Warten auf das neue Feuerwehrgerätehaus

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Pressemeldung

Klein Schöppenstedt.

Auch SPD-Bürgermeisterkandidat Jens Drake folgte der Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Klein Schöppenstedt und verschaffte sich bei einem Besuch vor Ort persönlich einen Eindruck von der angespannten Situation rund um das viel zu kleine Feuerwehrgerätehaus.

Ortsbrandmeister Michael Grunert, sein Stellvertreter Holger Smoczyz und Teile des Ortskommandos machten dabei – wie bereits am Tag zuvor im Gespräch mit dem anderen Kandidaten – deutlich, wie groß der Unmut über das schleppende Vorankommen bei Planung und Umsetzung eines Neubaus ist.

Der Frust sei über die Jahre gewachsen, so die Verantwortlichen vor Ort.

„Die Probleme sind bekannt – und sie treffen natürlich nicht nur Klein Schöppenstedt“, betonte Drake im Gespräch. „Es gibt ein Grundstück, es gibt sogar bereits eine Skizze für ein neues Gerätehaus. Wenn es dann dennoch nicht vorangeht, ist es absolut nachvollziehbar, dass bei den Kameradinnen und Kameraden Enttäuschung und Ärger entstehen.“

Nach Rücksprache mit der Verwaltung konnte Drake jedoch auch deutlich machen: Der Neubau ist keineswegs vergessen. Vielmehr gehe es nun darum, Wege zu finden, um schneller und möglicherweise auch kostengünstiger zum Ziel zu kommen. „Standardisierte Gerätehauslösungen, wie sie andernorts bereits erfolgreich umgesetzt wurden, können hier ein Schlüssel sein. Das Rad – oder in diesem Fall das Gerätehaus – muss nicht jedes Mal neu erfunden werden. Das spart Zeit, Geld und Nerven“, so Drake. Rückblickend hätte man diesen Weg idealerweise bereits mit dem Bau in Hemkenrode gehen sollen.

Wichtig war Drake zudem eine klare Aussage zur Reihenfolge der anstehenden Projekte: „An der festgelegten Abfolge – Cremlingen vor Schandelah vor Klein Schöppenstedt – wird sich nichts ändern. Aber es wäre denkbar, die Planung schon weiter voranzutreiben. Versprochen war vor einigen Jahren, dass Schandelah und Klein Schöppenstedt parallel gebaut werden.“ Zugleich versprach er, sich weiterhin mit Nachdruck für alle Feuerwehren in der Gemeinde einzusetzen, seien es Neubauten oder nur Ertüchtigungen von Bestandsgebäuden. Aber auch die Zukunft müsse man im Blick haben. Die Planungen dürfen nicht nach dem Bau aufhören, sondern gleich 20-30 Jahre weiter in die Zukunft gehen, damit am Ende nicht wieder alle Feuerwehrhäuser gleichzeitig beanstandet werden.

„Unsere Feuerwehr ist das Rückgrat der Sicherheit in der Gemeinde Cremlingen“, unterstrich Drake. „Diese Sicherheit darf nicht auf Kosten der Kameradinnen und Kameraden gehen, die Tag für Tag bereitstehen, um anderen zu helfen. Dafür müssen wir die bestmöglichen Rahmenbedingungen schaffen – überall und verlässlich.“

Bild: Stellv Ortsbrandmeister Holger Smoczyz, Bürgermeisterkandidat Jens Drake und Ortsbrandmeister Michael Grunert