Wo aus dem Traum vom Eigenheim ein konkreter Plan wird

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Schwarze Fotografie

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Massa-Haus in Cremlingen

Wer heute ein Haus bauen will, muss genau rechnen. Grundstückspreise, Finanzierung und Baukosten bestimmen viele Entscheidungen. Darüber sprachen Bürgermeisterkandidat Tobias Breske und der Vorsitzende des Bauausschusses, Michael Schwarze, bei ihrem Besuch im Musterhaus von Massa-Haus in Cremlingen mit Gebietsverkaufsleiter Karsten Traut.

Vom Standort Cremlingen aus werden Bauinteressierte weit über die Gemeindegrenzen hinaus betreut. Neben Grundstückssuche und Planung ging es im Gespräch auch um Finanzierung und Förderprogramme. Gerade für junge Familien können diese am Ende entscheidend sein, wenn aus dem Wunsch nach den eigenen vier Wänden tatsächlich ein Bauvorhaben werden soll.

„Der Wunsch nach dem eigenen Haus ist bei jungen Familien weiterhin da. Der Weg dorthin ist aber schwieriger geworden“, sagte Breske. Für ihn ist deshalb bezahlbares Bauland auch eine kommunale Aufgabe.

Dabei gehe es um die Entwicklung aller zehn Ortschaften. „Unsere Dörfer müssen sich weiterentwickeln können. Wenn junge Familien bleiben oder neu dazukommen, stärkt das Dorfleben. Davon profitieren Vereine, Feuerwehren und die vielen Organisationen, die auch in Zukunft Menschen brauchen, die mitmachen und Verantwortung übernehmen.“

Neben neuen Bauflächen mit Augenmaß müsse es auch darum gehen, vorhandene Möglichkeiten schneller zu nutzen. Auch Massa Haus beschäftigt sich mit den Möglichkeiten des sogenannten Bauturbos, mit dem Wohnungsbau einfacher und schneller ermöglicht werden soll.

„Wir brauchen nicht für jedes Vorhaben jahrelange Verfahren. Wo es rechtlich möglich ist und ein Projekt zur Ortschaft passt, sollten wir die neuen Möglichkeiten auch nutzen. Schnelleres Bauen heißt für mich nicht Bauen um jeden Preis, sondern vernünftige Vorhaben nicht unnötig auszubremsen“, so Breske.

Beim Besuch ging es auch um die Rolle der Gewerbebetriebe in der Gemeinde. „Gewerbe ist weit mehr als Gewerbesteuer. Es geht um Arbeitsplätze, regionale Aufträge und Wertschöpfung. Deshalb müssen bestehende Betriebe gute Bedingungen vorfinden und neue Unternehmen gerne nach Cremlingen kommen.“

Dafür brauche es verlässliche Ansprechpartner und klare Verfahren im Rathaus. „Eine gute Verwaltung sucht nach dem Weg, der möglich ist. Wer wissen will, wo es in einer Gemeinde gut läuft und wo etwas klemmt, muss herausgehen und mit den Menschen sprechen, die hier arbeiten und unternehmerische Verantwortung tragen. Das ist für mich eine elementare Aufgabe des Bürgermeisters, aber genauso wichtig für die Beschäftigten im Rathaus. Verwaltung darf nicht nur vom Schreibtisch aus stattfinden. Sie muss wissen, was draußen gebraucht wird.“

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v.l. Karsten Traut (Massa-Haus), Bürgermeisterkandidat Tobias Breske und Ausschussvorsitzender Michael Schwarze