Ein Treffpunkt ist zurück in Halchter

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Endlich wieder Platz für Begegnung, Bewegung und ein gemeinsames Miteinander: Am vergangenen Freitag ist der Mehrgenerationenplatz in Halchter feierlich wiedereröffnet worden. Knapp 150 Halchteranerinnen und Halchteraner waren der Einladung des Ortsrats gefolgt und nutzten die Gelegenheit, ihren Treffpunkt wieder in Besitz zu nehmen.

Wo zuvor Basketball und Boule gespielt oder einfach gemütlich verweilt werden konnte, wurde in den vergangenen 18 Monaten vor allem gebaut. Denn dort, wo sich früher der Mehrgenerationenplatz befand, ist das neue Feuerwehrgerätehaus entstanden. Für die Halchteraner bedeutete das, auf einen zentralen Treffpunkt ihres Ortes verzichten zu müssen.

Einen Treffpunkt, dessen Geschichte wesentlich weiter zurückreicht: Bereits 2011 war die Idee des ersten Mehrgenerationenplatzes im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ entstanden, die der Halchteraner Karl-Ernst Hueske entwickelte. Unter dem damaligen Ortsbürgermeister Klaus Stützer wurde sie schließlich umgesetzt. Beide legten damit gemeinsam einen wichtigen Grundstein für einen Ort, der über Jahre zum festen Bestandteil des Dorflebens wurde, wie Kanter in seiner Eröffnungsrede betonte.

Bei der Wiedereröffnung war die Freude nach der langen Bauzeit entsprechend groß. Ortsbürgermeister Gerhard Kanter blickte auf die vergangenen Monate zurück und zeigte sich zufrieden, dass der Platz nun wieder genutzt werden kann: „Es ist schön, dass wir heute hier stehen und den Platz wieder eröffnen können. Ich glaube, viele haben schon darauf gewartet, dass hier wieder etwas los ist. Jetzt können die Bänke wieder genutzt werden und auch die Boulekugeln können wieder rollen.“

Für Kanter und den Ortsrat war die Wiederherstellung des Platzes von Anfang an ein wichtiges Anliegen. Mit dem Bau des Feuerwehrgerätehauses war zwar ein neues Gebäude für den Ort entstanden, gleichzeitig war damit aber auch ein zentraler Aufenthaltsort weggefallen. Umso wichtiger war es dem Ortsrat, dass die Halchteraner ihren Treffpunkt möglichst schnell zurückbekommen.

„Der Platz gehört einfach zum Ortsbild und zum Miteinander hier in Halchter. Deshalb war uns wichtig, dass wir nach dem Bau des Feuerwehrgerätehauses nicht erst irgendwann wieder einen Platz bekommen, sondern dass es möglichst zügig weitergeht“, erklärte Kanter.

Dass dies gelungen ist, konnte am Freitag nun gemeinsam gefeiert werden. Der Ortsrat hatte die Eröffnung organisiert und für die Besucherinnen und Besucher Erbseneintopf und Kürbissuppe vorbereitet. Bei Essen und Gesprächen wurde der Platz schnell wieder zu dem, was er schon vor den Bauarbeiten war: ein Ort der Begegnung. Für Jung und Alt ist damit wieder Raum für eine kurze Pause, eine Partie Boule, eine Runde Wikingerschach oder einfach ein Gespräch mitten im Ort entstanden.

Text: von Vincent Schwarz   Foto ©Karl-Ernst Hueske: Bürgermeister Ivica Lukanic, Stadtbaurat Klaus Benscheidt, Ortsbürgermeister Gerhard Kanter und der ehemalige Ortsbürgermeister Klaus Stütze