Info-Mobil zur Endlagersuche beim Tag der Niedersachsen in Braunschweig

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Presseinfo des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) ist auch in diesem Jahr bundesweit mit seinen Informationsangeboten zur Endlagersuche unterwegs. Als weitere Station besucht das Info-Mobil den Tag der Niedersachsen in Braunschweig.

Das Info-Mobil ist ein mobiles Ausstellungs- und Informationsangebot des BASE. Exponate, Filme und andere digitale Inhalte zeigen, wie die Suche nach einem Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle abläuft und wie sich Bürger:innen beteiligen können. Für Gespräche und Fragen stehen Mitarbeiter:innen und Expert:innen des BASE zur Verfügung. Im vergangenen Jahr waren sie in 18 Städten und konnten dort mit mehr als 6100 Menschen Gespräche führen.

Alles Wissenswerte rund um das Thema Endlagersuche und radioaktive Abfälle finden Besucher:innen beim Tag der Niedersachsen in Braunschweig – und zwar am 12. Juni von 16 bis 20 Uhr, am 13. Juni von 10 bis 20 Uhr und am 14. Juni von 11 bis 18 Uhr in der Straße Am Theater Ecke Ehrenbrechtstraße.

Keine Zeit, persönlich vorbeizukommen?

Das BASE bietet regelmäßig digitale Info-Veranstaltungen zum Thema Endlagersuche für Einsteiger:innen an. Nähere Informationen zu der Veranstaltung „Zukunft sicher gestalten: Endlagersuche in Deutschland“ finden Sie hier.

Was passiert gerade bei der Endlagersuche?

Die Suche erreicht bald eine wichtige Phase: Ab Ende 2027 konzentriert sich das Verfahren auf wenige Regionen in Deutschland. Diese sogenannten Standortregionen werden dann genauer untersucht.

Derzeit erarbeitet das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) einen Gesetzesvorschlag zur Optimierung des Suchverfahrens. Die Empfehlungen des BASE dazu können Sie hier nachlesen.

Welche Gebiete kommen in Frage?

Mit der Suche nach einem dauerhaft sicheren Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle ist die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) beauftragt. Die BGE informiert die Öffentlichkeit kontinuierlich über ihre Arbeitsfortschritte auf dem Weg zum Standortregionenvorschlag.

Zuletzt hatte die BGE im November 2025 Arbeitsstände bekannt gegeben; die nächsten werden am 27. Oktober 2026 veröffentlicht. Über den aktuellen Stand informiert der Endlagersuche-Navigator der BGE.

Wer ist zuständig?

Die BGE wertet geologische Daten aus, erkundet den Untergrund und schlägt am Ende einen Standort vor. Das Endlager soll in tiefen geologischen Schichten errichtet werden. Über diesen Standortvorschlag entscheidet der Bundestag. Die BGE ist auch für den Bau des Endlagers zuständig.

Das BASE beaufsichtigt das Standortauswahlverfahren. Es ist zudem für die Öffentlichkeitsbeteiligung am Verfahren zuständig.