Freitag, April 3, 2026

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Förderung von Vereinsmitgliedschaften – Gemeinsam stark in Cremlingen

Vereine sind weit mehr als ein Ort für Sport, Kultur oder gemeinsame Interessen. Sie sind Treffpunkte des Miteinanders, Orte der Begegnung und des Austauschs. Eine Vereinsmitgliedschaft ermöglicht soziale Teilhabe, hilft dabei, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu pflegen, fördert die Gesundheit und hält Körper wie Geist aktiv.

Doch leider ist es nicht für alle Menschen selbstverständlich, einem Verein beizutreten. Für manche stellen die Mitgliedsbeiträge eine finanzielle Hürde dar. Der individuelle Geldbeutel sollte jedoch nicht darüber entscheiden, ob jemand am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

Genau hier setzt der Förderverein Cremlingen e.V. an. Unser Ziel ist es, Menschen in akuten sozialen Notlagen schnell, unkompliziert und unbürokratisch zu unterstützen. Darüber hinaus fördern wir soziale Projekte, die das Miteinander stärken und den Zusammenhalt in unserer Gemeinde lebendig halten.

Wir sind überzeugt: Auch die Mitgliedschaft in einem Verein trägt maßgeblich zu einem guten Zusammenleben und zum persönlichen Wohlbefinden jedes Einzelnen bei. Deshalb möchten wir Menschen, die sich eine Vereinsmitgliedschaft aus finanziellen Gründen vorübergehend nicht leisten können, diese Möglichkeit eröffnen.

Haben Sie Interesse oder kennen Sie jemanden, der Unterstützung benötigt? Dann melden Sie sich gern bei uns (info@foerderverein-cremlingen.de). Die Förderung erfolgt selbstverständlich diskret. Auf Wunsch kann die Unterstützung auch durch eine unauffällige Erstattung des Mitgliedsbeitrages erfolgen – ganz ohne Wissen des jeweiligen Vereins.

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass niemand ausgeschlossen wird und unsere Gemeinschaft weiterhin von Vielfalt, Engagement und Zusammenhalt lebt.

Ihr Förderverein Cremlingen e.V.

Jahreshauptversammlung Feuerwehr Hötzum

Am Samstag den 17. Januar hat die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr, sowie die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Hötzum sattgefunden.

Mit über 60 Anwesenden startete um 19:05 Uhr die Versammlung der Feuerwehr.

Der Ortsbrandmeister Lukas Hans begrüßte den Gemeindebürgermeister Ingo Geisler, Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb, Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer, Kreisbrandmeister Florian Graf, Kreiswettbewerbsleiter Uwe Köhler sowie alle aktiven und fördernden Mitglieder.

Die Ortsfeuerwehr Hötzum wurde im Jahr 2025 zu 25 Einsätzen gerufen und leistete knapp 3700 Dienststunden. Mit 32 Mitgliedern in der Einsatzabteilung, 8 Jugendfeuerwehrmitglieder und 12 Mitgliedern in der aktiven Altersabteilung steht die Feuerwehr Hötzum solide dar.

Im Verlauf der Versammlung konnten folgende Ehrungen, Beförderungen und Auszeichnungen vorgenommen werden:

Jaqueline Borks und Ingolf Wagner wurden zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann befördert. Zu Hauptfeuerwehrmännern wurden Artur Walter und Tristan Ullmann befördert.

Jana Herre erhielt eine Auszeichnung für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr und Michael Arndt erhielt eine Auszeichnung für 25-jährige Mitgliedschaft im Förderverein.

Mit der Hochwasserehrennadel 2023/2024 wurden Julius Ullmann, Artur Walter und Uwe Geisler geehrt.

Kreisbrandmeister Florian Graf durfte zudem eine besondere Auszeichnung vornehmen. Im letzten Jahr belegte die Einsatzabteilung, bei den Kreisleistungsvergleichen, den ersten Platz mit einem Zielerreichungsgrad von 100 Prozent. Durch diese hervorragende Leistung erhielten die Kameraden Artur Walter, Christopher Baars, Christian Borks, Daniel Ehring, Simon Hasper, Jonas Neddermeyer und Lukas Hans die Leistungsspange in Bronze.

Ortsbrandmeister Lukas Hans bedankte sich bei seinen Kameraden für die geleistet Arbeit und beim Förderverein für die Unterstützung im Jahr 2025.

