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Weddel. Man spürt es schon beim Eintreten in den hellen, freundlichen Saal im Paul-Gerhardt-Haus in Weddel – hier treffen sich an diesem Nachmittag Menschen, um sich auszutauschen, zu lachen, zu spielen, zu singen und es sich bei Kaffee und Kuchen einfach gut gehen zu lassen.
Einmal im Monat treffen sich die Weddeler Seniorinnen und Senioren, und so durften Bürgermeisterkandidat Tobias Breske und Anke Ilgner, CDU-Kandidatin für den Weddeler Ortsrat und den Gemeinderat, die Gelegenheit nutzen, um sich vorzustellen und mit den etwa 35 Anwesenden ins Gespräch zu kommen. Der Seniorenkreis ist eine feste Größe im Ort. Regelmäßig kommen 30 bis 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, und insgesamt gehören dem größten Seniorenkreis in der Gemeinde Cremlingen über 100 Mitglieder an. Man trifft sich zur wöchentlichen Sitzgymnastik ebenso wie zum monatlichen Spielenachmittag mit Kaffeetafel, zu Vorträgen oder zu Tagesfahrten in die nähere und auch weitere Umgebung, man würdigt Geburtstage und man informiert sich über Themen, die das Leben im Alter im Ort wie in der Gemeinde betreffen. Organisiert werden die Begegnungen und Aktivitäten ehrenamtlich mit viele Engagement von der 1. Vorsitzenden Silvia Simon und ihrer Stellvertreterin Margit Heinze, unterstützt zum Beispiel von Undine Germatter, die sich um den Spielenachmittag mit Kaffeetafel kümmert.
Es gab viel Gesprächsstoff, denn die Seniorinnen und Senioren sprachen Punkte an, die ihnen im Alltag auffallen. Die Erfordernis eines größeren Raumes für die monatlichen Treffen mit 30 bis 40 Teilnehmenden beschäftigte die große Runde ebenso wie der FLEXO-Busverkehr oder der Zustand vieler öffentlicher Grünflächen und etlicher Gehwege im Ort, die kaum barrierefrei seien.
Entsprechend deutlich wurde in den Gesprächen, wie wichtig funktionierende Strukturen, Barrierefreiheit und Erreichbarkeit vor Ort sind. Es gehe um kurze Wege, vertraute Orte und darum, dass Begegnung und Teilhabe am Leben außerhalb des eigenen Zuhauses im Ort im Alltag unkompliziert möglich bleiben.
„In solchen Runden werden die Dinge konkret angesprochen und man erfährt aus erster Hand, was gut funktioniert und wo es aus Sicht der Menschen hakt“, sagte Breske.
Auch Breskes Kandidatur war Thema. In seinem Bericht über seinen beruflichen Weg und seine mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Kommunalverwaltung, viele davon in Führungspositionen, sprach Breske auch darüber, wie er mit seiner langjährig in der täglichen Praxis erworbenen Fachkompetenz die Verwaltung in Cremlingen als Bürgermeister führen möchte. Und auch Anke Ilgner, obgleich nicht in der Gemeinde geboren, aber nach eigener Aussage ihrem jetzigen, bewusst gewählten Lebensumfeld deutlich verbunden, skizzierte als Kandidatin für Ortsrat und Gemeinderat ihre inhaltlichen Anliegen.
Für Tobias Breske war der Nachmittag mehr als nur ein Besuch beim Seniorenkreis. „Hier bekommt man sehr direkt mit, was die Menschen im Alltag beschäftigt. Ein größerer Raum, vernünftige Gehwege oder ein funktionierender FLEXO-Verkehr sind keine großen Schlagworte. Aber genau solche Dinge entscheiden darüber, wie gut man in seinem Ort leben kann.“ Sein Dank galt Silvia Simon und Margit Heinze, die den Seniorenkreis mit viel ehrenamtlichem Engagement zusammenhalten, sowie Undine Germatter für die Organisation des Nachmittags.


