Polizei ermittelt wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion gegen zwei Tatverdächtige

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Explosion

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Braunschweig und der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel.

Polizei ermittelt wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion gegen zwei Tatverdächtige.

Salzgitter, Kanalstraße zwischen Lebenstedt und Hallendorf, 05.11.2026, 01:55 Uhr.

Die Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass an einem mobilen Geschwindigkeitsmessanhänger der Stadt Salzgitter ein massiver Schaden verursacht wurde. Die zum Zeitpunkt der Tat unbekannte Täterschaft hatte durch Herbeiführen einer Explosion die Sprengung verursacht. Ein Bestandteil der Ermittlungen wird sein, die Ursache der Explosion zu ermitteln.

Aufgrund der massiven Sprengwirkung wurde der Anhänger gänzlich zerstört. Die Polizei konnte ein großflächiges Trümmerfeld feststellen.

Es erfolgte eine umfangreiche Spurensicherung durch Mitarbeitende der Tatortgruppe der Polizei. Der Schaden beträgt mindestens 200.000 Euro.

Die Polizei konnte nach der Tat und im Rahmen der polizeilichen Fahndung zwei tatverdächtige Männer aus Salzgitter im Alter von 28 und 29 Jahren ermitteln und feststellen.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig beantragte daraufhin beim zuständigen Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse. Im Verlauf der sich anschließenden kriminalpolizeilichen Maßnahmen konnten zwei Wohnungen in den Ortsteilen Lesse und Lebenstedt durchsucht werden.

Hierbei waren auch Delaborierer des Bundeskriminalamtes zugegen.

Die Polizei beschlagnahmte Sprengmittel in einem hohen zweistelligen Kilogrammbereich. Hierbei handelte es sich um Laborate aus dem Ausland, Selbstlaborate und auch losen Sprengstoff.

Aufgrund der Gefährlichkeit der Sprengmittel erfolgten die kontrollierten Sprengungen auf einem Feldbereich nahe des Ortsteils Lesse.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Sollten ihnen insbesondere vor der Tat auffällige Person in unmittelbarer Nähe des Anhängers aufgefallen sein, werden sie gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 05341 1897-0 in Verbindung zu setzen.