Sickte. Ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen bildete das Szenario eines realitätsnahen Übungsdienstes der Feuerwehr Sickte. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte unter erschwerten Bedingungen zu trainieren und die Abläufe bei technischen Hilfeleistungen zu festigen.
Angenommen wurde ein Zusammenstoß zwischen zwei Pkw sowie einem Trecker mit Anhänger. Insgesamt vier Personen waren in den beiden beteiligten Autos eingeschlossen. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich ein komplexes Schadensbild: Ein Pkw lag auf der Seite, während auf den anderen Wagen der Frontlader des Treckers gestürzt war.
Besonders herausfordernd war die Rettung eines Kindes, das sich in dem vom Frontlader beschädigten Fahrzeug befand. Aufgrund der Lage des Fahrzeugs konnte das Kind schonend über ein Fenster gerettet werden. Die übrigen Insassen mussten hingegen mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihren Fahrzeugen befreit werden.
Um die Lage effizient zu bewältigen, wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. An beiden Fahrzeugen arbeiteten die Einsatzkräfte parallel, wodurch eine zügige und koordinierte Rettung sichergestellt werden konnte. Auch der Rettungsdienst war in die Übung eingebunden und übernahm die Versorgung der „Verletzten“.
Die realistische Unfalldarstellung trug maßgeblich zum Übungserfolg bei. Durch die detailgetreue Inszenierung konnten die Einsatzkräfte unter nahezu echten Bedingungen trainieren und wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall sammeln.
Im Anschluss an den erfolgreichen Übungsdienst kamen alle Beteiligten in kameradschaftlicher Runde zusammen. Bei Bratwurst und kühlen Getränken ließ man den Abend ausklingen.
Die Feuerwehr Sickte bedankte sich herzlich bei allen Teilnehmern sowie den unterstützenden Hilfsorganisationen für die engagierte Zusammenarbeit.




