Dorfregion Schunter-Riede erreicht Etappenziel

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Dorfentwicklung startet in Umsetzungsphase

Die Ortschaften Essenrode, Flechtorf, Lehre und Wendhausen wurden als Dorfregion Schunter-Riede Anfang 2024 in das beliebte Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachen aufgenommen. Damit sollen die ländlichen Regionen mit ihren Dörfern gestärkt und in ihrer charakteristischen Vielfalt erhalten bleiben. Kürzlich startete die Dorfregion nach Fertigstellung des Dorfentwicklungsplans nun in die nächste Phase.

Im ersten Quartal dieses Jahres standen für die Mitwirkenden der Dorfregion zwei entscheidende Termine an: Mitte Februar fand das sogenannte „Anerkennungsgespräch“ beim Amt für regionale Landesentwicklung, kurz ArL, in Braunschweig statt. Dabei stellte das verantwortliche Planungsbüro CIMA Beratung + Management den Dorfentwicklungsplan und dessen Entstehungsgeschichte noch mal vor. Auch der Förderzeitraum wurde auf 2025 bis 2032 bei dem Treffen festgelegt. Teams beider Planungsbüros, Vertretende der Politik sowie der Gemeindeverwaltung waren mit dabei.

Nach Anerkennung des Dorfentwicklungsplanes der Dorfregion Schunter-Riede durch das ArL kann nun endlich die Umsetzungsphase starten. Dafür ist bereits das Planungsbüro mensch und region aus Hannover beauftragt, welche uns im gesamten Förderzeitraum bei der Umsetzung der im Dorfentwicklungsplan festgesetzten Ziele und Maßnahmen, unterstützen wird“, erläutert Sabrina Schönefeld, die für das Fördermittelmanagement der Gemeinde Lehre zuständig ist.

Dazu fand bereits Ende Februar bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Börnekenhalle die offizielle „Staffelübergabe“ statt: Das Planungsbüro CIMA präsentierte den erarbeiteten Dorfentwicklungsplan und die darin enthaltenen Ziele und Maßnahmen. Anschließend stellte sich das Team von mensch und region vor, dass von nun an als Umsetzungsbegleitung die nächste Phase der Dorfentwicklung unterstützt. Bei der Veranstaltung wurden auch die Projekte der Dorfentwicklung vorgestellt, für welche bereits im letzten Jahr Förderanträge beim Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig gestellt wurden. Auch Michaela Götze vom ArL war vor Ort und erläuterte noch einmal näher die privaten Fördermöglichkeiten. Diese sind neben den öffentlichen Maßnahmen, ein weiterer Baustein der Dorfentwicklung. „Jährlich können zum Stichtag Ende September Förderanträge sowohl für öffentliche als auch private Vorhaben gestellt werden. Der nächste Stichtag ist der 30.09. 2026“, betont Sabrina Schönefeld.

Die Lenkungsgruppe „Dorfentwicklung“, die aus den vier Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern, Mitgliedern der Arbeitskreise der Ortschaften sowie der Fördermittelverantwortlichen Sabrina Schönefeld und Michaela Götze vom ArL besteht, trifft sich mehrmals jährlich. Dabei wird sowohl über geplante als auch bereits eingereichte Förderanträge besprochen und die nächsten Schritte geplant.

Alle Informationen zum Thema „Dorfentwicklung der Dorfregion Schunter-Riede“ und die entsprechenden Ansprechpersonen findet man unter www.lehre.de/Wirtschaft-Bauen/Dorfentwicklung/

Foto(Gemeinde Lehre): Das Anerkennungsgespräch beim Amt für regionale Landesentwicklung in Braunschweig war ein wichtiges Etappenziel im Prozess der Dorfentwicklung.

Foto(Gemeinde Lehre): Bei der Staffelübergabe waren Michaela Götze, ArL, Sabrina Schönefeld, Gemeinde Lehre, Silke Keihe, mensch und region, die beiden Ortsbürgermeister Ulrich Nehring und Heinrich Köther, Wolfgang Kleine-Limberg, mensch und region sowie Petra Bammann und Adrian Pietsch von der CIMA dabei.