Pressemeldung
Die Fußgängerzone in Wolfenbüttel ist ein zentraler Raum, der Fußgängern, Radfahrern, Anwohnern, Gewerbetreibenden, Lieferanten und Paketzustellern gleichermaßen zur Verfügung steht. Um sicherzustellen, dass alle Nutzergruppen im Alltag gut miteinander auskommen, gelten seit September 2026 aktualisierte Regelungen. Unter dem Motto „Nimm’s leicht“ fasst ein Infoflyer diese zusammen und ruft zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme auf. Kernbotschaft: Die Stadtverwaltung und die Initiative Wirtschaft Wolfenbüttel setzen dabei auf klare Richtlinien und ein faires Miteinander.
Klare Zeiten für den Liefer- und Radverkehr
Grundsätzlich gilt in der gesamten Fußgängerzone, dass Fußgänger jederzeit Vorrang haben. Für den Lieferverkehr und Paketzusteller ist das Befahren sowie das Halten zum Ein- und Ausladen ausschließlich in der Zeit zwischen 18 Uhr am Abend und 10 Uhr am Morgen gestattet. Diese zeitlichen Vorgaben betreffen auch den Radverkehr, der in der Zone ebenfalls nur zwischen 18 Uhr und 10 Uhr erlaubt ist. In der restlichen Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr müssen Radfahrer absteigen und ihr Fahrrad schieben. Hiervon ausgenommen sind für Radfahrer lediglich der Bereich Okerstraße sowie die Querung Stadtmarkt, Lange Herzogstraße und Mühlenstraße, wo das Radfahren außerhalb der Zeiten des Wochenmarktes ganztägig gestattet bleibt. Für Nutzer von E-Scootern gilt hingegen ein generelles Durchfahrverbot, sodass diese Fahrzeuge ausnahmslos geschoben werden müssen.
Sicherheit und rücksichtsvolles Verhalten im Alltag
Um Konflikte und Gefahrensituationen zu vermeiden, sind alle Fahrzeuge, die die Zone befahren dürfen, dazu angehalten, sich aufmerksam und in Schrittgeschwindigkeit zu bewegen. Zudem wird darum gebeten, ausreichend Abstand zu halten, Wege stets frei zu lassen und beim Halten an die Seite zu fahren, um niemanden zu stören. Das Be- und Entladen von Waren soll zügig erfolgen, während das Rückwärtsfahren nach Möglichkeit gänzlich vermieden werden sollte. Neben den verkehrstechnischen Aspekten appellieren die Initiatoren auch an einen respektvollen Umgang. Unabhängig von unterschiedlichen Meinungen wird sowohl im direkten Kontakt vor Ort als auch in Online-Diskussionen um einen sachlichen und freundlichen Austausch gebeten, da Respekt keine Öffnungszeiten kennt.
Gemeinsames Engagement für ein sauberes Stadtbild
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Flyers ist der Hinweis auf die Sauberkeit in der Innenstadt zu achten. Alle Besucher und Nutzer der Fußgängerzone werden dazu aufgerufen, Müll zu vermeiden und verstärkt auf Mehrweglösungen zu setzen. Abfälle und Zigarettenstummel sind ordnungsgemäß in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern zu entsorgen. Zudem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine Gegenstände (wie zum Beispiel die Spielgeräte) beschädigt werden dürfen. Da ein generelles Plakatierungsverbot gilt, ist auch das Aufhängen von Plakaten im Bereich der Fußgängerzone untersagt.
Ansprechpartner für Bürger und Gewerbe
Für Rückfragen zu den neuen Regelungen stehen verschiedene Ansprechpartner der Stadt Wolfenbüttel und der lokalen Wirtschaft zur Verfügung. Die Abteilung für Öffentliche Sicherheit, die Radverkehrsbeauftragte Valerie Agartir sowie Kira Jahnke von der Wirtschaftsförderung können bei entsprechenden Anliegen direkt kontaktiert werden. Zudem vertritt Andre Volke als Vorstandsmitglied der Initiative Wirtschaft Wolfenbüttel die Belange des lokalen Handels.


