WOB: 40-Jähriger randaliert auf Schützenfest – Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

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Polizei 24

Wolfsburg, Allerpark

13.05.2026, 22:00 Uhr

Nachdem ein 40 Jahre alter stark alkoholisierter Besucher des Wolfsburger Schützenfestes am Mittwochabend aufgrund seines aggressiven Verhaltens ein Hausverbot erhielt, griff er Mitarbeitende des Sicherheitsdienstes an. Im weiteren Verlauf versuchte er ebenfalls, zwei Polizeibeamte körperlich anzugreifen. Er wurde in Gewahrsam genommen.

Nach bisherigem Kenntnisstand wurde einem 40-jährigen Wolfsburger aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung in Verbindung mit der Tatsache, dass er immer wieder Besucher des Schützenfestes anpöbelte, durch den Sicherheitsdienst ein Hausverbot für den Bereich des Schützenfestes ausgesprochen. Diesem kam der 40-Jährige auch nach wiederholter Aufforderung nicht nach. Stattdessen versuchter er mehrfach, zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes anzugreifen. Diese konnten den Schlägen ausweichen und blieben unverletzt. Die hinzugerufenen Polizeibeamten führten im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme einen freiwilligen Atemalkoholtest bei dem Wolfsburger durch, welcher 2,53 Promille ergab. Aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung sowie seines weiterhin sehr aggressiven Verhaltens wurde dem 40-Jährigen ein Platzverweis für das Schützenfest erteilt, welchem er jedoch nicht nachkam. Da er sich auch den Beamten gegenüber aggressiv und unkooperativ verhielt, wurden ihm Handfesseln angelegt, woraufhin er in Gewahrsam genommen und zur Polizeidienststelle in der Heßlinger Straße gebracht wurde. Auch während der Fahrt zur Dienststelle legte der 40-Jährige sein aggressives Verhalten nicht ab und spuckte einem 33 Jahre alten Polizeibeamten ins Gesicht. Des Weiteren zeigte er sich im Rahmen der Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen in der Polizeidienststelle noch immer unkooperativ und versuchte, einen 34 Jahre alten Polizeibeamten ins Gesicht zu schlagen. Dies konnte jedoch durch eine Ausweichbewegung des Beamten verhindert werden. Dem 40-Jährigen wurden daraufhin unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt erneut Handfesseln angelegt. Im weiteren Verlauf wurde er in das Wolfsburger Klinikum gebracht, wo ihm eine von der zuständigen Staatsanwaltschaft Braunschweig angeordnete Blutprobe entnommen wurde. Im Anschluss daran wurde der Wolfsburger erneut dem Gewahrsam zugeführt und am Morgen des Folgetages vor Ort entlassen.