Pressemeldung
Mit dem aktuellen Beschluss zum neuen Feuerwehrhaus in Schandelah hat der Gemeinderat der Gemeinde Cremlingen ein wichtiges Signal für die Sicherheit vor Ort gesetzt. Für die CDU ist diese Entscheidung jedoch nur ein erster Schritt bei einem Thema, das die Gemeinde seit Jahren begleitet.
Bereits vor rund elf Jahren hatte die Feuerwehr-Unfallkasse in einem Gutachten festgestellt, dass in nahezu allen zehn Feuerwehrhäusern der Gemeinde erheblicher Handlungsbedarf besteht. Viele Gebäude entsprechen demnach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Platzbedarf und Arbeitsbedingungen. Teilweise seien umfangreiche Sanierungen nötig, in mehreren Fällen sogar komplette Neubauten.
„Dieses Gutachten liegt seit mehr als einem Jahrzehnt auf dem Tisch“, sagt CDU- Bürgermeisterkandidat Tobias Breske. „Leider ist in dieser Zeit viel zu wenig passiert.“ Der aktuelle Beschluss zum Feuerwehrhaus in Schandelah sei deshalb zwar ein wichtiges Signal, könne aber nur der Anfang sein. „Unsere Feuerwehren leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Menschen in unserer Gemeinde. Dafür müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.“
Der aktuelle Beschluss des Gemeinderats gibt in Schandelah gleichwohl Anlass zu Freude und Hoffnung: „Auch wenn die Viktor-Malbecq-Straße noch nicht erschlossen ist, freuen wir uns, dass es einen Schritt weiter geht“, betont Frank Denecke, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Schandelah und ehemalige Ortsbrandmeister.
„Ich bin sehr gespannt, ob ich als aktiver Kamerad den ersten Spatenstich noch erlebe.“
Gerade mit Blick auf die angespannte finanzielle Lage der Gemeinde sieht die CDU bezüglich der Pflichtaufgaben klare Prioritäten. Der Haushalt für das Jahr 2026 weist derzeit ein Defizit von rund 4,5 Millionen Euro aus. „Wenn die finanziellen Spielräume kleiner werden, braucht es eine klare Reihenfolge der Maßnahmen“, so Breske. „Für uns gilt seit Jahren der Grundsatz: Pflicht vor Kür.“
Damit seien vor allem die Kernaufgaben einer Kommune gemeint, zu denen sie gesetzlich verpflichtet ist. Neben der Gefahrenabwehr durch leistungsfähige Feuerwehren gehörten dazu auch eine funktionierende Infrastruktur sowie verlässliche Angebote für Familien.
„Pflichtaufgaben einer Gemeinde sind nicht nur Feuerwehr und Straßen“, erklärt Breske, „sondern auch funktionierende Kindergärten und gut ausgestattete Grundschulen. Familien müssen sich darauf verlassen können, dass Betreuung und Bildung vor Ort funktionieren.“
Die CDU habe diesen Ansatz in den vergangenen Jahren immer wieder im Gemeinderat aktiv vertreten. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten müsse zuerst das gesichert werden, was für das Gemeinwesen unverzichtbar sei.
„Pflicht vor Kür bedeutet nicht, dass man keine Ideen oder Entwicklungen zulässt“, sagt Breske. „Aber die Reihenfolge muss stimmen. Erst Sicherheit, Bildung und Infrastruktur. Danach kann man über weitere Projekte sprechen.“
Als Bürgermeister wolle er diese Prioritäten künftig klarer und konsequenter umsetzen. „Die Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre Grundbedürfnisse ernst genommen werden“, so Breske. „Das ist der Kern kommunaler Verantwortung.“


