Sternsinger besuchten die Landkreisverwaltung

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Über 50 kleine und größere Sternsingerinnen und Sternsinger haben am Freitag, 16. Januar 2026, die Landkreisverwaltung in Wolfenbüttel besucht. Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler der Katholischen Schule am Harztorwall und der weiterführenden Schulen in Wolfenbüttel durch den stellvertretenden Landrat Uwe Schäfer im Großen Sitzungssaal. Neben einer Spende für die diesjährige Sternsinger-Aktion gab es für die Sternsingerinnen und Sternsinger Süßigkeiten und Getränke. Anschließend spendeten die Sternsinger den traditionellen Segen 20+C+M+B+26 und brachten diesen im Foyer der Landkreisverwaltung an: Christus segne dieses Haus (Latein: CMB – Christus mansionem benedicat). Dieser Segen gilt allen, die in der Landkreisverwaltung arbeiten, als auch allen, die dort ein- und ausgehen.

Ein für eine Woche zuvor geplanter Besuch in der Landkreisverwaltung wurde durch das Sturmtief „Elli“ vereitelt. Davon ließen sich die Sternsingerinnen und Sternsinger jedoch nicht abhalten und schlüpften eine Woche später in die Kostüme, um die drei biblischen Weisen Caspar, Melchior und Balthasar darzustellen. Dabei wurden die Sternsingerinnen und Sternsinger ihren Namen gerecht – stimmgewaltig sangen sie mehrere Lieder, darunter den Sternsinger-Rap „Klopft an Türen“ oder „Kinder können was bewegen“, und trugen Stäbe mit goldgefärbten Holzsternen.

Der stellvertretende Landrat Uwe Schäfer begrüße die Mädchen und Jungen sowie die begleitenden Lehrkräfte und Eltern. „Das ist heute ein Rekord, wir hatten noch nie so viele Melchiore, Caspare und Balthasare hier. Schön, dass Ihr hier seid“, so Schäfer. Dass Kinder was bewegen können, zeigte auch der diesjährige Einsatz der Sternsingerinnen und Sternsinger, der noch bis diesen Sonntag (18.01.2026) dauert. Zahlreiche Spenden kamen zusammen, auch Uwe Schäfer übergab im Namen des Landkreises Wolfenbüttel einen Spendenumschlag. „Wir dürfen nicht vergessen, dass es Menschen gibt, denen es nicht so gut geht wie uns. Es ist toll, dass ihr euch für andere Kinder einsetzt“, so Schäfer.

In diesem Jahr steht die Sternsinger-Aktion unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Sternsingerinnen und Sternsinger sammeln Geld, um Kindern in Bangladesch eine Schulbildung zu ermöglichen. Was in Deutschland eine Selbstverständlichkeit ist, stellt sich in dem asiatischen Land anders dar: Dort müssen Kinder häufig arbeiten, um zum Familieneinkommen beizutragen.

 

 

Sternsinger: Die Sternsinger besuchten die Landkreisverwaltung.