Freitagmorgen ereigneten sich in unmittelbarer Nähe zueinander zwei Verkehrsunfälle auf der A39 zwischen den Anschlussstellen Cremlingen und Scheppau. Kurz vor 6 Uhr erfolgte der erste Notruf, in Fahrtrichtung Wolfsburg hatte der Fahrer eines Kleintransporters die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Transporter mitsamt eines verladenen PKWs kam auf der Seite zum Liegen. Im Zusammenhang mit diesem Unfall verlor ein weiterer Fahrzeugführer die Kontrolle über seinen PKW, durchfuhr den Wildschutzzaun sowie das dichte Gebüsch neben der Autobahn und kam letztlich auf einer landwirtschaftlichen Fläche zum Stehen.
Alle beteiligten Personen mussten durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Entgegen der ersten Meldung war allerdings keiner der Beteiligten im Fahrzeug eingeklemmt.
Noch während die Rettungskräfte an der Einsatzstelle tätig waren, ereignete sich in unmittelbarer Nähe auf der Gegenfahrbahn ein weiterer Unfall. Ein PKW kollidierte hier mit dem Heck eines Kleintransporters. Zur Abarbeitung dieses Paralleleinsatzes mussten weitere Feuerwehr- und Rettungskräfte nachgefordert werden.
Insgesamt waren die Feuerwehren Cremlingen, Klein Schöppenstedt, Schulenrode und Schandelah mit sechs Großfahrzeugen sowie der Rettungsdienst mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug für gut zwei Stunden im Einsatz.
Text & Bilder: Gemeindefeuerwehr Cremlingen, A. Lattenstein







