sagt Bürgermeisterkandidat Tobias Breske.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Ralf Johannes wurde deutlich, wie langfristig solche Projekte geplant werden. Ein Hochbehälter entsteht nicht für wenige Jahre, sondern für Generationen. Entsprechend sorgfältig fallen Planung, Genehmigung und Bau aus.

Breske zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt. „Viele werden die Baustelle in den nächsten Monaten kaum beachten. Tatsächlich entsteht hier aber ein Bauwerk, das Tag für Tag die Versorgung von vielen tausend Menschen absichert. Solche Investitionen fallen oft erst auf, wenn sie fehlen. Umso wichtiger ist es, sie rechtzeitig anzugehen.“

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v.l. Bürgermeisterkandidat Tobias Breske und der Geschäftsführer des Wasserverbandes Weddel-Lehre Ralf Johannes auf der Anlage in Weddel (Foto: Ulrich Schwarze)