Samstag, April 4, 2026

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B 1: Baumpflanzungen zwischen Cremlingen und Königslutter

Scließung von Lücken, die in den vergangenen Jahren entstanden sind
Entlang der Bundesstraße 1 zwischen Cremlingen (Landkreis Wolfenbüttel) und Königslutter (Landkreis Helmstedt) werden in den nächsten Wochen 45 neue Bäume gepflanzt. Damit werden Lücken geschlossen, die in den vergangenen Jahren durch die Fällung kranker oder beschädigter Bäume entstanden sind.

Gepflanzt werden Winterlinden, Stieleichen und Spitzahorne – jeweils 15 Stück. Durch die Mischung verschiedener Baumarten soll das Risiko verringert werden, dass ganze Baumreihen durch Krankheiten oder Schädlinge geschädigt werden. So bleiben die Alleen auch in Zukunft stabil und artenreich. Mit der Pflanzaktion wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der typischen Alleenlandschaft und zum Klimaschutz geleistet.

Während der Pflanzarbeiten kann es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen kommen, vor allem dort, wo kein Radweg vorhanden ist und auf einer Fahrbahnseite gearbeitet werden muss.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen im Verkehrsablauf und um besondere Aufmerksamkeit im Bereich der Arbeiten.

Bodenlager Weferlingen wird zum Allround-Standort für Wertstoffe

Pressemeldung

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Wolfenbüttel (ALW) baut seinen Service am Bodenlager Weferlingen (Bodenlager 1, 38173 Weferlingen) nach der Winterpause weiter aus und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach komfortabler Entsorgungslösungen im ländlichen Raum.

Seit Juni 2025 können Kleinanlieferer am Standort Baum- und Strauchschnitt sowie kompostierbare Grünabfälle bis zu einem Kubikmeter gegen eine geringe Gebühr abgeben. Das neue Angebot wurde bereits rege genutzt: An die 1200 Anlieferungen wurden seit Einführung gezählt – ein klares Zeichen für den Bedarf und die Akzeptanz in der Bevölkerung.

Ab 3. März: Schadstoffmobil jeden ersten Dienstag im Monat in Weferlingen

Das Bodenlager Weferlingen entwickelt sich weiter: Neben Grünabfällen, Baum- und Strauchschnitt können Bürgerinnen und Bürger künftig auch kostenlos Alttextilien, Papier, Pappe und Karton sowie Altglas bequem direkt vor Ort abgeben. Ergänzend steht künftig jeden ersten Dienstag im Monat von 11:00 bis 15:00 Uhr – erstmals am 3. März – das Schadstoffmobil bereit, um Problemstoffe sicher und umweltgerecht zu entsorgen.

Damit wird das Bodenlager Weferlingen zu einer zentralen Anlaufstelle für zahlreiche Wertstoffe – gut erreichbar, bürgernah und serviceorientiert. Gerade im ländlichen Raum schafft der ALW so kurze Wege und gestaltet die Abfallentsorgung für die Bürgerinnen und Bürger so einfach wie möglich.

Das neue Angebot schließt eine Lücke in der wohnortnahen Abfallwirtschaft: Statt verschiedene Sammelstellen anfahren zu müssen, können Bürgerinnen und Bürger ab diesem Jahr eine Vielzahl von Wertstoffen an einem Ort abgeben – vom Rasenschnitt bis zur Altkleiderspende.

Gebührenübersicht für kompostierbare Abfälle (Grün-, Baum- und Strauchschnitt)

1,90 Euro je 60-Liter-Sack, 3,50 Euro für eine Kofferraumladung, 6,00 Euro für Kombifahrzeuge oder Fahrzeuge mit beladener Zelle und 6,00 Euro für Anhänger bis zu einem Kubikmeter.

Öffnungszeiten des Bodenlagers Weferlingen

Montag: 7:30 bis15:30 Uhr, Dienstag und Donnerstag: 7:30 bis 16:00 Uhr; Freitag: 7:30 bis 13:00 Uhr sowie am ersten Samstag im Monat: 9:00 bis 12:00 Uhr.

