Pressemeldung
Wolfenbüttel. Der Landratskandidat Tobias Thurau, die Bürgermeisterkandidatin Kerstin Glier und der CDU-Kreisvorsitzende Holger Bormann haben die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Wolfenbüttel besucht. Im persönlichen Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Christiane Redecke informierten sie sich über die Arbeit der Stiftung, aktuelle Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe und die Zusammenarbeit mit Landkreis und Stadt Wolfenbüttel.
Rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei der Stiftung beschäftigt. Kinder und Jugendliche werden ab dem Alter von drei Jahren betreut. Eine wichtige Aufgabe sind auch Inobhutnahmen: Der Landkreis Wolfenbüttel bringt Kinder und Jugendliche entsprechend der jeweiligen Situation direkt in einem spezialisierten Wohnangebot der Stiftung unter. Bei Bedarf ist eine längerfristige Betreuung in geeigneten Häusern und Gruppen möglich. Die Nachfrage zeigt, dass die Herausforderungen und insbesondere die Bedrohungslagen für Kinder und Jugendliche zunehmen.
Christiane Redecke, Vorstandsvorsitzende der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung, sagt: „Wir erleben, dass die Situationen, in denen Kinder und Jugendliche zu uns kommen, zunehmend herausfordernd sind. Umso wichtiger sind vertrauensvolle Zusammenarbeit der Beteiligten und ein pragmatisches Vorgehen. Die sehr gute Kooperation mit dem Landkreis und der Stadt Wolfenbüttel gibt uns dabei die Möglichkeit, gemeinsam schnell und passgenau Lösungen zu finden.“
Besonders positiv bewerteten die Gäste dieses Verhältnis zu Landkreis Wolfenbüttel und Stadt Wolfenbüttel. Es sei von Vertrauen, kurzen Wegen und einem lösungsorientierten Vorgehen geprägt. Auf dieser Basis investiert die Stiftung weiter am Standort Wolfenbüttel.
„Die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung leistet jeden Tag Arbeit, die für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert ist. Gerade Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen brauchen Schutz, Stabilität und neue Perspektiven. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Verantwortung tagtäglich übernehmen, verdienen unseren größten Respekt, hohe Anerkennung und unsere Unterstützung“, betont Tobias Thurau.
Auch beim Thema Fachkräfte sieht sich die Stiftung gut aufgestellt. Nicht jede Stelle werde um jeden Preis besetzt, entscheidend sei vielmehr die Qualität der Arbeit. Mit Kooperationsprojekten und Informationsveranstaltungen an Berufsfachschulen und Hochschulen, zum Beispiel beim „Markt der Möglichkeiten“ der Ostfalia, sowie durch eigene Ausbildungsangebote sei die Stiftung zudem vielseitig in der Region präsent.
Kerstin Glier betont: „Die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis Wolfenbüttel und Stadt Wolfenbüttel ist ein wichtiger Baustein dafür, dass Kinder und Jugendliche schnell die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit wollen wir weiter stärken und gemeinsam Verantwortung übernehmen.“
„Wir brauchen starke soziale Einrichtungen und gute Rahmenbedingungen für die Menschen, die dort arbeiten. Gerade die Schwächsten in unserer Gesellschaft dürfen nicht aus dem Blick geraten. Als CDU wollen wir dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche auch in schwierigen Phasen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen“, erklärt Holger Bormann.
Für die CDU steht deshalb fest: Wer Kinder und Jugendliche schützen und ihnen Chancen eröffnen will, muss auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärken, die diese wichtige Arbeit jeden Tag leisten.
Kerstin Glier, Tobias Thurau, Holger Bormann, Christiane Redecke und Daniel Kiene (v.l.) sprachen am „Kicker“ über die aktuellen Herausforderungen.
Titelfoto: Alle Teilnehmer kamen in den Räumlichkeiten der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung zu einem informativen Gespräch zusammen. Bilder: CDU Wolfenbüttel/Philipp Ziebart