Der Förderverein umfasst zum 31.12.2025 170 Mitglieder. Das diesjährige Osterfeuer wird am 04.04.2026 stattfinden. Das Osterholz wird am 21.03.2026 eingesammelt.

In diesem Jahr wird der Verein eine Tagesfahrt organisieren. Der Vorstand vom Förderverein nimmt gern Vorschläge für eine Tagesfahrt entgegen.

Um ca. 21:15 Uhr konnte die Versammlung beenden und in den gemütlichen Teil des Abends übergegangen werden.

Feuerwehr Hötzum

Geflügelpest: Stallpflicht für Geflügel in Teilen des Landkreises, Überwachungszone eingerichtet

Pressemeldung

In einem Geflügelbetrieb bei Osterwiek, Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt, ist es zu einem Ausbruch der Geflügelpest gekommen. Im südlichen Bereich des Landkreises Wolfenbüttel werden daher eine Überwachungs- und eine Schutzzone eingerichtet, um andere Geflügelhaltungen zu schützen. In einer Allgemeinverfügung vom 30. Januar 2026 ordnet der Landkreis Wolfenbüttel eine unverzügliche Aufstallung für gewerbliche und private Geflügelbestände im betroffenen Gebiet an. Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Tauben, Enten und Gänse müssen im Stall oder einer anderen, gegen Wildvögel gesicherten Vorrichtung, verbleiben.

Überwachungs- und Schutzzone eingerichtet

Die Überwachungszone umfasst Teile der Gemeinde Schladen-Werla sowie Teile der Samtgemeinden Oderwald und Elm-Asse. Südlich von Hornburg wurde zudem eine Schutzzone eingerichtet. In dem betroffenen Gebiet dürfen kein Geflügel oder Geflügelbestandteile bzw. -produkte in Bestände ein- oder ausgeführt werden. Ausnahmegenehmigungen sind im Einzelfall möglich. Geflügelhalterinnen und -halter können sich dazu an das Veterinäramt wenden.

Der Kontakt zu Wildvögeln ist so weit wie möglich zu unterbinden. Insbesondere ist die Versorgung der Tiere so zu gestalten, dass Wildvögel keinen Zugang zu Futter, Tränkwasser und Einstreumaterial haben. Die Stallungen dürfen nicht von unbefugten Personen betreten werden. Außerdem ist grundsätzlich Schutzkleidung zu tragen. Zur Desinfektion des Schuhwerks sind geeignete Einrichtungen, wie beispielsweise Desinfektionsmatten, zu verwenden.

Das Veterinäramt weist darauf hin, dass auch kleine Betriebe mit sehr geringen Beständen und Hobbyhalter verpflichtet sind, ihre Haltung dem Veterinäramt zu melden. Bisher noch nicht gemeldete Geflügelhaltungen sollten daher unverzüglich angezeigt werden.

Kontakt und weitere Infos

Die Allgemeinverfügung wurde am 30. Januar 2026 im Amtsblatt veröffentlicht: www.lkwf.de/amtsblatt

Weitere Informationen zur Geflügelpest auf den Seiten des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES):

Aviäre Influenza | Tierseucheninfo

Private und betriebliche Geflügelhaltungen können sich für Fragen und Meldungen an das Veterinäramt im Landkreis Wolfenbüttel melden: veterinaeramt@lk-wf.de;  Telefon: 05331 84 6541.

Matjes- und Sauerfleischessen am Aschermittwoch

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Karnevalverein Lehre (KVL) 2005 e. V. und Kulturverein laden dazu ins Rathaus ein

Das traditionelle Matjesessen am Aschermittwoch findet auch in diesem Jahr wieder statt: Am 18. Februar um 17:11 Uhr laden der Karnevalverein Lehre 2005 e. V. (KVL) und der Kulturverein Lehre ins Ratssaal der Gemeinde Lehre ein, um gemeinsam zu Matjes oder Sauerfleisch mit Pellkartoffeln und Getränken zu schmausen. Die Närrinnen und Narren geben an diesem Tag das Gemeindesäckel und den Rathausschlüssel zurück und schließen damit die Session symbolisch ab. Anschließend bleibt im Ratssaal Zeit zum gemütlichen Beisammensein.

