WOB: Tätlicher Angriff nach Straßenverkehrsgefährdung

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Wolfsburg, Hallesche Straße

25.09.2026, 19:00 Uhr

Zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte durch einen 64-jährigen Fahrzeugführer kam es am vergangenen Freitagabend in der Halleschen Straße in Wolfsburg. Zuvor hatte der 64-Jährige eine Person im Straßenverkehr gefährdet. Zunächst meldeten mehrere Passanten über den Polizeinotruf, dass ein Fahrzeugführer in der Halleschen Straße mit seinem Honda Civic gerade fast eine Person angefahren habe. Der Fußgänger konnte gerade noch zur Seite springen, um einer Kollision mit dem PKW zu entgehen.

Die unverzüglich zum Einsatzort eilenden Polizeibeamten konnten den betreffenden PKW auf einem dortigen Parkplatz feststellen. Als die Beamten den auf dem Fahrersitz sitzenden 64-Jährigen ansprachen, konnten sie Alkoholgeruch beim Fahrzeugführer feststellen. Darüber hinaus zeigte der Wolfsburger im weiteren Verlauf deutliche Ausfallerscheinungen.

Die Beamten forderten den 64-Jährigen wiederholt dazu auf, die laute Musik im Fahrzeug leiser zu stellen und aus dem PKW zu steigen. Dieser Aufforderung kam der Wolfsburger nicht nach und reagierte zunehmend aggressiv. Als eine Polizeibeamtin in der Folge ins Fahrzeuginnere griff, um den Schlüssel aus dem Schloss zu ziehen und so eine Weiterfahrt zu unterbinden, schlug der 64-Jährige mehrfach auf ihren Arm ein. Er wurde daraufhin mittels einfacher körperlicher Gewalt aus dem Fahrzeug geholt und zu Boden gebracht, wo ihm schließlich Handfesseln angelegt wurden. Dabei verletzte er sich leicht. Die Polizeibeamtin wurde durch den Angriff ebenfalls leicht verletzt, blieb aber weiterhin dienstfähig.

Auch im weiteren Verlauf zeigte sich der 64-Jährige unkooperativ und sperrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort mit einem Rettungswagen in das Wolfsburger Klinikum gebracht, wo ihm durch einen approbierten Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Die Beamten untersagten dem Wolfsburger das weitere Führen von Kraftfahrzeugen und stellten zudem seine Fahrzeugschlüssel sowie seinen Führerschein sicher.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er vor Ort entlassen. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte