Mittwoch, April 1, 2026

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WOB: Nach mehr als 44 Jahren: Kontaktbeamtin Ellen Schulze in den Ruhestand verabschiedet

Wolfsburg, 18.03.2026

Ende Februar wurde die Polizeioberkommissarin Ellen Schulze in den Ruhestand verabschiedet. Sie war seit dem 1. Mai 2018 als Kontaktbeamtin bei der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt tätig. Polizeihauptkommissar Michael Raschke übernimmt ihre Aufgaben.

Oliver Grotha, Leiter der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt, betonte: „Mit Ellen Schulze haben wir eine verlässliche und geschätzte Kollegin verabschiedet, die ihren Dienst stets engagiert ausübte. Als Kontaktbeamtin leistete sie insbesondere in der Präventionsarbeit mit Grundschulkindern und älteren Menschen einen wichtigen Beitrag. Für ihren langjährigen Einsatz danke ich ihr und wünsche ihr für ihren kommenden Lebensabschnitt alles Gute.

Gleichzeitig freue ich mich, dass mit Michael Raschke ein erfahrener Kollege diese Aufgabe übernimmt. Ich bin überzeugt, dass er die Tätigkeit als Kontaktbeamter erfolgreich ausüben wird.“

Ellen Schulze begann ihre polizeiliche Laufbahn am 1. Oktober 1981 als eine der ersten Polizeibeamtinnen des Landes Niedersachsen. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung war sie ab dem 1. April 1984 bei der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt tätig, der sie bis zu ihrem Ruhestand angehörte. Unter anderem war sie im Einsatz- und Streifendienst und im Zentralen Kriminaldienst tätig. Seit dem 1. Mai 2018 übte sie die Funktion der Kontaktbeamtin aus.

Die Grünen: Starke Jugend, positive Bilanz und Weichenstellung für den Kommunalwahlkampf

Wolfenbüttel, 16.01.2026

Jahreshauptversammlung von Bündnis 90/ Die Grünen: Starke Jugend, positive Bilanz und Weichenstellung für den Kommunalwahlkampf

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kreisverbands Bündnis 90/Die Grünen Wolfenbüttel fand am vergangenen Mittwoch im Solferino statt und stand im Zeichen einer dynamischen Entwicklung der lokalen Parteistruktur sowie der Vorbereitungen auf die anstehende Kommunalwahl. Vor zahlreichen Mitgliedern zog Vorstandssprecher Maximilian Behrendt eine positive Bilanz: Die Mitgliederzahlen des Kreisverbands sind weiter gestiegen, wobei insbesondere die Grüne Jugend mit einem enormen Zuwachs auf sich aufmerksam macht. Mit aktuell der größten aktiven Grünen Jugend in Niedersachsen hat sich die Jugendorganisation zu einer prägenden Stimme innerhalb des Kreisverbands entwickelt. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir hier in Wolfenbüttel die größte aktive Grüne Jugend in Niedersachsen haben. Das zeigt: Die Jugend kann und will ihre Zukunft selbst gestalten. Diese Entwicklung unterstützen wir als Kreisvorstand gern“, erklärte Behrendt in seinem Rechenschaftsbericht. Neben dem Mitgliederwachstum zog der Vorstand eine durchweg positive Bilanz der vergangenen Veranstaltungen, insbesondere die Veranstaltungsreihe „GRÜNER Film“, stieß über die Parteigrenzen hinaus auf große Resonanz.

Auch finanziell blickt der Kreisverband optimistisch in die Zukunft. Kreiskassierer Michael Ratzkowsky berichtete von steigenden Einnahmen, die auf die wachsende Mitgliederzahl zurückzuführen sind. „Dank dieser soliden Basis sind wir gut gerüstet für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf“, so der Kassierer.

Lena Krause, Sprecherin des Kreisverbands, stellte anschließend die ersten Planungen für den Wahlkampf vor. Mit der Nominierung von Leo Pröttel als Landratskandidat und Lena Krause als Bürgermeisterkandidatin seien die Weichen gestellt. „Wir sehen einem engagierten und spannenden Wahlkampf entgegen. Wir haben großartige Kandidierende und sind überzeugt, dass wir die Wählerinnen und Wähler überzeugen werden – und am 13. September ein gutes Ergebnis einfahren“, erklärte Krause. Vorstandsmitglied Nico Söhnel verwies auf aktuelle Umfrageergebnisse, die der Partei auf Bundesebene einen Sprung um drei Prozentpunkte auf 15 Prozent bescheinigen. Damit lägen die Grünen nun vor der SPD, die zwei Punkte verloren habe und auf 12 Prozent komme. Die Mitglieder reagierten mit spontanem Applaus.