Um auf unsere Session zurückzublicken, laden wir bereits seit mehreren Jahren zum Matjesessen ein. Die fünfte Jahreszeit der Karnevalisten ist dann zu Ende und die Macht wird dann wieder zurück an die Gemeinde Lehre übergeben“, erläutert KVL-Präsident Wolfgang Rockar.

Bürgermeister Andreas Busch, der die Schirmherrschaft für das gemeinsame Essen übernommen hat, freut sich auf den gemeinsamen Nachmittag: „Auch wenn ich mich selbst nicht als Karnevalist bezeichne, begeistert es mich immer wieder auf’s Neue, wie engagiert der Karnevalverein in unserer Ortschaft ist und was die Besitzenden jedes Jahr auf die Beine stellen. Da unterstützt die Gemeinde Lehre gern und stellt den Ratssaal für den Abschluss der Session zur Verfügung.“

Olaf Kapke vom Kulturverein ergänzt: „Nicht nur das Aschermittwoch-Essen ist mittlerweile eine Tradition: Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr Sybille Rademacher mit ihrem Team vom Autohof-Restaurant in Wendhausen die Bewirtung übernimmt.“

Interessierte können Karten zum Preis von 11,11 Euro (bitte passend zahlen) an der Rathausinformation ab Montag, dem 2. Februar, während der üblichen Öffnungszeiten erwerben: Montag 8:30–12:00, Dienstag 8:30–12:00 und 14:00–18:00, Donnerstag 8:30–12:00 und 14:00–15:00, Freitag 8:30–12:00. Im Kartenpreis enthalten sind Essen und Getränke. Da der Ratssaal begrenzt Platz bietet, sind nur 30 Karten verfügbar.

Verkehrsgerichtstag beendet: DVR fordert von Bund und Ländern jetzt Taten statt Worte

Pressemitteilung

Goslar/Berlin, 30. Januar 2026

Der 64. Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) ist heute in Goslar zu Ende gegangen. Unter dem Leitgedanken der Vision Zero – dem Ziel eines Straßenverkehrs ohne Getötete und ohne Schwerverletzte – hatte der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) vorab klare Forderungen formuliert und diese aktiv während des VGT vertreten.

VGT greift Forderungen des DVR auf

Verschiedene Forderungen des DVR fanden Eingang in die Empfehlungen des VGT. Jetzt sieht der DVR Bundesverkehrsminister Schnieder und die Landesregierungen am Zug. Stefan Grieger, Hauptgeschäftsführer des DVR, sagt: „Der Verkehrsgerichtstag hat geliefert. Jetzt muss die Politik umsetzen. Worte retten keine Leben – nur entschlossene Maßnahmen tun das.“

1. Ergebnisse des VGT-Arbeitskreises ›Überhöhte Anforderungen bei der Führerscheinprüfung?‹

Qualität vor Kosteneinsparungen

Der DVR begrüßt, dass der VGT im Arbeitskreis ›Überhöhte Anforderungen bei der Führerscheinprüfung?‹ im Sinne der Vision Zero klarstellte: Beim Fahrerlaubniserwerb hat die Ausbildungsqualität Vorrang vor Kosteneinsparungen.

Referenzlehrplan umsetzen

Besonders positiv bewertet der DVR, dass seine Forderung nach einem bundesweiten Referenzlehrplan zu Mindestausbildungsinhalten mit Lernstandsbeurteilungen vom Verkehrsgerichtstag aufgegriffen wurde. Damit kann eine hohe Qualität der Fahrausbildung garantiert und die Verkehrssicherheit gestärkt werden.

Digitales Lernen ermöglichen

Der DVR unterstützt den VGT-Beschluss, interaktiven Präsenzunterricht mit digitalen Lernmethoden zu verbinden. Gute Ausbildungskonzepte eröffnen zukunftsweisende Chancen, die Qualität der Ausbildung zu steigern, Barrieren abzubauen und Chancengleichheit zu fördern.

Fahrsimulatoren einsetzen

Der DVR begrüßt außerdem den Beschluss, dass Fahrsimulatoren im Rahmen der praktischen Fahrausbildung auf Basis klarer Ausbildungskonzepte und Gütekriterien eingesetzt werden sollen.

Begleitetes Fahren erweitern

Um das Begleitete Fahren ab 17 zu erweitern, fordert der VGT, geeignete Maßnahmen zu entwickeln und zu erproben. Der DVR hat dazu konkrete Vorschläge unterbreitet und bietet seine Mitarbeit bei der Erarbeitung zielführender Vorgehensweisen an.

