Zwischen Zelten, neuen Freundschaften und Feuerwehr 25. Jugendzeltlager im Freibad am Elm

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Hemkenrode. Bereits am ersten August-Samstag konnte Gemeindejugendfeuerwehrwart Jens Hauffe die über 200 Teilnehmer des diesjährigen Jugendfeuerwehr-Zeltlagers im Freibad am Elm begrüßen.
Auch wenn wohl noch nie eine Ausgabe dieses Zeltlagers „normal“ war, zum 25. Jubiläum hatten sich alle beteiligten nochmal besonders ins Zeug gelegt. Acht Tage voller Programm, Action und neuen Erlebnissen standen vor den Jugendlichen aus den acht Jugendfeuerwehren der Gemeinde, aus Veltheim, der DLRG-Jugend sowie den Gästen aus Kolaczkowo (Polen).

Nachfolgend ein Überblick über die Highlights der Lagerwoche, welcher bei dieser Fülle nie vollständig sein könnte:
Bereits am vorangegangenen Donnerstag und Freitag bauten die Betreuer das gesamte Camp, vielleicht sollte man sogar sagen die „Campstadt“, auf. Neue Gesichter wurden besser kennengelernt bei von Jette Achtert organisierten Spielen.
Viele von ihnen nehmen sich wie selbstverständlich für dieses Zeltlager ihren Urlaub.
Am Samstag folgten die Jugendlichen ihren Betreuern in das Camp und bezogen die Zelte.

Sonntag wurde das Lager in Anwesenheit der geladenen Gäste feierlich eröffnet. In diesem Rahmen konnte an jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin ein T-Shirt mit dem Zeltlager-Logo und der Aufschrift „Gemeinsam stark für unsere Zukunft“ überreicht werden. Möglich gemacht wurde dies durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk DPJW, welches den Austausch fördert. Eine besondere Wertschätzung erfuhren darüber hinaus Detlef Kaatz, Jan-Rico Grobe und Tobias Franke, welche im Namen von Polens Feuerwehrpräsident die bronzene Verdienstmedaille erhielten. Manfred Garske, Jens Hauffe, Frank Denecke, Reiner Lemm, Sören Denecke und Michael Gorek durften sich sogar über die Ehrung in silber freuen.
Beim Besuchertag wimmelte es im Anschluss vor Gästen zwischen Popcorn, Glitzertatoos und Slush-Eis. Der krönende Abschluss: Die legendäre Wasserwand im und um das Freibad-Becken.

Montag und Dienstag starteten das 4-Gewinnt sowie das Wikingerschach-Turnier, der Deutsch-Polnische Austausch lief auf Hochtouren und eine Gruppe besuchte das Besucherbergwerk Rammelsberg. Beim von Dominik Birkenfeld organisierten „Arschbomben-Contest“ zeigten Jugendliche, wie auch Betreuer, ihr Können und ihre Kreativität vom 1er-, 3er- und 5er-Brett. Die Nachtwanderung wurde von einem intensiven, den Altersgruppen angepassten, Programm begleitet.

Mittwoch und Donnerstag wurde wieder untergetaucht, dieses Mal allerdings beim Tauchkurs in Sprungturmbecken. Parallel wurden über die Tage von der DLRG zahlreiche Schwimmabzeichen abgenommen. Teamgeist wurde beim großen „Menschenkicker“ gezeigt. Am Donnerstag zogen die Jugendlichen durch Hemkenrode und Destedt und absolvieren an sechs Stationen eine Rallye.

Freitag war auch schon wieder der letzte volle Tag erreicht. Nachdem die Finale im 4-Gewinnt und Wikingerschach gespielt waren, konnten Hauffe und sein Team die Sieger verkünden. Ebenso wurde gemeinsam eine Zeitkapsel, gefüllt mit Erinnerungen aus diesem Zeltlager, vergraben. Nachdem die unermüdliche Küchencrew ein letztes Abendbrot serviert hatte, folgte der würdige Abschluss in der Abschlussdisco.
Am Samstag hieß es: „Auf Wiedersehen, bis in zwei Jahren“. Nach wenigen Stunden Abbau verrieten nur noch die Spuren im Gras, welch ein großartiges Spektakel der Freundschaft und des gemeinsamen Spaßes über Alters- und Landesgrenzen hinweg hier getobt hatte.

Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen erwähnten, und vor allem auch den unzähligen hier nicht erwähnten Unterstützern. Wie Hauffe es passend formulierte: „Wir können planen so viel wir wollen, am Ende steht und fällt es mit jedem Einzelnen hier vor Ort“. Wenn über eins Einigkeit herrschte: Alle Beteiligten haben hier wieder etwas Großes auf die Beine gestellt.

Text/Bilder: Gemeindejugendfeuerwehr Cremlingen, A. Lattenstein

Eine Zeitkapsel voller Erinnerungen, bestimmt für eine künftige Zeltlager-Generation, wurde gemeinsam vergraben und mit einem Findling bedeckt

Die Besuchergruppe vor dem Eingang zum Besucherbergwerk Rammelsberg

Ein Gruppenbild der anderen Art: Das Zeltlager als 2026 von oben

Titelfoto: Jens Hauffe (2. v.l.) und Stellvertreterin Jette Achtert (1. v.r.) mit Nele Sipply und Daniel Löwen (Klein Schöppenstedt) und dem von Nele gestalteten Zeltlager-2026-Schild