In seiner 46. Sitzung am 20. August 2026 hat der Stiftungsrat der Stiftung Zukunftsfonds Asse wichtige Entscheidungen für die weitere Arbeit der Stiftung und die Entwicklung des Landkreises Wolfenbüttel getroffen.
Zu Beginn der Sitzung wurde der Jahresabschluss 2025 der Stiftung Zukunftsfonds Asse durch den Stiftungsrat festgestellt, nachdem durch die beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Prüfungsergebnisse und der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk vorgestellt wurden.
Ein Schwerpunkt der Sitzung war das Projekt „Netzwerkstelle für die strategische Weiterentwicklung des Gründungs- und Innovationsökosystems Wolfenbüttel“. Der Stiftungsrat beschloss hierfür eine Förderung von bis zu 396.000 Euro. Mit der Netzwerkstelle soll ein zentraler Knotenpunkt geschaffen werden, der Gründungs- und Innovationsakteure zusammenbringt, bestehende Angebote sichtbarer macht und neue Kooperationen ermöglicht. Geplant sind unter anderem eine koordinierende Ansprechstelle für Gründerinnen und Gründer, die Unterstützung von Pilotprojekten und Veranstaltungsformaten rund um Innovation sowie die stärkere Vernetzung von Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, unter denen mehr gute Ideen im Landkreis Wolfenbüttel entstehen, zur Umsetzung gebracht und dauerhaft vor Ort gehalten werden können.
Mit Blick auf lebendige Begegnungsorte im Landkreis Wolfenbüttel beriet der Stiftungsrat außerdem über die Projekte, die durch das Sonderprogramm „Klasse Orte – Mehrwert durch Miteinander“ unterstützt werden. Auf Grundlage der Empfehlungen einer Fachjury wurden drei Projekte für die erste Programmphase ausgewählt, die jeweils einen Förderbetrag von bis zu 40.000 Euro erhalten: das Gemeindehaus Salzdahlum, die „Bürgerbank“ Dettum und der „MiteinanderRaum“ in Groß Stöckheim. Mit den Mitteln sollen insbesondere organisatorische und programmatische Weiterentwicklungen vor Ort ermöglicht werden – etwa die Stärkung ehrenamtlicher Strukturen, die Entwicklung von Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen oder die Verbesserung der räumlichen Ausstattung. Ziel des Sonderprogramms ist es, Orte zu stärken, an denen Menschen zusammenkommen, gemeinsam aktiv werden und demokratische Kultur im Alltag erlebbar wird. Der Stiftungsrat hob hervor, dass auf diese Weise Begegnungsräume im ländlichen Raum gesichert und weiterentwickelt werden können, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von besonderer Bedeutung sind.
Am Ende der Sitzung befasste sich der Stiftungsrat mit der Weiterentwicklung der Förderverfahren, um diese in den kommenden Monaten weiter zu vereinfachen.
Bildunterschrift: Der Rat der Stiftung Zukunftsfonds Asse beschließt Projekte im Fördergebiet des Landkreises Wolfenbüttel.