Leitlinien umsetzen

Stefan Grieger sagt: „Wir haben die Leitlinien in Bezug auf Qualität, Referenzlehrplan und Simulatoren gesetzt, der VGT ist gefolgt – und nun wird sich zeigen, ob die Politik sie als Verpflichtung oder als Empfehlung versteht.“

2. Ergebnisse des VGT-Arbeitskreises ›Alkoholisiert auf Fahrrädern und Pedelecs‹

Betrunkenes Radfahren als Ordnungswidrigkeit verfolgen

Im Arbeitskreis ›Alkoholisiert auf Fahrrädern und Pedelecs‹ wurde – wie vom DVR vorgeschlagen – beschlossen, den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit für Fahrrad- und Pedelec-Fahrende ab einem Blutalkoholwert von 1,1 Promille einzuführen.

Prävention ausbauen

Die Träger der Verkehrssicherheitsarbeit wurden aufgefordert, Präventionsarbeit zu den Wirkungen von Alkohol im Straßenverkehr und den Rechtsfolgen von Verstößen zu intensivieren. Dafür müssen Bund und Länder mehr Mittel für Forschung und Prävention bereitstellen.

In Sicherheit investieren

Stefan Grieger sagt: „Der VGT ist unserem Vorschlag gefolgt – ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit. Jetzt muss die Politik die Empfehlung ernst nehmen, um Leben zu retten. Genauso entscheidend sind Investitionen: Wir können Gesetze erlassen, so viel wir wollen – ohne Geld für Prävention bleiben sie Papier, und unsere Straßen weiterhin gefährlich.“

3. Ergebnisse des VGT-Arbeitskreises ›Mehr Verkehrssicherheit durch aussagekräftigere Unfalldaten‹

Aussagekräftigere Unfalldaten erheben

Der Verkehrsgerichtstag hat sich mit der zentralen Grundlage der Verkehrssicherheitsarbeit beschäftigt: der aussagekräftigen Erhebung, Analyse und Erforschung von Unfalldaten. Der Arbeitskreis schloss sich den Forderungen des DVR an, die Unfallstatistik des Statischen Bundesamts (Destatis) ausführlicher darzustellen und die potenziell lebensbedrohlich verletzten Verkehrsteilnehmenden als eigene Unterkategorie der Schwerverletzten nach internationalem Standard zu erfassen.

Stefan Grieger sagt: „Unsere Vorschläge zu Unfalldaten wurden übernommen – ein großer Erfolg. Die Empfehlungen liegen auf dem Tisch und warten darauf, dass die Politik sie ernstnimmt und umsetzt.“

4. Ergebnisse des VGT-Arbeitskreises ›Unfallrisiko Ablenkung am Steuer durch Handy & Co.‹

Rechtsgrundlage für Handy-Blitzer schaffen

Der Arbeitskreis ›Unfallrisiko Ablenkung am Steuer durch Handy & Co.‹ hat sich klar für mehr Kontrollen gegen Ablenkung am Steuer ausgesprochen – eine zentrale Forderung des DVR. Beschlossen wurde, dass unterschiedliche Ländergesetze vermieden werden sollten. Für Handy-Blitzer sollte nach dem Vorbild von Rheinland-Pfalz eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage geschaffen werden.

Stefan Grieger sagt: „Der Arbeitskreis hat das Problem erkannt – jetzt muss die Politik handeln und einen Flickenteppich an Ländergesetzen verhindern.“

Forschung intensivieren

Der VGT empfiehlt zudem weitergehende Forschung, um das Ausmaß von Ablenkung im privaten und gewerblichen Kraftfahrzeug-, Rad- und Fußverkehr sichtbar zu machen.

Stefan Grieger sagt: „Ob privates Nachrichten-Schreiben am Steuer oder das Öffnen der Lieferdienst-App auf dem Fahrrad – Ablenkung ist tödlich. Aufklärungskampagnen brauchen mehr Reichweite, Vorschriften mehr Klarheit, Kontrollen mehr Nachdruck – und mehr Punkte in Flensburg. Die Forderungen des VGT sind daher goldrichtig.“

Intuitive Bedienkonzepte umsetzen

Der DVR unterstützt den VGT-Appell an Fahrzeughersteller, die Fahrzeugbedienung intuitiv zu gestalten.