Termine Schadstoffmobil (jeweils 1. Dienstag im Monat, 11:00 bis 15:00 Uhr)

  1. März, 7. April, 5. Mai, 7. Juli, 4. August, 1. September, 6. Oktober, 3. November, 1. Dezember.

Digitaler Helfer: Die ALW AbfallApp      

Seit Januar 2026 verfügbar: Die ALW AbfallApp – die smarte Unterstützung für die Abfallentsorgung. Funktionen im Überblick: Automatische Erinnerungen für alle Abfuhrtermine, Standortsuche für Wertstoffhöfe und Sammelstellen, aktuelle Hinweise bei Terminänderungen etwa bei Feiertagsverschiebungen oder Baustellen, Abfall-ABC mit Entsorgungstipps und digitale Services wie Sperrmüll-Anmeldung.

Bildunterschrift: Der ALW bietet noch mehr Service am Bodenlager Weferlingen. Foto: ALW

Der Wolf in Niedersachsen: Fakten statt Mythen

Pressemeldung:

Landvolk Niedersachsen informiert:

Der Wolf verdrängt die Weidetierhaltung – kaum ein Monat ohne Rissereignis, kaum eine Woche ohne neue Schlagzeilen.
In Folge 3 des Landvolk-Podcasts spricht Moderatorin Wibke Langenke mit Schäfer Gerd Jahnke und Gina Strampe, Geschäftsführerin des Landesverbands für landwirtschaftlichen Wildhaltung Niedersachsen und selbst Gehegewildhalterin, über ihre Erfahrungen mit wachsenden Wolfsbeständen. Tote und verletzte Tiere, fehlende Entschädigungen, bürokratische Hürden – und eine enorme körperliche wie psychische Belastung für die Betriebe.
Herdenschutzhunde, höhere Zäune und Kameras helfen – kosten aber Zeit, Geld, Kraft und Nerven. Gleichzeitig leistet die Weidetierhaltung viel für unsere Kulturlandschaften: Sie schützt Böden, bindet CO₂ und schafft Lebensräume für Insekten, Vögel und Pflanzen.
Die Forderung der Tierhalter: eine ehrliche, sachliche Politik mit klaren rechtlichen Rahmenbedingungen und verlässlicher Förderung.

Börßum: Verkehrsunfallflucht

Börßum, Hauptstraße, Parkplatz einer Arztpraxis, 26.02.2026 um 16:15 Uhr

Eine 59-jährige Fahrzeugführerin befuhr mit ihrem Pkw einen Parkplatz, als es zu einem Unfall kam. Ein weißer Kleinwagen touchierte ihren Pkw hinten links.

Die Fahrerin dieses weißen Kleinwagens stieß beim Rückwärtsfahren mit dem Heck gegen den Pkw der 59-Jährigen. Die Fahrerin wurde auf etwa 80 Jahre geschätzt und mit kurzen, grauen Haaren beschrieben. Nachdem die 59-Jährige die Frau auf den Unfall aufmerksam gemacht hatte, gab diese an, ihren Pkw wieder einzuparken und im Anschluss die Personalien auszutauschen zu wollen. Doch die Frau setzte stattdessen ihre Fahrt fort und fuhr vom Parkplatz auf die Hauptstraße und schließlich in Richtung Heiningen davon.

Der Schaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei Schladen unter der Telefonnummer 05335 929660 entgegen.

Polizei warnt vor Cybertrading

Wolfenbüttel, 01.11.2026 bis 26.02.2026

Ein Wolfenbütteler investierte in vermeintliche Aktien und verlor sein Erspartes. Im November 2025 erhielt der Mann über einen Messenger eine Nachricht mit Werbung für einen Aktienhandel mit hohen Gewinnversprechen. Daraufhin investierte er zunächst einen niedrigen vierstelligen Betrag und im späteren Verlauf weitere höhere Geldbeträge. Das Geld überwies der Wolfenbütteler auf verschiedene, teils nicht deutsche Konten. Über eine App wurden dem Mann hohe, vielversprechende Dividenden angezeigt. Als er sich das Geld auszahlen wollte, wurden für die Auszahlung 10.000 Euro gefordert. Insgesamt entstand ein Schaden im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Die Polizei rät:

Investieren Sie lediglich über seriöse sowie offizielle Börsen und Handelsplattformen, nicht über einen Messenger Kontakt. Prüfen Sie vorher, um was für eine Plattform oder Unternehmen es sich handelt. Befindet sich der Firmensitz im Ausland, kann dies bereits ein Indiz für eine fragwürdige Investition sein. Überweisungen an verschiedene private Konten sind unüblich für eine seriöse Investition. Zudem werden häufig sehr hohe Gewinne versprochen. Wenn Sie unsicher sind, können Sie vor der Investition bei der Verbraucherschutzzentrale nachfragen und das Angebot prüfen lassen

Nähere Infos unter: https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/trading-scam/

Rotary-Spende bringt Schulbücherei zum Leben

Pressemitteilung

Wolfenbüttel – Große Freude an der Schule am Teichgarten: Dank einer Spende des Rotary Clubs Salzgitter-Wolfenbüttel konnte die Schulbücherei umfassend neugestaltet und neu belebt werden. Neue Bücher, Spiele sowie eine freundliche Raumgestaltung mit Farbe und Sitzkissen schaffen nun eine einladende Lese- und Aufenthaltsatmosphäre für die Schülerinnen und Schüler.

Das Ergebnis präsentierten Schulleiterin Carmen Grüne und Lehrkraft Ronja Grabarse gemeinsam mit den Zweitklässlern Noah, Jakob, Tabea, Murat, Anna und Jamairy den Rotary-Vertretern Dr. Thomas Böckmann und Heiner Kreße. „Der niedrigschwellige Zugang zu Büchern ist so wichtig, um schon in jungen Jahren Leselust zu wecken und zu fördern“, betonte Schulleiterin Carmen Grüne und dankte dem Rotary Club für die Unterstützung.

Die neu gestaltete Bücherei wird inzwischen intensiv genutzt: Jeden Montag können Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 10 in der großen Pause Bücher ausleihen. Dienstags und donnerstags lädt Schulsozialarbeiterin Natascha Rodriguez-Diaz die Klassen 1 bis 4 zur „stillen Pause“ in die Bücherei ein. Zusätzlich stärkt eine neu eingerichtete Bücherei-AG unter Leitung von Ronja Grabarse die Eigenverantwortung der Kinder: Sie katalogisieren Bücher, räumen Rückgaben ein, lesen Neuanschaffungen probe und organisieren zunehmend selbstständig die Ausleihe.

Ziel der Schule ist es, die Leseförderung dauerhaft im Schulalltag zu verankern und allen Kindern einen einfachen Zugang zur Welt der Bücher zu ermöglichen. Die Rotary-Spende hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Bücherei nach langer Zeit wieder zu einem lebendigen Lern- und Begegnungsort werden konnte.

Bildunterschrift: Freuen sich über die neu gestaltete Schulbücherei der Schule am Teichgarten (v. l.): Schulleiterin Carmen Grüne, Lehrkraft Ronja Grabarse, Schülerinnen und Schüler sowie Dr. Thomas Böckmann und Heiner Kreße vom Rotary Club Salzgitter-Wolfenbüttel.

Klinikum Wolfenbüttel erste zertifizierte Wirbelsäuleneinrichtung in Süd-Ost-Niedersachsen

Wolfenbüttel. Eine qualitativ hochwertige Versorgung, Kompetenz und Erfahrung bei der operativen und konservativen Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen und Wirbelsäulenerkrankungen wurde dem Team des Städtischen Klinikums Wolfenbüttel jüngst von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) bestätigt. Als erstes Krankenhaus in der Region Süd-Ost-Niedersachsen wurde die Klinik für orthopädische Chirurgie, Sporttraumatologie und Unfallchirurgie als „Wirbelsäuleneinrichtung der DWG“ zertifiziert. Dies teilt das Klinikum in einer Pressemitteilung mit.

„Wir wollten unsere bereits sehr guten Behandlungs- und Operationsabläufe optimieren und strukturieren. Die erfolgreiche Zertifizierung zeigt, dass uns das eindrucksvoll gelungen ist“, bilanziert Dr. Thomas J. Hockertz, Chefarzt der Klinik für orthopädische Chirurgie, Sporttraumatologie und Unfallchirurgie des Klinikums. Im Rahmen einer umfangreichen externen Überprüfung konnte das Klinikum nachweisen, dass alle strukturellen Voraussetzungen, die zur Versorgung von Wirbelsäulenerkrankungen und Verletzungen notwendig sind, vorgehalten werden und den strengen Qualitätsstandards der DWG entsprechen.

Verschleißerkrankungen und Verletzungen schwerpunktmäßig zertifiziert

„Wir behandeln grundsätzlich das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenerkrankungen“, erklärt Dr. Martin Willmann, Oberarzt und Facharzt für Neurochirurgie am Städtischen Klinikum. Schwerpunktmäßig zertifiziert wurde die Wirbelsäuleneinrichtung für die Behandlung von degenerativen Erkrankungen, sogenannten Verschleißerkrankungen, wie Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen und andere Deformitäten sowie Verletzungen. Hier stünde vor allem die zunehmende Anzahl der osteoporotischen Frakturen im Vordergrund.

„Im Unterschied zu den meisten anderen Kliniken arbeiten hier im Haus Unfall- und Neurochirurgen sowie Orthopäden, also verschiedene Fachabteilungen, in einer Abteilung zusammen“, so Dr. Willmann. Dies bringe den großen Vorteil mit sich, dass jeder Patient vom interdisziplinären Austausch und der Behandlung direkt vor Ort profitiere. „Jeder fachspezifische Bereich bringt einen anderen Blickwinkel und entsprechende Expertise ein“, erläutert der erfahrene Neurochirurg. Zum Team gehören neben den Operateuren unter anderem auch spezialisierte Pflege- und Hygienefachkräfte sowie Physio- und Schmerztherapeuten.

Konservative Behandlung stets im Vordergrund

„Insbesondere von der engen Verzahnung der Wirbelsäulenchirurgie und der Schmerztherapie, die ein äußerst breites stationäres wie ambulantes Behandlungsspektrum bietet, profitieren unsere Patienten“, weist Dr. Willmann auf eine weitere Besonderheit hin. Dies spiele nicht nur nach einer Operation, sondern auch im Falle einer konservativen Behandlung eine entscheidende Rolle: „Eine konservative Behandlung steht grundsätzlich im Vordergrund. Nur wenn das Ziel der Behandlung nicht konservativ erreicht werden kann, wird operiert“, so Dr. Willmann.

„Wir arbeiten standardmäßig mit Operationsmikroskop sowie Wirbelsäulennavigation und nutzen eine intraoperative 3D-Bildgebung“, gibt der Oberarzt einen Einblick in die apparative Ausstattung. Letztere trägt bei Operationen dazu bei, Implantate und Schrauben präzise zu platzieren, Knochenfragmente optimal zu repositionieren sowie Komplikationen und mögliche Revisionseingriffe zu vermeiden.

Rund 400 operative und 500 konservative Fälle in 2025

Für eine erfolgreiche Zertifizierung war auch das Erreichen bestimmter Fallzahlen erforderlich. So wurden im Jahr 2025 insgesamt rund 400 operative und 500 konservative Fälle in der Wirbelsäuleneinrichtung behandelt. Hinzu kamen rund 300 Infiltrationen an der Wirbelsäule. Dabei handelt es sich um gezielte Injektionen von schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten.

„Die Vergabe eines Zertifikats der DWG ist an strenge Bedingungen geknüpft, die unser Team bravourös erfüllt hat. Für die Bürgerinnen und Bürger unserer Region ist die bestmögliche Behandlung im Falle einer Wirbelsäulenerkrankung gesichert“, freut sich Axel Burghardt, Geschäftsführer des Klinikums. Man gehöre nun zu den lediglich neun von der DWG zertifizierten Zentren und Einrichtungen in ganz Niedersachsen „Mit der Zertifizierung schließen wir eine Lücke zwischen den Zentren in Göttingen, Oldenburg und Osnabrück in Niedersachsen sowie Magdeburg, Halle und Dessau in Sachsen-Anhalt“, so der Geschäftsführer abschließend.

