Am Sonntag, 20. September 2026, lädt der UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen gemeinsam mit seinen Partnern zum bundesweiten Tag des Geotops ein. An verschiedenen Orten der Region können Besucherinnen und Besucher Erdgeschichte, Fossilien sowie Natur und Landschaft bei Führungen und Familienangeboten entdecken.
Am Geopunkt Jurameer Schandelah wird von 10 bis etwa 16 Uhr die Fossiliengrabung öffentlich zugänglich. Unter Leitung von Dr. Ralf Kosma erfahren Erwachsene und Kinder Spannendes über den aktuellen Forschungsstand und können selbst nach Fossilien suchen. Der Tag der offenen Tür wird zusammen mit dem Staatlichen Naturhistorischen Museum Braunschweig, der Dr. Scheller Stiftung und der Gemeinde Cremlingen angeboten.
Beim Familienfest an der Umweltburg in Königslutter dreht sich von 11 bis 17 Uhr alles um Natur und Umwelt. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern bietet der Geopark ein abwechslungsreiches Programm mit Mitmachaktionen für die ganze Familie – vom Bogenschießen über das Entdecken von Tierspuren bis zu Geschichten aus der Natur.
Der Steinbruch Salder ist ein bedeutender Geopunkt des UNESCO-Geoparks und wurde 2023 mit der internationalen Auszeichnung „Golden Nail“ geehrt. Zum Tag des Geotops laden das Städtische Museum Schloss Salder und der Geopark dazu ein, diesen besonderen Ort der regionalen Erdgeschichte kennenzulernen.
Wie die Steine historischer Gebäude entstanden und woher die verwendeten Werksteine stammen, erfahren die Teilnehmenden bei dem geologischen Spaziergang „Uralte Steine und alte Häuser“ in Braunschweig. Die rund 90-minütige Führung beginnt um 15 Uhr auf dem Burgplatz am Löwendenkmal. Die Teilnahme kostet 10 Euro; Tickets sind online und in der Tourist-Info Braunschweig erhältlich.
Der Tag des Geotops findet seit 2002 bundesweit am dritten Sonntag im September statt. Ziel ist es, geologische Besonderheiten und ihre Bedeutung für Natur, Wissenschaft und Kultur erlebbar zu machen.