Stefan Grieger sagt: „Das Auto darf nicht selbst zur Gefahr werden. Innovation darf nicht ausgebremst, muss aber gelenkt werden, damit der Blick nicht von der Straße abgewendet wird. Dass der Arbeitskreis sich leider nicht zu einer besseren Sprach- und Haptiksteuerung bekannt hat, zeigt, wie dringend jetzt politische Verantwortung von Bund und Ländern sowie technische Verantwortung von Fahrzeugherstellern ist.“

Erfolgreiche Sportwoche an der OBS Sickte beendet

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Pressemeldung

Sickte. Am Donnerstag, 29. Januar endete mit einem großen, fröhlichen Finaltag die diesjährige Sportwoche an der Oberschule Sickte. Die Sportwoche ist seit vielen Jahren fester Programmpunkt im Schuljahr an der OBS und findet traditionell in den Tagen vor den Halbjahreszeugnissen statt. Die sieben erforderlichen Tage sind schulorganisatorisch nichts Kleines mehr; vielmehr haben es die engagierten Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs Sport, geleitet von Sportlehrer Ernst-Heinrich Beckmann, mit der Ausrichtung eines komplexen und großen Turniers zu tun. Bei aktuell ca. 740 Schülerinnen und Schülern an der OBS ist der Turnierplan groß – und straff terminiert. Jeder Jahrgang bekommt einen ganzen Schultag im Turnierformat mit einer vorgegebenen Ballsportart: Die 5. Klassen spielen Völkerball, die 6. Brennball, die 7. Fußball, im Jg.8 wird Handball gespielt, in 9 Basketball und der Jahrgang 10 spielt ein eigenes Volleyballturnier. Die Klassen senden intern aufgestellte Teams in die Turniertage. Alle sind dabei und vertreten motiviert ihre Klasse, Mädchen wie Jungen. Und so spielt z.B. ein Klassenteam-A aus der Kl. b gegen ein Klassenteam-B aus der Kl. a – usw. Jede/r gegen Jeden. Die Spieltage sind so kurz vor den Zeugnissen ein schönes und abwechslungsreiches Sportevent für die Schülerinnen und Schüler in allen Jahrgängen. Die Leitung der einzelnen Spiele wird von vorbereiteten Schiedsrichter-Teams aus den Jahrgängen 9 und 10 übernommen. Sie wachen über die Einhaltung der Spielregeln, halten Ergebnisse fest und dokumentieren den Spielverlauf. Neben den üblichen Lernfächern bietet die Sportwoche vor allem wichtige Lektionen in Teamgeist, Fairness und gegenseitigem Respekt. Soziale Kompetenzen, die, etwas anders formuliert, in jedem Schulcurriculum zu finden sind. Ein weiterer Teil ist der Einsatz von Teams des Schulsanitätsdienstes. Jeden Spieltag und jedes Spiel ist ein Team von Schul-Sanis mit seiner Ausrüstung vor Ort. An diesen besonderen Tagen gibt es tatsächlich nur Gewinner:innen. Jedoch kommen aus jedem Jahrgang nur die zwei Siegerteams weiter und spielen am Finaltag um den ersten Platz in ihrem Ballsport. Und das auf großer Bühne – Großfeld. Mit den entsprechenden Zuschauern auf der Tribüne kommt dabei gewöhnlich schnell und laut gute Stimmung in die große Halle der OBS. Fachleiter Beckmann zieht dieses Jahr ein positives Resümee. „Es war ein gutes und reibungsloses Turnier“, lobte er die Organisation und Durchführung seiner Fachkolleg:innen. Auch die Schüler:innen aller Jahrgänge seien „in diesem Jahr richtig gut dabei gewesen“. Sie freuten sich schon auf die nächste Sportwoche an der Oberschule Sickte!

Nach dem letzten Volleyballspiel freut sich das Organisationsteam der OBS über den erfolgreichen Verlauf der Sportwoche 2026 – zusammen mit der Siegermannschaft der Schüler aus dem Jg.10 und einem Schiri-Team

Hintere Reihe stehend v. li.: Philipp Hecker, Ernst-Heinrich Beckmann (in weiß), Lars Gottfried, Leonie Schultz, Vanessa Westphal, ganz rechts Romina Cramm.

Vordere Reihe kniend v. li.: Dorit Pahl mit Anzeigetafel und Christin Lindner (2.v.re.)