Bildunterschrift: Freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung: (v.l.n.r.) Dr. Stephan Bartels, Anna-Lena Bartels , Dr. Martin Willmann, Dr. Thomas J. Hockertz, Philipp Nickel und Dr. Karin Dobat, Oberärzte und Fachärzte der Klinik für orthopädische Chirurgie, Sporttraumatologie und Unfallchirurgie des Städtischen Klinikums. Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel

Jens Höfel ist künftig in Bad Harzburg und Goslar tätig

Neuer Propst

Jens Höfel ist künftig in Bad Harzburg und Goslar tätig


Bad Harzburg/Goslar. Jens Höfel (60) Propst in Bad Harzburg ist seit Februar zugleich Propst in Goslar. Seine Einführung in Goslar erfolgt am Sonntag, 1. März, um 17 Uhr in der Marktkirche durch Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer als stellvertretendem Landesbischof.

Höfel nimmt das Propstamt jeweils im Umfang einer halben Stelle wahr. Die Kirchenregierung hat ihm das neue Amt zunächst für vier Jahre übertragen. Wie Höfel betont, will er mithelfen, die von der Landessynode beschlossene Strukturreform umzusetzen, damit auch künftig ein lebendiges kirchliches Leben in der Region möglich ist.

Wanderungszeit von Kröten, Fröschen und Molchen beginnt

Die Temperaturen steigen wieder, Schneemassen und gefrorene Böden bleiben aus – bald beginnt bei milder Witterung die Wanderzeit von Kröten, Fröschen und Molchen. Viele von ihnen sterben auf den Straßen, bevor sie sich paaren und für Nachwuchs sorgen können – sie kommen buchstäblich unter die Räder der Autos. Um die Tiere, aber auch die Autofahrerinnen und Autofahrer zu schützen, sperrt der Landkreis Wolfenbüttel vorübergehend einige Straßen. Schilder weisen auf Sperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen hin.

Standorttreue wird Amphibien zum Verhängnis

Bei Temperaturen über fünf Grad Celsius in Verbindung mit Niederschlägen machen sich die Amphibien auf den Weg. Erdkröte und Grasfrosch kehren jedes Jahr zu ihren Geburtsgewässern zurück. Dort finden die Paarung, das Ablaichen, die Eireifung und die Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch statt. Dabei legen Erdkröten Wanderstrecken von bis zu 2,5 Kilometern zurück. Die Standorttreue hat ihren Preis: Straßen kreuzen die Wanderrouten der Amphibien und so finden viele von ihnen unter den Rädern von Autos und anderen Fahrzeugen einen frühen Tod.

Lurche brauchen bis zu fünf Minuten für die Straßen-Überquerung

Der größte Feind der Lurche und Kröten ist das Auto. Die langsame Wandergeschwindigkeit der Amphibien – sie brauchen vier bis fünf Minuten, um eine Straße zu überqueren – wird ihnen auf der Straße zum Verhängnis. Als wechselwarme Tiere verweilen Amphibien zudem gerne etwas länger auf dem Asphalt, um sich aufzuwärmen. Auch Gullys und Entwässerungsschächte werden für die Tiere zur Todesfalle.

Straßensperrungen zum Schutz von Tier und Mensch

Als Hilfsmaßnahme leiten Krötenzäune die Amphibien zu ebenerdig eingegrabenen Eimern. Dort fallen sie hinein und werden von ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützern über die Straße getragen. Zum Schutz der Tiere, aber auch der Helferinnen und Helfer werden einige Straßen kurzzeitig für den Autoverkehr gesperrt. So werden auch gefährliche Ausweichmanöver vermieden, die leicht zu Unfällen führen können.

Amphibien wandern am liebsten in der Dämmerung oder in den ersten Nachtstunden. Deshalb werden die Sperrungen meist zwischen 19 Uhr abends und 6 Uhr morgens eingerichtet. Schilder weisen auf die Sperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen hin.

Bitte die Amphibien in den Eimern lassen

Die Tiere werden von den geschulten Helferinnen und Helfern nach ihrer Art bestimmt, gezählt und zum Laichgewässer gebracht. Die Amphibien sind so am besten davor geschützt, überfahren zu werden. Deshalb die Bitte an alle, die während eines Spaziergangs Amphibien in diesen Eimern sehen: Lassen Sie die Tiere in den Eimern.