Ein besonderes Zeichen setzte die Versammlung bei der Wahl der Delegierten für die Landesdelegiertenkonferenz im April: Einstimmig votierte sie für eine Delegation, die ausschließlich aus Mitgliedern unter 25 Jahren besteht. „Dieses Ergebnis ist schon sehr besonders und wird Strahlkraft über unseren Kreisverband hinaus entfalten“, betonte Söhnel. Die Bewerbungsreden der jungen Mitglieder unterstrichen deren politisches Engagement. Maxim Guraj thematisierte die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht: „Ich gehöre zu dem Jahrgang, der davon betroffen ist! Es ist nicht zu akzeptieren, dass bei solchen fundamentalen Beschlüssen die Betroffenen nicht mit am Tisch sitzen. Das müssen wir ändern!“ Noelle Kaczmarek, Sprecherin der Grünen Jugend, betonte: „Wir kämpfen für eine vielfältige, gerechte und demokratische Gesellschaft, die Klima- und Umweltschutz ernst nimmt. Das ist die Zukunft, in der wir leben wollen!“
Foto (privat): v.l.n.r.: Ett Hille, David Ben Tov, Noelle Kaczmarek,
Erik Hecker, Emilia Richter, Maxim Guraj

Diebstahl von Dieselkraftstoff

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Cremlingen, Bundesstraße 1, Parkplatz, 18.03.2026 von 19:30 Uhr bis 19.03.2026, 06:00 Uhr

Eine unbekannte Täterschaft entwendete bei einem Lkw ca. 1.000 Liter Dieselkraftstoff aus dem Tank. Der Lkw war auf dem Parkplatz an der B 1 zwischen Cremlingen und Abbenrode geparkt. Der Fahrer des Lkw, welcher während der Tat im Lkw schlief, bekam von dem Diebstahl nichts mit. Als sich der Lkw am nächsten Morgen nicht mehr starten ließ, entdeckte der Fahrer die geöffneten Tankdeckel und eine Dieselspur. Der Sachschaden beträgt ca. 2.300 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Wolfenbüttel unter der Telefonnummer 05331 9330 entgegen.

Steel-Dart-Turnier zur 800 Jahrfeier Weddel

800 Jahre Weddel 1226 – 2026

  1. WEDDEL OPEN / STEEL-DART-TURNIER / Am 30. Mai 2026 / Im Dorfgemeinschaftshaus Weddel 14:00 Uhr

Anlässlich der 800-Jahrfeier unserer Ortschaft organisiert die Dartsparte des Schützen-Sport-Verein Weddel ihr erstes öffentliches Dartturnier.

Es kann jeder daran teilnehmen, der Spaß am Pfeile werfen hat. Die drei Erstplatzierten Frauen und Erstplatzierten Männer erhalten einen Pokal.

Anmeldeschluss 2. Mai. Die Teilnehmerzahl ist auf 32 Spieler begrenzt.

Für Getränke und Essen, hat die Ahornschänke geöffnet.

Anmeldung via WhatsApp 0151-67667767

Startgeld 10 EUR

Gemeinsam gegen Wirtschaftskriminalität: Erfolgreiche Aktionstage von Kommunen und Zoll im Friseurhandwerk

Im Rahmen der Aktionstage am 14. März und vom 16. bis 18. März 2026 haben die kommunalen Schwarzarbeitsbekämpfungsbehörden mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Hauptzollämter Braunschweig, Bremen, Hannover, Oldenburg und Osnabrück niedersachsenweit Kontrollen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Handwerksbereich durchgeführt. Sie wurden dabei von 58 Bediensteten der Ausländerbehörden, der Jobcenter, der Polizei, der Finanzämter, der Gesundheitsämter und der staatlichen Gewerbeaufsichtsämter unterstützt. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium koordiniert gemeinsam mit der Generalzolldirektion (GZD) zweimal jährlich landesweite Aktionstage.

Bei den Kontrollen wurden 429 Verdachtsfälle von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung festgestellt. Insgesamt überprüften die Bediensteten 372 Betriebe und 865 Personen an verschiedenen Orten in Niedersachsen.

Der Fokus der Kontrollen lag auf dem Friseurhandwerk. Dabei überprüften 103 Mitarbeitenden der Landkreise, kreisfreien Städte und großen selbstständigen Städte die Einhaltung der Vorschriften der Handwerks- und Gewerbeordnung und stellten dort 100 mutmaßliche Verstöße fest. Hierbei handelt es sich um Sachverhalte, bei denen die Handwerksrolleneintragung bei zulassungspflichtigen Handwerken fehlt oder die notwendige Gewerbeanzeige bei selbstständiger Gewerbeausübung unterblieben ist.

