Braunschweig. Am vergangenen Freitag jährte sich zum 217. Mal der Jahrestag des Gefechtes bei Ölper. Vom Herzoglich Braunschweigischen Feldkorps begrüßte Andreas Meißler die Gäste der Veranstaltung am Obelisken. In seinen einleitenden Worten zitierte er aus dem Tagebuch der Albertine Müller als sehr bedeutende und beeindrucke Quelle für das tägliche Leben während der französischen Besatzung im Königreich Westphalen ab dem Jahr 1806. Das Tagebuch schildert hierzu unverfälscht die Geschehnisse in der Stadt, einschließlich der genauen Einzelheiten des Gefechtes bei Ölper.
Befreundete Kooperationen sowie die Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Ölper wurden besonders herzlich willkommen geheißen. Auch Ortsheimatspfleger Stefan Holland hatte sich zur Gedenkveranstaltung eingefunden.
Pfarrer im Ruhestand Frank-Georg Gozdek verband in seiner tief bewegenden Andacht historische Ereignisse, nicht nur aus der französischen Herrschaft im Braunschweiger Land, mit Bezügen zum mutigen Aufbegehren gegen Unterdrückungen und Willkürherrschaften. Das Streben nach Frieden, Einigkeit, Recht und Freiheit hob er in diesem Zusammenhang besonders hervor.
Titelfoto: Die teilnehmenden Vereine und Verbände der Gedenkfeier. Foto: Andreas Meißler