Foto OBS Sickte/privat, 29.01.2026

Pressemeldung/Richtigstellung der CDU-Fraktion im Bezirksrat 111 – Falsche Darstellung des Bürgermeisters

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Pressemeldung der CDU-Fraktion im Bezirksrat 111

Zu einer Berichterstattung der Braunschweiger Zeitung vom 28.01.2026 sieht die CDU-Fraktion die Notwendigkeit einer Stellungnahme und Richtigstellung:
In dem genannten Artikel erklärt Bezirksbürgermeister Ulrich Volkmann (SPD), er und der Bezirksrat seien zwar in den Entscheidungsprozess eingebunden gewesen, er habe jedoch nicht gewusst, dass die ehemalige Bushaltestelle „Hühnerkamp“ ersatzlos entfallen solle.

Diese Darstellung ist nachweislich nicht zutreffend. Bereits in der Beschlussvorlage 23-20750 vom 07.03.2023, die dem Bezirksrat sowie dem Bezirksbürgermeister vorlag und von beiden gebilligt wurde, war der Wegfall der Haltestelle „Hühnerkamp“ ausdrücklich Bestandteil der Vorlage. Darin wird ausgeführt, dass mit der Bushaltestelle „Buchhorstblick“ aufgrund der geringen Standortentfernung die Haltestelle „Hühnerkamp“ zusammengelegt wird.

Der Sachverhalt war somit sowohl in der Begründung als auch im Beschlusstext eindeutig dargestellt. Vor diesem Hintergrund ist festzuhalten, dass dem Bezirksrat und dem Bezirksbürgermeister der geplante Wegfall der Haltestelle „Hühnerkamp“ zum Zeitpunkt der Entscheidung bekannt war.

Ergänzend weist die CDU-Fraktion darauf hin, dass auf eine CDU- Initiative hin die Zustimmung des Bezirksrates genau zu diesem Punkt Wegfall der Haltestelle „Hühnerkamp“ später wieder entzogen wurde. Der Rat der Stadt verfügt – anders als der Bezirksrat – über umfassende Entscheidungsbefugnisse. Aus Sicht der CDU wäre es daher wünschenswert gewesen, dass der Bezirksbürgermeister der zugleich Ratsmitglied ist diese Position des Bezirksrates gegenüber der Stadtverwaltung und der Verkehrs-AG entsprechend vertreten und durchgesetzt hätte.

Die CDU-Fraktion legt Wert auf eine transparente und faktenbasierte Darstellung von Entscheidungsprozessen und hält eine präzise öffentliche Einordnung insbesondere bei verkehrspolitischen Themen für unerlässlich.

Dr. Volker Garbe
Fraktionsvorsitzender
CDU-Fraktion im Bezirksrat Hondelage-Volkmarode

Gemeinsam für die Umwelt

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Aktionen und Vorträge zur Umweltwoche

Vom 09. bis 13. März 2026 findet in der Gemeinde Lehre wieder die Umweltwoche statt. Die Gemeindeverwaltung unterstützt alle Freiwilligen mit Handschuhen und Müllbeuteln und organisiert die Entsorgung des gesammelten Mülls.

Alle, die der jeweiligen Ortschaft und der Umwelt Gutes tun möchte, sind daher herzlich eingeladen, Wiesen, Plätze und Wege von Unrat zu befreien.

Privatpersonen, Vereine, Organisationen oder Unternehmen können sich bei der Gemeinde melden und bekommen dann auch Handschuhe und Müllsäcke gestellt. Wer sich an der Umweltwoche beteiligen möchte, kann sich per E-Mail an umweltwoche@gemeinde-lehre.de oder telefonisch unter 05308 699-48 bei Eike Guhl für die Aktion anmelden sowie Materialien oder eine Müllabholung ordern.

Auch in diesem Jahr sind im Rahmen der Umweltwoche wieder begleitende Veranstaltungen geplant. Wer sich mit einem Vortrag oder einer Aktion an der Umweltwoche beteiligen möchte, meldet sich gerne mit seiner Idee unter umweltwoche@gemeinde-lehre.de.