Durch die vor Kurzem erfolgte Aufnahme des Friseur- und Kosmetikgewerbes in den Katalog der für Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung besonders anfälligen Wirtschaftszweige wurde die Prüfungssituation durch die Mitführungs- und Vorlagepflicht von Ausweispapieren erheblich verbessert.

Die Überprüfung der 198 Bediensteten der FKS-Standorte der Hauptzollämter ergaben 61 Anhaltspunkte für mögliche Verstöße gegen das Mindestlohngesetz sowie 44 Fälle, in welchen noch geprüft wird, ob Unternehmen Sozialversicherungsbeiträge nicht oder nicht in der richtigen Höhe abgeführt haben. Ferner befinden sich 26 Fälle mit mutmaßlichen aufenthaltsrechtlichen Verstößen und 66 Fälle hinsichtlich eines möglichen Sozialleistungsmissbrauchs in Klärung. Weitere 132 Fälle mit Anhaltspunkten für weitere Rechtsverstöße wie etwa sozialversicherungsrechtliche Meldevorschriften oder Ausweismitführungspflichten wurden festgestellt.

Soweit sich die Verdachtsfälle bestätigen, werden entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und ggf. zu Unrecht bezogene Sozialleistungen zurückgefordert.

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt – Polizei gibt Tipps zum Saisonstart

Rennau, Landesstraße 297

19.03.2026, 12.11 Uhr

Am Donnerstagmittag kam es auf der Landesstraße 297 bei Rennau aufgrund eines Fahrfehlers eines 65-jährigen Motorradfahrers zu einem Verkehrsunfall. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden.

Der 65-Jährige befuhr nach der Winterpause mit seinem Motorrad die L 297 von Rennau kommend in Richtung Süpplingenburg. In einer scharfen Linkskurve kam der Kradfahrer nach eigenen Angaben aufgrund eines Fahrfehlers von der Fahrbahn ab und landete auf einem angrenzenden Acker. Dort stürzte der 65-Jährige und brach sich nach bisherigen Erkenntnissen ein Bein.

Bis zum Eintreffen eines Rettungswagens leisteten vorbeikommende Verkehrsteilnehmer und im weiteren Verlauf die eingesetzten Polizeibeamten Erste Hilfe.

Im Anschluss wurde der 65-Jährige zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gefahren.

Gerade zum Saisonstart kommt es oftmals zu Motorradunfällen, mit schweren oder tödlichen Verletzungen.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgende Tipps:

Nach Monaten ohne Fahrpraxis fehlt oft die Routine. Nehmen sie sich deshalb Zeit zum Einfahren und gewöhnen Sie sich langsam wieder an das Fahrgefühl, die Geschwindigkeit und die Kurvendynamik.

Auch Pkw-Fahrer müssen sich wieder an die Motorradfahrer gewöhnen und unterschätzen oftmals die Geschwindigkeit.

Zudem sind auf den Straßen oftmals noch Rollsplitt oder Schlaglöchern vorhanden und beeinflussen das Fahrverhalten der Motorräder.

Achten Sie in jedem Fall auf geeignete und vorgeschriebene Ausrüstung und fahren Sie vorausschauend.

Börßum: Bedrohung von zwei Jugendlichen

Börßum, Bahnhofstraße, 19.03.2026 gegen 20:10 Uhr

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen wurden zwei Jugendliche von einem Mann mit einem Gürtel bedroht. Ein 13- und ein 14-Jähriger gingen die Bahnhofstraße in Börßum Richtung Bahnhof entlang. Hinter den Jugendlichen ging ein Mann mit zwei Frauen ebenfalls in Richtung Bahnhof. Der Mann hatte plötzlich etwas gebrüllt, seinen Gürtel aus der Hose gezogen und mit diesem durch die Luft geschlagen. Währenddessen sei er zügig in Richtung der Jugendlichen gelaufen. Die Jugendlichen flüchteten daraufhin und versteckten sich vor dem Mann.

Dieser konnte als etwa 1,85 m groß und leicht korpulent beschrieben werden. Zudem hatte der Mann ein südländisches Erscheinungsbild mit dunkler, lockiger Kurzhaarfrisur sowie einen kurzen, dunklen Bart. Er habe eine braune Steppjacke getragen. Die Worte, die der Mann gebrüllt hatte, seien laut der Jugendlichen nicht Deutsch gewesen. Die beiden Frauen hätten jeweils ein Kopftuch getragen, wobei eines davon weiß gewesen sei. Hinweise sind an die Polizei Schladen unter der Telefonnummer 05335 929660 zu richten.

