Veranstaltung am 12.4. und 26.4. in Braunschweig mit Referenten aus Wolfenbüttel

106

Pressemeldung

40 Jahre Tschernobyl – 15 Jahre Fukushima – 2 Veranstaltungen dazu in der Michaeliskirche in Braunschweig

Am 12. April wird um 17.00 h in der Michaeliskirche in Braunschweig die Ausstellung “Tschernobyl-Erinnerungen 2.0“ eröffnet. Sie ist bis zum 04. Mai zu sehen. Die Michaeliskirche ist eine offene Kirche (10:00 h – 18:00 h). Die Ausstellung wird also auch direkt am 40. Tschernobyl-Jahrestag (Sonntag, der 26.04.) zu sehen sein. An diesem Sonntag, den 26.04. um 17:00 h wird dann auch ein Mahn- und Gedenkgottesdienst in der Michaeliskirche stattfinden. Ausstellung und Gottesdienst sind federführend von den „Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“/ Region Braunschweig organisiert.

Die Ausstellung „Tschernobyl-Erinnerungen 2.0“ beinhält Auszüge aus dem gleichnamigen Buch mit gesammelten Beiträgen verschiedener Personen aus unterschiedlichen Ländern. Herausgegeben von Sozialdiakon i.R. Paul Koch. Zur Ausstellungseröffnung kommen einige Mit-Autor*innen des Buches. Sie werden über ihre „Tschernobyl-Erinnerungen“ sprechen, und auch darüber, was sie heute noch an diesem Thema bewegt. Unter dem Mitaur*innen auch die Ukrainerin Liudmyla Kosnovika, die in der Tschernobyl-Region geboren ist, und durch den russischen Angriffskrieg nun nach Wolfenbüttel gekommen ist. Sie wird also über Tschernobyl 1986 und über Tschernobyl 2026 berichten.

Pastor Jakob Timmermann wird berüßen und moderieren. Nach einer Einleitung von Organisator Paul Koch wird der Historiker (Uni Friburg/Schweiz) üner die Erinnerungskultur sprechen und dabei seine beiden Beiträge in „Tschernobyl-Erinnerungen 2.0.“ vorstellen.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Tschernobyl– und Fukushima-Kinder wird gebeten. Ebenso gibt es die Möglichkeit für eine Power-Station zu spenden, damit Familien in Wohnblocks des ukrainischen Kriegsgebietes auch bei Stromausfall ihre Smartphons für den Notfall laden können. Hier übernimmt dann Liudmyla Kosnovika die Spende für den ukrainischen Verein „Tschernobylzi“.