PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 21.08.2026
Demokratie und Heimatthemen im Fokus: Gäste aus dem Wahlkreis 49 besuchen ihre Abgeordnete im Bundestag
21. August 2026 – Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr lud die SPD-Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis 49 (Salzgitter – Wolfenbüttel – Nordharz) zu einer Informationsfahrt des Bundespresseamtes (BPA) nach Berlin ein. Am 20. August 2026 machte sich eine 48-köpfige, bunte und gutgelaunte Reisegruppe auf den Weg zu einer zweitägigen politischen Bildungsfahrt in die Bundeshauptstadt.
„In politisch sensiblen Zeiten kommt solchen Fahrten eine Schlüsselrolle zu: Sie machen demokratische Prozesse transparent, fördern das politische Bewusstsein und stärken das Vertrauen in staatliche Institutionen“, betont Kreiser. Ein besonderer Schwerpunkt der Reise lag auf dem direkten Dialog über hochrelevante regionale Themen. Mit der Schachtanlage Asse II und dem geplanten Endlager Schacht Konrad in Salzgitter liegen gleich zwei Atommüllprojekte direkt im Wahlkreis 49. Die langfristige und sichere Handhabung dieser radioaktiven Altlasten bewegt die Menschen in der Region seit Jahrzehnten zutiefst. „In meinem Wahlkreis haben wir mit der Asse II und Schacht Konrad zwei Standorte, an denen sich die Menschen völlig zurecht fragen, wie die Politik langfristig mit solchen Jahrhundert-Herausforderungen umgeht. Genau deshalb ist dieser direkte Austausch so wertvoll“, betont Dunja Kreiser, MdB. „Als Mitglied im Umweltausschuss des Bundestages ist es mir ein persönliches Anliegen, die Sorgen der Menschen direkt in die Ministerien zu tragen und gleichzeitig transparent zu zeigen, wie an Lösungen für unsere Region gearbeitet wird. Der Dialog hält unsere Demokratie lebendig.“
Das zweitägige, dichte Informationsprogramm spiegelte die enge Verzahnung von regionaler Verantwortung und bundespolitischer Arbeit wider. Am Donnerstag stand der Deutsche Bundestag im Fokus. Die Gäste besichtigten den Plenarsaal im Reichstagsgebäude und hörten einen Vortrag über die Aufgaben des Parlaments. Im Anschluss lud die Bundestagsabgeordnete die Besucher zum persönlichen Gespräch, bei dem neben der Atommüllthematik der Heimat zahlreiche weitere Themen diskutiert wurden. Ein anschließender Fototermin und der Besuch der Reichstagskuppel mit fantastischem Ausblick auf die Bundeshauptstadt rundeten das Parlamentsprogramm ab. Im Anschluss genoss die Gruppe eine kurzweilige mit Anekdoten gespickte Stadtrundfahrt, die die Gäste zu den wichtigsten politisch-historisch orientierten Fixpunkten der Bundeshauptstadt führte.
Am Freitagmorgen besuchte die Gruppe die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Das Informationsgespräch zum Thema „Leben in der Diktatur“ führte den Teilnehmenden vor Augen, wie kostbar und schützenswert Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind. Den Abschluss bildete am Freitagnachmittag ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) – genau dem Ressort, das die politische Verantwortung für die nukleare Sicherheit und Endlagerung in Deutschland trägt. Nach diesem hochrelevanten Termin trat die gut gelaunte Gruppe um eine Fülle von Eindrücken reicher die Heimreise an.