Klinikum Wolfenbüttel übernimmt die Aufgaben der ärztlichen Leitung des Rettungsdienstes

Staffelübergabe im Rettungsdienst: Nach 25 Jahren als Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes (ÄLRD) gibt Dr. Ulrich Heida die Verantwortung ab. Seit Jahresbeginn hat das Städtische Klinikum Wolfenbüttel die Aufgaben der ärztlichen Leitung des Rettungsdienstes übernommen. Dort verantwortlich ist jetzt Helge Trauden. Helge Trauden ist Facharzt für Anästhesiologie und Oberarzt am Städtischen Klinikum Wolfenbüttel.

„Dr. Ulrich Heida hat den Rettungsdienst in unserem Landkreis entscheidend geprägt, und sich ein ganzes Berufsleben lang für Leben und Gesundheit der Menschen in unserer Region eingesetzt. Als Rettungssanitäter und Anästhesist kannte er die Praxis und viele Situationen, in denen es um Leib und Leben ging. Seine Erfahrungen, sein Fachwissen und seine Persönlichkeit trugen dazu bei, dass der Landkreis seine Aufgaben erfüllen konnte – dafür bedanke ich mich herzlich“, so Landrätin Christiana Steinbrügge. „Ich heiße Helge Trauden herzlich willkommen und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“, so die Landrätin.

Mit Trauden übernimmt ein im Rettungsdienst erfahrener Arzt die Position des ÄLRD. Seit 2007 ist er als Notarzt bei Rettungseinsätzen unterwegs, seit 2018 unterstützte er den früheren ÄLRD Heida bei seinen Tätigkeiten und wuchs in diese Funktion hinein.

25-jähriger Einsatz für den Landkreis

Heida war von 1990 bis 2025 Arzt beim Städtischen Klinikum Wolfenbüttel. Dort war er in den Jahren 1995 bis 2019 auch Ärztlicher Leiter des Luftrettungsstandortes und mit dem Hubschrauber Christoph 30 zu Rettungseinsätzen unterwegs. Ab 2001 bis Ende des vergangenen Jahres war er ÄLRD im Landkreis Wolfenbüttel.

Eine besondere Herausforderung hatte er als Ärztlicher Leiter des Impfzentrums während der Corona-Pandemie: Aus dem Nichts galt es gemeinsam mit dem Team der Landkreisverwaltung eine Impfstruktur für 120.000 Menschen aufzubauen. 91.000 Impfungen wurden von Januar bis Oktober 2021 dort durchgeführt, danach noch bis Ende 2022 über 45.000 weitere Impfungen über Mobile Impfteams.

Neben der Pandemie waren weitere Themen des Rettungsdienstes zentral: So galt es den Rettungsdienst sicherzustellen und sich für den Erhalt und Ausbau der Rettungswachen einzusetzen – der Spatenstich zu einer weiteren Rettungswache in Cremlingen erfolgte im Januar 2026. Hinzu kommt der Aufbau eines erweiterten Rettungsdienstes bei einem Massenanfall von Verletzten, etwa bei Massenkarambolagen im Straßenverkehr.

Hintergrund

Der Landkreis Wolfenbüttel ist als Träger dafür zuständig, den Rettungsdienst für das Landkreisgebiet zu organisieren; dafür hat er Vereinbarungen mit dem DRK Wolfenbüttel sowie mit der Stadt Salzgitter für das Gebiet der Samtgemeinde Baddeckenstedt getroffen. Die Funktion der ÄLRD ist im niedersächsischen Rettungsdienstgesetz (NRettDG) geregelt: Dieser ist zuständig für medizinische Fragen und Gesamtkonzeption des Rettungsdienstes, sowie für das Qualitätsmanagement.  Zudem begleitet die Ärztliche Leitung auch die Aus- und Fortbildung des im Rettungsdienst eingesetzten nichtärztlichen Personals.

Bildunterschrift: Blumen zur Staffelübergabe: Dr. Ulrich Heida (vorne 2.v.l.) hört nach 25 Jahren als ÄLRD auf, Helge Trauden (vorne 2.v.r.) ist neuer ÄLRD. Die Staffelübergabe erfolgte mit Landrätin Christiana Steinbrügge (vorne links) und Dennis Buchholz (Sachbearbeitung Rettungsdienst, LK Wolfenbüttel) (vorne rechts) sowie (hintere Reihe v.l.n.r.)  Ordnungsamtsleiter Jürgen Fricke (Landkreis Wolfenbüttel), Olaf Glaeske (Leiter Abteilung Bevölkerungsschutz, LK Wolfenbüttel), Erster Kreisrat Heiko Beddig und Axel Burghardt (Geschäftsführer Städtisches Klinikum Wolfenbüttel). Foto: Landkreis Wolfenbüttel

Oster Malle Indoor-Festival 2026 – Norddeutschlands größtes Mallorca Indoor Festival

Am Ostersonntag, den 05.04.2026, verwandelt sich das MEC Braunschweig ab 19:00 Uhr erneut in eine große Partywelt voller Mallorca-Feeling, Live-Entertainment und ausgelassener Festivalstimmung.

