Investition in die Zukunft: Klinikum eröffnet zweites Herzkatheterlabor

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Wolfenbüttel. Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel baut seine kardiologische Versorgung weiter aus. Mit der Eröffnung eines zweiten Herzkatheterlabors stehen ab sofort zusätzliche Kapazitäten für diagnostische Untersuchungen und interventionelle Eingriffe am Herzen zur Verfügung. Damit reagiert das Klinikum auf den wachsenden Bedarf an kardiologischen Leistungen und schafft gleichzeitig mehr Flexibilität und Sicherheit in der Patientenversorgung. Dies teilt das Klinikum in einer Pressemitteilung mit.

„Mit der Inbetriebnahme unseres zweiten Herzkatheterlabors investieren wir ganz unmittelbar in die Zukunft unseres Klinikums und vor allem in die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten“, erklärt Axel Burghardt, Geschäftsführer des Klinikums. „Wir schaffen zusätzliche Behandlungskapazitäten, optimieren unsere medizinischen Strukturen und können auch bei hohem Patientenaufkommen noch flexibler reagieren. Eine solche Investition ist zugleich ein klares Signal an unsere Mitarbeitenden: Wir schaffen moderne Arbeitsbedingungen und stärken den Standort langfristig.“

Zwei Labore ermöglichen mehr Flexibilität

Dank der Neueröffnung können Untersuchungen und Eingriffe nicht nur optimaler geplant, sondern auch Wartezeiten reduziert werden. Gleichzeitig ermöglicht die zweite Einheit eine schnellere Reaktion bei Notfallinterventionen, während parallel geplante Untersuchungen und Behandlungen weiterhin stattfinden können.

„Insbesondere in der Kardiologie ist Zeit ein entscheidender Faktor. Bei einem akuten Herzinfarkt zählt häufig jede Minute“, so Dr. Björn Billmann, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie. „Mit nun zwei Herzkatheterlaboren gewinnen wir ein wichtiges Maß an Flexibilität. Wir können Notfälle noch besser in unsere Abläufe integrieren und gleichzeitig die Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherstellen, die bereits für einen Eingriff eingeplant sind.“

Das Spektrum reicht von diagnostischen Herzkatheteruntersuchungen bis hin zu interventionellen Verfahren, beispielsweise zur Behandlung verengter oder verschlossener Herzkranzgefäße. Die zusätzliche Infrastruktur bietet dabei auch Vorteile für

die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Organisation komplexer Behandlungen.

Moderne Technik ermöglicht präzise Diagnostik und schonende Eingriffe

Das neue Herzkatheterlabor ist mit moderner Bildgebungs- und Kathetertechnik ausgestattet. Die hochauflösende Darstellung der Herzkranzgefäße ermöglicht eine präzise Diagnostik und unterstützt das Team bei der Planung und Durchführung interventioneller Eingriffe. „Die technische Entwicklung in der interventionellen Kardiologie hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht“, erläutert Michael Brandl, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie. „Die moderne Ausstattung unterstützt uns dabei, Gefäßveränderungen noch genauer zu beurteilen und Behandlungen noch zielgerichteter durchzuführen.“ Davon würden auch die Patientinnen und Patienten unmittelbar profitieren, da Eingriffe präziser geplant und besonders schonend durchgeführt werden können. Zudem ermöglicht das neue System eine optimierte Bildgebung bei gleichzeitig möglichst geringer Strahlen- und Kontrastmittelbelastung.

Stärkung des gesamten kardiologischen Versorgungsangebots

„Unser Ziel ist eine moderne, leistungsfähige und patientenorientierte Medizin aus einer Hand“, betont Geschäftsführer Axel Burghardt. Das zweite Herzkatheterlabor sei dafür ein wichtiger Baustein: „Mit der Inbetriebnahme schaffen wir die Voraussetzungen dafür, auch in Zukunft eine wachsende Zahl von Patientinnen und Patienten auf hohem medizinischen und technischen Niveau zu behandeln und somit einen konkreten Mehrwert für die Menschen in unserer Region.“

Auch im neuen Herzkatheterlabor für die Patienten da: Das Team der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie und des Funktionsdienstes Kardiologie.