Wo Engagement an Grenzen stößt – und warum unsere Vereine jetzt Rückenwind brauchen

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Pressemeldung

CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske besucht den VfR Weddel

Beim VfR Weddel wird schnell deutlich, was Vereine vor Ort leisten. In dieser Woche war CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske zu Gast bei Tassilo Behrend, dem Vorsitzenden des Sportvereins. Kein Termin am Tisch, sondern ein gemeinsamer Rundgang über das Gelände. Genau richtig, um ein Gefühl für den Verein und seine Angebote zu bekommen.

Der VfR Weddel ist mit rund 1000 Mitgliedern einer der größten Vereine in der gesamten Gemeinde Cremlingen. Entsprechend viel Betrieb herrscht auf der Anlage.

Das Angebot ist breit gefächert: Fußball, Tennis und Volleyball, Badminton, dazu Gymnastik und Gesundheitssport, Yoga und Zumba und vieles mehr. Ergänzt wird das Ganze durch Tanzangebote und Kampfsport. Dazu auch eine Boule-Anlage, die in Eigenleistung entstanden ist. Man merkt sofort, hier ist für viele etwas dabei und das wird auch intensiv genutzt.

Und genau da liegt auch die Herausforderung.

Teile der Gebäude sind schlicht in die Jahre gekommen. An einigen Stellen ist eine Sanierung dringend nötig. Zuständig wäre die Gemeinde, doch konkrete Perspektiven sind aktuell rar. Der Verein hilft sich, so gut es geht. Vieles läuft über Ehrenamt, über persönlichen Einsatz, über Anpacken. Aber irgendwann stößt auch das an Grenzen. Mitgliedsbeiträge lassen nun mal keine großen Sprünge zu.

Besonders spürbar wird das beim Platzangebot. Die kleine Gymnastikhalle wird von rund 300 Aktiven in etlichen Kursen genutzt. Das ist enorm. Gleichzeitig stehen den vielen Fußballmannschaften im Herren- und Jugendbereich nur begrenzte Umkleiden zur Verfügung. An Spieltagen wird es eng, manchmal sehr eng.

Auch die beiden Fußballplätze sind stark ausgelastet. Die Idee eines Kunstrasenplatzes steht schon länger im Raum. Dieser wäre ein wichtiger Schritt, um den Trainings- und Spielbetrieb dauerhaft zu sichern. Aber ohne Förderung und ohne Unterstützung aus der Verwaltung wird das nicht gehen.

„Der VfR Weddel zeigt exemplarisch, wo viele unserer Sportvereine stehen“, sagt Tobias Breske. „Es gibt enormes Engagement, aber die Rahmenbedingungen halten oft nicht Schritt. Mir ist wichtig, dass wir hier nicht jeden Verein für sich allein kämpfen lassen. Wir brauchen einen gemeinsamen Blick auf die Situation in der gesamten Gemeinde und klare Prioritäten. Sportvereine sind kein Luxus, sie sind ein Stück Lebensqualität vor Ort. Dafür müssen wir als Gemeinde verlässlich an der Seite der Vereine stehen und Lösungen entwickeln.“

Was bleibt, ist großer Respekt vor dem, was hier geleistet wird. Der Verein hält mit viel Engagement den Laden am Laufen. Das funktioniert, aber eben nicht unbegrenzt. Solche Orte verdienen Aufmerksamkeit. Und sie brauchen verlässliche Perspektiven.

Bildunterschrift:Beim Rundgang über das Gelände des Sportvereins: CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske  (links) und   Tassilo Berendt, Vereinsvorsitzender des VfR Weddel.