Stiftung Zukunftsfonds Asse startet neues Sonderförderprogramm „Klasse Orte – Mehrwert durch Miteinander“

Mit dem neuen Sonderförderprogramm „Klasse Orte – Mehrwert durch Miteinander“ eröffnet die Stiftung Zukunftsfonds Asse Initiativen, Vereinen und gemeinwohlorientierten Trägern im Landkreis Wolfenbüttel neue Möglichkeiten, niedrigschwellige, multifunktionale Begegnungsorte aufzubauen oder weiterzuentwickeln. Ab sofort können sich interessierte Projekte für die erste Förderphase (Laufzeit 2026/2027) bewerben.

Im Zentrum der Förderung stehen Orte, an denen Menschen zusammenkommen, Verantwortung übernehmen und ihre Leben im Dorf aktiv mitgestalten. „Klasse Orte“ sollen das soziale Miteinander stärken, Einsamkeit entgegenwirken, gesellschaftliche Impulse setzen und identitätsstiftend für die lokalen Gemeinschaften wirken. Sie bieten Raum für Austausch, neue Nutzungen, zivilgesellschaftliche Kooperationen und ein vielfältiges Programm – von Freizeit- und Kulturveranstaltungen über Bildungsangebote bis hin zu CoWorking, Dorfläden oder Treffpunkten für Initiativen.

Ziel: Engagement stärken – Gemeinschaft fördern

Das Programm richtet sich an Menschen, die mit kreativen und innovativen Ideen die Lebensqualität vor Ort aktiv verbessern wollen. Gefördert werden sowohl Initiativen, die bestehende Orte wie Dorfgemeinschaftshäuser weiterentwickeln möchten, als auch Projekte, die neue Begegnungsorte zum Beispiel in Leerständen schaffen.

Die Förderung umfasst zwei Phasen:

  • Phase 1 (15 Monate): Netzwerkaufbau, Testbetrieb und Konzepterarbeitung (max. 40.000 Euro)
  • Phase 2 (2 Jahre): Etablierung einer nachhaltigen Verantwortungs-, Betriebs- und Finanzierungsstruktur zum Ziel (max. 150.000 Euro)

Der Fördersatz beträgt bis zu 90 Prozent, Eigenanteile können u. a. über bürgerschaftliches Engagement erbracht werden.

Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Landrätin Christina Steinbrügge betont die Bedeutung des Programms für die Zukunftsfähigkeit der Region und ergänzt: „Mit den ‚Klasse Orten‘ stärken wir nicht nur konkrete Projekte vor Ort, sondern vor allem das, was unseren Landkreis ausmacht: Das Miteinander einer engagierten und kreativen Gemeinschaft. Es sind Orte, die Menschen zusammenbringen, Ideen Raum geben und neue Impulse für unsere Dörfer und Städte setzen. Ich freue mich sehr über den Mut und die Inspiration derjenigen, die solche Orte gestalten und mit Leben füllen.“

Strukturierte Förderung mit professioneller Begleitung

Alle geförderten Projekte werden durch ein Programmbüro begleitet und nehmen an Qualifizierungs- und Vernetzungsformaten teil. Damit soll sichergestellt werden, dass Orte entstehen, die dauerhaft tragfähig, gemeinwohlorientiert und passgenau für lokale Bedarfe sind.

 Bewerbung und Fristen

Bewerbungen für Phase 1 können ab sofort eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 20. April 2026.

Benötigt werden u. a. eine Projektskizze, Angaben zum Gebäude, ein grober Kostenplan sowie Nachweise über Gebäudezugriff und kommunale Unterstützung.

Beratung und Kontakt

Als Beratung zur Antragstellung steht das Team von pro loco Projektberatung Gute Orte GmbH zur Verfügung: Dr. Ina Rateniek und Diana Westermann, Telefon: 02304 9118060, E-Mail: post@pro-loco.eu.

Für allgemeine Fragen erreichen Sie bei der Stiftung Zukunftsfonds Asse Heide Gebhardt, E-Mail: h.gebhardt@zukunftsfonds-asse.de

Jüngere und Ältere sind die Verlierer auf dem Wohnungsmarkt im Kreis Wolfenbüttel

Pressemeldung

Studie: Niedersachsen braucht pro Jahr 14.900 neue Sozialwohnungen

Jüngere und ältere Menschen gehören zu den Verlierern, wenn es ums Wohnen geht: „Etliche der rund 1.140 Azubis im Landkreis Wolfenbüttel wohnen noch bei ihren Eltern. Und das nicht immer ganz freiwillig. Denn eine eigene Wohnung können sie sich oft nicht leisten“, sagt Holger Henze von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Das Wohnen werde gerade auch für Azubis mehr und mehr zum Problem. Das zeigt, so die IG BAU Braunschweig-Goslar, der aktuelle „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut, den die Gewerkschaft mit in Auftrag gegeben hat.

