Wie kommt ein Werber aus Frankfurt eigentlich auf die Idee,mit 30 Schafen durch die Gemeinde zu ziehen und sich in die Kommunalpolitik einzumischen?

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Pressemeldung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ehrlich gesagt – genau das habe ich mich am Anfang auch gefragt.

Viele Jahre war ich als Art Director und Creative Director in der Frankfurter
Werbebranche tätig. Vor einigen Jahren zog es mich in unsere schöne Region rund
um Cremlingen. Heute genieße ich das Leben zwischen Feldern, Wiesen und
Dörfern mehr als den Großstadtverkehr. Kochen, Zeichnen und die Natur gehören
zu meinen Leidenschaften. Mit meinen rund 30 Kamerunschafen pflege ich
regionale Weideflächen und erlebe täglich, wie wertvoll unsere Heimat ist.

Mein Weg in die Kommunalpolitik begann mit der Straßenausbaubeitragssatzung
(STRABS). Ich fragte mich, warum einzelne Anwohner hohe Kosten für ihre
Wohnstraße tragen sollten, während Hauptverkehrsstraßen von allen genutzt
werden. Also bin ich nicht ins Internet gegangen, sondern von Haustür zu Haustür.
Ich wollte wissen, was die Menschen wirklich denken. Das Ergebnis war eindeutig:
Straßen gehören uns allen – also sollten ihre Kosten auch von möglichst Vielen
getragen werden. Die Abschaffung der STRABS nach der letzten Kommunalwahl
zeigt, dass gemeinsames Engagement etwas bewegen kann.

Ein weiteres wichtiges Thema ist für mich die Windkraft. Erneuerbare Energien
gehören zur Zukunft, aber ihr Ausbau muss sinnvoll geplant werden.
Stromerzeugung, Netzausbau und moderne Speichertechnologien müssen besser
zusammenpassen. Für mich ist das keine ideologische Frage, sondern eine Frage
des gesunden Menschenverstands.

Über dieses Thema fand ich den Weg zur Bürgerinitiative „Transparenz für
Schandelah“. Dort habe ich Menschen kennengelernt, die Ideen nicht nur
diskutieren, sondern mit viel Tatkraft umsetzen. Diese Haltung habe ich später
auch bei den HAIEN wiedergefunden. Die kreative Mitte, gesunder

Menschenverstand und pragmatische Lösungen passen zu meiner Überzeugung.
Ich bin überzeugt, dass gute Kommunalpolitik vor der eigenen Haustür beginnt –
dort, wo Menschen miteinander reden, unterschiedliche Meinungen aushalten
und gemeinsam nach vernünftigen Lösungen suchen. Genau dort möchte ich
meinen Beitrag leisten.

Und wenn Ihnen etwas nicht passt – werden Sie bitte laut. Demokratie lebt vom
Mitmachen.
Ich verspreche Ihnen keine Wunder. Aber ich verspreche, zuzuhören,
nachzudenken und den gesunden Menschenverstand nicht an der Rathaustür
abzugeben.
Herzlichst
Ole Höpfner