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Bürgermeisterkandidat Tobias Breske besucht die AWO-Kita am Wanneweg in Weddel
Man spürt sie schon beim Eintritt in die hellen und freundlichen Räumlichkeiten: die warme, familiäre Atmosphäre dieser kleinen Kita am Wanneweg in Weddel in der Trägerschaft der AWO Salzgitter-Wolfenbüttel e.V., 2019 neu bezogen und an einen kleinen Park grenzend, ein anheimelndes Haus mit Spiel-, Aufenthalts- und Rückzugsmöglichkeiten.
„Wer künftig verantwortlich eine Gemeinde gestalten will, muss auch wissen, wie Einrichtungen vor Ort funktionieren, die nicht in gemeindlicher Trägerschaft stehen“, erklärt CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske, und Ortsrätin Anke Ilgner ergänzt: „Für unsere Kleinsten in Weddel macht es keinen Unterschied, ob sich ihre Kita als Lebens- und Erlebnisort in der gemeindlichen oder in einer anderen Trägerschaft befindet. Hier geht es um bestmögliche Betreuung und Förderung und um deren Bedingungen.“
Catalin Cromberg, seit 2022 Leiterin der Kita, lobt die Zusammenarbeit mit der Elternschaft. Auch mit der Verwaltung finde die Zusammenarbeit statt; bei einem Rundgang durch die Kita mit Tobias Breske und Anke Ilgner erläutert sie, was auf den Nägeln brennt und was die tagtägliche Betreuung, Unterstützung und Förderung der Kinder noch verbessern könnte.
Das junge, engagierte Team von sieben Erzieherinnen und zwei Erziehern, das sehr motiviert wirkt und den Zusammenhalt sichtbar lebt, kümmert sich seit 2022 derzeit von 7:00 Uhr bis 15:30 Uhr um die Kleinen und Kleinsten und begleitet sie tagtäglich mit immer neuen Ideen beim Spielen, Lernen, Entdecken und Wachsen. Die Kinder erleben einen abwechslungsreichen Tag mit Bewegung, Naturerlebnis und Sprachförderung, und auch die Vorbereitung auf den späteren Übergang in die Grundschule spielt eine Rolle. „Wir betreuen 25 Kinder in der Kita und derzeit 10 Kinder in der Krippe, und es gibt keine Fluktuation,“ berichtet Catalin Cromberg, „aber wir können noch Krippenkinder aufnehmen“.
Es sind die kurzen, unkomplizierten Wege, auf die Cromberg Wert legt, das direkte, persönliche Gespräch, das immer offene Ohr, der spontane Austausch, die schnelle Hilfe, ob für Kinder, für Erzieherinnen und Erzieher oder für Eltern. Und so wünscht sich die Leiterin mehr organisierte Vernetzung mit den Kitas der Gemeinde und deren Erzieherinnen und Erziehern, mit denen man zumeist beruflich bekannt ist, mehr gemeinsame Treffen und beispielsweise gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen zu pädagogischen Fragen oder auch Verfahrensberatung.
Die Vernetzung der Kita mit ihrer Umgebung wird gelebt, geschätzt und gefördert: Roger Kamp, Hausmeister der benachbarten Erich-Kästner-Grundschule und Kinderbuchautor, hilft der Kita immer gern, Viertklässler lesen den Kleinen vor und Kita-Kinder nutzen auch die Turnhalle der Grundschule.
Die stärkere Vernetzung auch mit der Gemeindeverwaltung und die Klärung von Zuständigkeiten wäre ein Herzenswunsch der Leiterin wie der Kita-Mitarbeiter, ob bezüglich der regelmäßigen Überprüfung und Instandhaltung des Gebäudes, seiner Technik und der Installationen, der Pflege der Außenflächen und der Sandkisten – auch unter dem Aspekt der Sicherheit – und der Instandhaltung der Spielgeräte, wie auch der Anschaffung eines Krippenwagens, um die Kleinsten ausfahren zu können. Auf der Wunschliste steht bereits seit Jahren ein Gartenhäuschen zur geschützten Lagerung von Spiel- und anderem Gerät, das derzeit Platz in den Wirtschaftsräumen des Hauses wegnimmt, und ein gepflasterter Weg vom Gartentor bis zum Haus und die Beseitigung von Unebenheiten der Außenfläche wären ebenso wünschenswert.
„Vermutlich ist das Zusammenspiel von externer und gemeindlicher Trägerschaft noch ausbaufähig; das konnte man deutlich aus unserem Gespräch heraushören,“ so Tobias Breske abschließend, „gemeinsam sollten wir das in Zukunft ändern, zum Wohle der ganz Kleinen in unserer Gemeinde.“