Auch wenn die Eimer witterungsbedingt geschlossen sein sollten, wird der Amphibienschutzzaun regelmäßig kontrolliert. Wenn Amphibien auf der Straße gefunden werden, können sie in einen der Eimer oder, wenn die Eimer geschlossen sind, hinter den Amphibienschutzzaun gesetzt werden.

An folgenden Straßenabschnitten sind Krötenzäune aufgebaut

  • B 82 am westlichen Ortsausgang von Beuchte
  • L 635 zwischen Cremlingen und Hordorf
  • K 52 zwischen Baddeckenstedt und Silium
  • K 141 Weddel Richtung Kl. Schöppenstedt
  • K 631 bei Cremlingen ab Kreisel Richtung Schandelah

Folgende Straßen werden während der Amphibienwanderzeit für maximal 20 bis 25 Nächte gesperrt

  • K 54 Ortsausgang Oelber a. w. W. Rictung Salzgitter-Lichtenberg
  • K 156 zwischen Klein Veltheim und Schulenrode
  • K 513 zwischen Remlingen und Gr. Vahlberg
  • K 629 zwischen Volzum und Lucklum
  • L 629 Reitlingstal im Elm
  • Cremlingen, zwischen „Im Rübenkamp“, „Am Papendorn“ und „Ehlerbergstraße“
  • K 631 zwischen Hordorf und Essehof

Die jeweiligen Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

Auch an den nachfolgend aufgeführten Straßen finden Amphibienwanderungen statt

  • K 31/ K 620 Ortsdurchfahrt Neindorf
  • K 31/ K 32 zwischen Kissenbrück und Neindorf
  • K 513 Ortsausgang Schöppenstedt Richtung Gr. Vahlberg
  • Gemeindeverbindungsweg Schladen – Wehre
  • K 9 in Eilum
  • Wolfenbüttel Adersheim, Straße „Tannhof“
  • Wolfenbüttel Stadtgebiet, „Am Schiefen Berg“

Der ehrenamtliche Amphibienschutz benötigt dringend Unterstützung. Wer sich hier engagieren möchte, kann sich an die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde wenden. Kontakt: Herr Coselli (Tel.: 05331 84 9032) oder Herr Garchow (Tel.: 05331 84 9013).

Bildunterschrift: Wanderungszeit von Kröten, Fröschen und Molchen beginnt

Foto: Landkreis Wolfenbüttel

Kartenvorverkauf zum „Tag der älteren Generation“ startet

Der Seniorenbeirat in der Stadt Wolfenbüttel und die Arbeitsgemeinschaft der Seniorenkreise im Landkreis Wolfenbüttel (AGS) bereiten mit Unterstützung des Seniorenservicebüros und der Stadtverwaltung auch in diesem Jahr gemeinsam den „Tag der älteren Generation“ in der Lindenhalle vor.

Wie immer findet diese bunte Seniorenfeier am letzten Donnerstag im Mai statt. Diesmal ist das der 27. Mai 2026. Ab 14 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) startet das bunte Programm mit Begrüßung und Musik. Während des Nachmittags wird neben der Unterhaltungsmusik eine kleine Theatereinlage in Sketchform von der Seniorengruppe Hemkenrode sowie der sportliche Auftritt von Kindern und Jugendlichen geboten.

Weitere interessante und unterhaltsame Programmpunkte sowie die Möglichkeit zum Mittanzen wechseln sich bis 16.30 Uhr ab. Karten gibt es für 10 Euro pro Person vom 25. Februar bis 15. Mai 2026 im Seniorenservicebüro, Lange Straße 9, und bei Bücher Behr am Kornmarkt in Wolfenbüttel. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Seniorenkreisen und Seniorenheimen.

Auch Einzelbesuchende und Freundesgruppen sind natürlich herzlich willkommen. Für Tischreservierungen und weitere Absprachen steht das Ehepaar Luthien als Vorstandsmitglieder des Seniorenbeirates per E-Mail (Horst.Luthien@t-online.de) oder unter der Rufnummer 05331 61357 gern zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: Am 27. Mai ist der „Tag der älteren Generation“ in der Lindenhalle. Der Vorverkauf dazu startet jetzt. Foto: Stadt Wolfenbüttel