Endlich! Der Weddeler Friedhof ist (fast) wieder vorzeigbar

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Noch vor ein paar Jahren sah der Weddeler Friedhof einfach nur schandbar aus. Ungepflegt, komplett verkrautet, verwachsene Hecken, Wege, die den Namen nicht verdienten. Abhilfe durch die Gemeinde Cremlingen nimmt bisweilen viel Zeit in Anspruch – deswegen handelten der Weddeler Ortsrat und Ortsbürgermeister Harald Koch.
Es gab und gibt in Weddel eine Schar gestandener Männer, die sich ehrenamtlich um das kümmern, was zeitnah erledigt werden sollte. Und die zogen los!
An vielen Samstagen wurden Hecken gerodet, alte Kantsteine ausgegraben, ein neuer Zaun samt Pforte eingebaut, neue Bäume gepflanzt. Diese „Heinzelmännchen“ nennen sich „Team Weddel“ und machen allesamt nicht viel Aufhebens um ihre Arbeit, obwohl
die verdammt mühsam und schweißtreibend war/ist. Kurzum am letzten Juli-Samstag erfolgte wieder ein Arbeitseinsatz auf dem Friedhof.
Eine gute Wagenladung Feinsplitt wurde auf dem Hauptweg vom Eingang Weststraße nach Norden eingearbeitet und verdichtet. Damit wurden beide Hauptwege wieder passabel hergerichtet. Der eben genannte Hauptweg mündet in einem Wegekreuz. Richtung Osten geht es an der Friedhofskapelle vorbei bis zur Pforte Steinstraße. Neu gepflanzte Linden säumen diesen Pfad, teils mit schmucken Kantsteinen eingegrenzt.
Nein, die Anmutung eines ungepflegten Gottesackers ist passé. Vielmehr dominiert jetzt die eines charaktervollen, in unterschiedlichen Epochen angelegten, teils hübschen Friedhofes. Und nein, komplett geschafft ist die Arbeit noch nicht. Viele kleinere Details müssen noch verbessert, ausgetauscht oder repariert werden. Aber das Gröbste haben die Herren bereits abgearbeitet.
Chapeau, Team Weddel!
EH