„Tragisch ist es, wenn ein Ausbildungsvertrag nicht zustande kommt, weil das Wohnen zu teuer ist. Etwa dann, wenn Jugendliche weder eine Wohnung noch ein WG-Zimmer in der Nähe des Ausbildungsbetriebs bezahlen können“, so Holger Henze. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Braunschweig-Goslar warnt: „Wenn Ausbildungsverträge am Wohnungsmangel und an zu hohen Mieten scheitern, dann ist das Maß voll. Das kann sich die heimische Wirtschaft nicht erlauben“, so Holger Henze.

Deshalb sollten der Bund und das Land Niedersachsen den Neubau von Azubi-Wohnungen unterstützen – vor allem im Umfeld von Ausbildungszentren. Holger Henze spricht sich dabei auch für Steueranreize aus, wenn ein Betrieb dafür sorgt, dass seine Auszubildenden ein Dach über dem Kopf bekommen. Probleme auf dem Wohnungsmarkt hätten auch Studierende. „Deshalb muss es auch in Universitätsstädten eine gezielte Förderung für den Neubau von Studi-Wohnungen geben“, so Henze.

Darüber hinaus warnt die IG BAU Braunschweig-Goslar vor „Wohnarmut im Alter“. Sie hat dabei die geburtenstarken Jahrgänge im Blick: rund 16.300 Baby-Boomer im Landkreis Wolfenbüttel, die nach Berechnungen des Pestel-Instituts bis 2035 komplett in Rente sein werden. „Viele der Baby-Boomer im Kreis Wolfenbüttel bekommen nur eine niedrige Rente. Denn sie haben oft Phasen von Arbeitslosigkeit hinter sich. Außerdem haben sie ganz häufig auch für niedrige Löhne gearbeitet. Wenn die Baby-Boomer in den nächsten Jahren in Rente gehen, werden etliche sich ihre bisherige Wohnung kaum oder gar nicht mehr leisten können: Sie wohnen sich regelrecht arm“, sagt Holger Henze.

Die IG BAU warnt vor einer weiteren Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt. „Mieten kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Das muss sich ändern. Wir brauchen wieder sinkende und damit bezahlbare Mieten“, fordert IG BAU-Bezirkschef Henze. Ein wichtiger Schritt, um dahin zu kommen, seien mehr Sozialwohnungen. „Nur mehr günstiger Wohnraum sorgt für Druck auf die Mieten am Markt. Der Neubau von Sozialwohnungen muss zur politischen Herzenssache und zur Sache der politischen Vernunft werden“, so Holger Henze.

Der „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut nenne dabei eine erste Zielmarke: die Verdopplung von derzeit 1 auf 2 Millionen Sozialwohnungen bundesweit bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts. Für Niedersachsen bedeute das konkret: „Bis 2035 muss es in ganz Niedersachsen 168.500 Sozialwohnungen geben“, so Holger Henze. Der „Soziale Wohn-Monitor“ lege damit eine deutliche Messlatte: 14.900 zusätzliche Sozialwohnungen für Niedersachsen pro Jahr.

Um diese Zielmarke bei den Sozialwohnungen zu erreichen, sei eine intensive Förderung durch den Bund und das Land Niedersachsen notwendig. „Die Fördergelder des Bundes müssen dabei schon gleich zum Baubeginn bereitstehen. Sie dürfen nicht erst über Jahre verteilt ausgeschüttet werden“, fordert Henze.

Ein wichtiger Punkt seien auch die Baukosten: Um günstiger bauen zu können, biete der Regelstandard „Erleichtertes Bauen“ eine ideale Lösung. „Es geht darum, einfacher zu bauen – und damit fürs gleiche Geld mehr Sozialwohnungen bauen zu können. Und das trotzdem in guter Qualität, mit niedrigen Instandhaltungskosten“, erläutert Holger Henze.

Außerdem müsse das Land eine öffentliche Statistik führen: „Es ist wichtig, zu wissen, wo in Niedersachsen wie viele Sozialwohnungen pro Monat neu gebaut worden sind“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Braunschweig-Goslar.