Förderverein der Kita Einstein: Bürgermeister sieht Pilotprojekt für ganz Cremlingen

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Der Förderverein der Kita Einstein in Hordorf hat sich aus Sicht von Bürgermeister Detlef Kaatz zu einem Pilotprojekt für die Kindertagesstätten in der Gemeinde Cremlingen entwickelt. Rund 40 Mitglieder zählt der Verein inzwischen. Seit seiner Gründung unterstützt er die Einrichtung unbürokratisch bei Anschaffungen und Veranstaltungen.
Die Idee zu dem Verein sei von den Eltern selbst gekommen, erzählt Kitaleiterin Ines Bobbe. „Das ist großartig“, sagt sie. Vereinsvorsitzende Elsa Makulik-Scheller erklärt, die Idee sei entstanden, weil ein Förderverein eine gute Unterstützung darstelle. Die Eltern in Hordorf seien sehr engagiert. Über den Verein könnten Feste ausgerichtet und dort Dinge verkauft werden, deren Erlös der Kita zugutekäme.
Der Verein wirke zudem positiv ins Dorf hinein, berichtet Bobbe. Er werde dort wahrgenommen wie jeder andere Verein auch und sei Teil der Dorfgemeinschaft Hordorf e. V. Das mache die Kita im Ort sichtbarer, so die Kitaleiterin. Auch die finanzielle Seite von Veranstaltungen laufe inzwischen über den Förderverein.
Für Bürgermeister Kaatz ist das Modell zukunftsweisend: Es ergebe Sinn, dass alle Kitas in der Gemeinde Cremlingen Fördervereine gründeten, sagt er. Eine Kindertagesstätte habe schließlich immer Wünsche, erklärt Bobbe. Über den Förderverein lasse sich das eine oder andere anschaffen. Kaatz nennt dabei einen praktischen Vorteil: Der Förderverein könne direkt Aufträge erteilen, während die Gemeinde an das Vergaberecht gebunden sei.
Von der unbürokratischen Struktur profitieren nach Bobbes Worten nicht nur aktuelle Kita-Eltern. Eltern und auch Ehemalige könnten die Kita auf diesem Weg unterstützen, sagt sie. Viele Eltern, die bei der Gründung des Vereins dabei gewesen seien, seien dem Verein bis heute treu geblieben, ergänzt Makulik-Scheller.
Zuletzt habe der Verein einen Bus für einen Ausflug gesponsert, berichtet die Vorsitzende. Daneben gebe es immer wieder Kleinigkeiten, die erneuert werden müssten – etwa Magnetspielzeug oder Sandspielzeug.
Bildunterschrift: Bürgermeister Detlef Kaatz (von links) mit Kita-Leiterin Ines Bobbe und Elsa Makulik-Scheller (Vorsitzende des Fördervereins). Foto: Frank Schildener