Fröhliche Stimmung und anregende Klänge beim Sommerfest am HospizZentrum

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Pressemitteilung vom 18.07.2026

So habe ich mir das nicht vorgestellt!“ Dieser Satz fällt an diesem Nachmittag mehrmals. Also sind auch Menschen unter den Besuchern, die das Haus und das Drumherum noch nicht kennen. So freut sich Vorständin Ulrike Jürgens in ihrer Begrüßung über „viele bekannte Gesichter und – ausdrücklich auch – über die, die das HospizZentrum heute kennenlernen möchten. Für Sie alle öffnen wir an diesem Tag sehr gerne unseren Hospizgarten und einen Teil des Hauses.“ Die Nachfrage nach Führungen ist dann auch sehr groß. Rund 100 Besucher tragen sich in die Listen ein. Alle 15 Minuten wird eine Gruppe durchs Haus geführt. Beim Verlassen zeigen sich viele sichtlich beeindruckt – von der gemütlichen Einrichtung und der wohnlichen Atmosphäre. Oder auch so: „Schöner kann ich mir den Ort für mein Lebensende nicht vorstellen“, sagt ein älterer Herr mit bewegter Stimme.

Viele Menschen im Garten sind in Feierlaune – und das aus gutem Grund. Nicht nur, dass das „Hospiz im Gutspark“ fast auf den Tag genau vor zwei Jahren die ersten Gäste aufgenommen hat. Der Hospizverein Wolfenbüttel feiert in diesem Jahr auch sein 20-jähriges Jubiläum, wie Ulrike Jürgens ausführt. Außerdem freut sie sich ganz besonders, dass der Verein in diesen Tagen sein 800. Mitglied begrüßen kann. „Unsere Mitglieder sind das tragende und verlässliche Fundament unseres Vereins.“ Damit wirbt sie dann gleich auch noch für weitere Mitglieder und sogar für Menschen, die sich ehrenamtlich in die Hospizarbeit einbringen möchten.

Die Besucher genießen das Ambiente. Am Rande des Gutsparks mit viel Grün ringsum und seinen hohen Bäumen finden sie unter weißen Zelten Platz. An den liebevoll blumen-dekorierten Tischen kommen sie miteinander ins Gespräch. Die Live-Musik ist dabei oft nur Hintergrund – fast zu schade für die Ohrwürmer und die anregenden Rhythmen. Melanie Thieke mit ihrer Musicalgruppe und Dirk Hausmann mit einem Teil der Gruppe „Stranded“ hätten mehr Aufmerksamkeit verdient. Das gilt erst recht für den Ahlumer Posaunenchor, dessen flotte Rhythmen viele wegen des aufziehenden Regens zum Programmende nicht mehr erleben.

Kaum ein Besucher kann dem üppigen Grill- und Kuchenbuffet widerstehen. Die einen locken Bratwürstchen und Salate aus der Hospizküche. Die anderen stehen abwägend vor der „süßen Theke“. Dreißig vielversprechende Kuchen sind gespendet worden. Wer die Wahl hat…

Geschäftsführer Florian Cacalowski dankt allen, die an der Vorbereitung des Festes mitgewirkt haben und heute für die Besucher da sind. Ihr Einsatz bestimmt die herzliche Stimmung, der sich kaum jemand entziehen kann. Die Besucher erleben das HospizZentrum als besonderen warmherzigen Ort der Mitmenschlichkeit. Er ist geprägt von Freundlichkeit und gelebter Herzlichkeit. Ulrike Jürgens hat diesen Anspruch in ihrer Begrüßung so zusammengefasst: „Gerade im Hospiz geht es immer um das Leben – Leben bis ganz zuletzt.“

Fotos: privat