Mit einem hochkarätigen Line-up und einem aufwendig inszenierten Indoor-Konzept zählt das Oster Malle Indoor-Festival auch 2026 wieder zu den absoluten Veranstaltungshighlights der Region.


Das Publikum darf sich auf folgende Acts freuen:

Isi Glück
Calvin Kleinen
Schürze
Kreisligalegende
Specktakel
BREITNER
Timo Scheppert


Festival-Highlights auf einen Blick:

  • große Festivalbühne

  • Mallorca-Feeling mitten in Braunschweig

  • 3L-Biersäulen & Sangria Eimer

  • besondere Oster-Eventatmosphäre im MEC

Landvolk Braunschweig lädt ein: Zwischen Klimaschutz und Weltpolitik

Remlingen/Braunschweig/Wolfenbüttel

Im Februar hat das Landvolk Braunschweiger Land zur Gemeindeverbandsversammlung eingeladen.
Neben den Regularien Agrarpolitik, Bericht aus der Geschäftsstellt und Darstellung des Landwirtschaftlichen Testbetriebsnetzes der LWK. Stand das Projekt Klimalandschaft Wolfenbüttel auf der Tagesordnung.

Als Referent stellte der Regionale Koordinator Viktor Reupke das Projekt „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ mit Ergebnissen einer wissenschaftlichen Landschaftsanalyse vor und gab eine Übersicht über die bundesweit einzigartige Förderung für Agroforstsysteme im Landkreis Wolfenbüttel.

Die wissenschaftliche Landschaftsanalyse, welche im Projekt angefertigt wurde, zeigt unter anderem ein Gefahrenpotential durch Wassererosion auf Agrarflächen im Landkreis Wolfenbüttel. Agroforstsysteme kühlen die Landschaft, schaffen Biodiversität und können zur Stabilisierung der Böden und des Wasserhaushalts erheblich beitragen. Sie bieten außerdem die Chance für alternative Einkommensmöglichkeiten in der landwirtschaftlichen Urproduktion, welche das Projekt versucht mit Runden-Tischen, Impulsen für Wertschöpfungsgemeinschaften und Werkräumen anzustoßen.

Die Klimalandschaft Wolfenbüttel wird im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert. Noch bis Dezember 2026 bietet das Projekt kostenfreie Beratungen und Planungen für Agroforstsysteme und koppelt sich an die Förderung der Stiftung Zukunftsfonds Asse, welche darüber hinaus auch Pflanz- und Pflegeleistungen mit hohem Fördersatz von bis zu 90 % fördert.


Auch das Landvolk fordert, dass sämtliche Akteure partnerschaftlich und auf Augenhöhe zusammenwirken, um tragfähige und langfristige Lösungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Landschaftsgestaltung zu entwickeln. Nur gemeinsam mit allen Akteuren Landwirte, Flächeneigentümer, Verarbeitende Betriebe, Handel, Verwaltung und Verbraucher kann eine langfristige Entwicklung geplant werden. Informationen zum Projekt und Veranstaltungen, wie auch Ergebnisse der Landschaftsanalyse und Kontaktmöglichkeiten, finden Sie auf der Webseite: klimalandschaft-wolfenbüttel.de

Der geschäftsführende Vorstand und Geschäftsführung berichtet weiter über weltpolitische Themen die die Landwirtschaft bewegt, wie beispielsweise Mercosur, die Neue Gemeinsame Agrarpolititk der EU und deren Budgetierung sowie die neue Bürokratische Pflanzenschutzanwendungsverordnung machen deutlich, die Regulatorische Einflüsse in der EU bleiben hoch.
Auch die Landwirtschaftskammer brachte harte Fakten auch den Tisch und zeigte die
wirtschaftliche Lage der Betriebe ist dramatisch. Die Zahlen zeigen Gewinnrückgänge in allen Betriebsformen.
Für das Landvolk bat dieses Versammlung eine gute Plattform um im weiteren Austausch mit den Mitgliedern zu bleiben und mögliche neue Wege auf Ihren Betrieb zu finden.