Klein Schöppenstedt: Ehrenamt unter unzureichenden Bedingungen

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Wann beginnt der Neubau des Feuerwehrgerätehauses?

Klein Schöppenstedt. Der CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske hat sich bei einem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Klein Schöppenstedt ein Bild von der aktuellen Situation vor Ort gemacht. Im Gespräch mit Ortsbrandmeister Michael Grunert und seinem Stellvertreter Holger Smoczyz stand das seit Jahren diskutierte Feuerwehrgerätehaus im Mittelpunkt.

Das Gebäude ist in seiner jetzigen Form nicht mehr zeitgemäß“, so Breske. „Es fehlt an Platz für die persönliche Schutzausrüstung der Einsatzkräfte, und auch der Stellplatz für das Fahrzeug ist zu klein. Das betrifft nicht nur die Abläufe, sondern ganz konkret auch die Sicherheit der Kameradinnen und Kameraden.“

Die Problemlage ist dabei nicht neu. Bereits vor rund zehn Jahren hatte ein Gutachten der Feuerwehr-Unfallkasse entsprechende Mängel festgestellt. Zudem gibt es bereits ein Grundstück und einen entsprechenden Bebauungsplan für einen Neubau.

Dennoch ist die Stimmung innerhalb der Wehr angespannt. „Ich habe sehr klar wahrgenommen, dass sich viele ein Stück weit abgehängt fühlen“, sagte Breske. „Andere Projekte haben Priorität, und hier passiert zu wenig. Das hinterlässt Spuren und motiviert auf Dauer nicht gerade.“

Im Austausch mit der Wehr wurden auch mögliche Wege diskutiert, um schneller zu Fortschritten zu kommen. Neben klassischen Planungsansätzen könnten auch alternative Bauweisen oder angepasste Ausschreibungsverfahren eine Rolle spielen. „Es gibt in anderen Kommunen längst standardisierte Lösungen, die deutlich schneller umgesetzt werden können“, so Breske. „Man muss nicht alles neu denken, wenn es funktionierende Beispiele gibt.“

Breske kündigte an, das Thema weiter eng zu begleiten und gemeinsam mit der Feuerwehr nach tragfähigen Lösungen zu suchen. „Die Freiwillige Feuerwehr leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gemeinde“, betonte er. „Dafür braucht sie auch die richtigen Rahmenbedingungen. Das ist keine Frage des Wollens, sondern des Machens.“

Weitere Gespräche sollen folgen.