Pressemeldung
Destedt. Bürgermeisterkandidat Jens Drake hat das Akkordeon-Jugendorchester Destedt besucht und sich gemeinsam mit dem Vorsitzenden Nils Bönig ein Bild von den Räumlichkeiten des traditionsreichen Vereins gemacht. Das Orchester, das im vergangenen Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte, zählt heute mehr als 100 Mitglieder und rund 20 aktive Spielerinnen und Spieler.
Das Ensemble setzt sich aus Nachwuchsmusikern und erfahrenen Stammspielern zusammen. Geleitet wird das Orchester von Ilka Siemsen und Alena Giesecke. Begleitet werden die Akkordeonspieler von Schlagzeug, Keyboard und Bass. Dass dabei nicht nur klassische Stücke auf dem Programm stehen, konnte Drake bei seinem Besuch selbst erleben. Während der Probe von „Born to be Wild“ zeigte das Orchester eindrucksvoll seine musikalische Vielfalt.
Seit vielen Jahren besteht zudem eine enge Kooperation mit der Grundschule Destedt. Im Rahmen der Ganztagsschule wird dort eine Akkordeon-AG angeboten, die jungen Menschen den Einstieg in die Musik ermöglicht und gleichzeitig für musikalischen Nachwuchs im Verein sorgt. Damit leistet das Akkordeon-Jugendorchester einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in der Gemeinde und zur Förderung junger Talente.
Beim Rundgang fiel Drake sofort auf, dass die vorhandenen Räume an ihre Grenzen stoßen. „Viele Menschen auf wenig Platz“, lautete sein erster Eindruck. Ein Problem sei dies für die Proben zwar nicht unmittelbar, erklärte Nils Bönig, doch die Platzsituation bereite dem Verein zunehmend Sorgen. Im angrenzenden Lagerraum, in dem zahlreiche Instrumente untergebracht sind, wird besonders deutlich, wie knapp die verfügbaren Flächen bemessen sind.
Auch das frühere Schimmelproblem in den Kellerräumen war Thema des Gesprächs. Bönig berichtete, dass durch die Verlegung einer Drainage große Fortschritte erzielt werden konnten. „Das Problem ist weitgehend im Griff. Aber es bleibt ein Kellerraum, und eine gewisse Feuchtigkeit wird immer vorhanden sein“, erläuterte er.
Die größte Herausforderung sieht der Verein jedoch in der Zukunft seiner Räumlichkeiten. Früher konnten die Akkordeonisten zusätzlich den alten Jugendraum nutzen. Aufgrund des steigenden Platzbedarfs der Grundschule musste dieser jedoch wieder abgegeben werden. Für Einzelunterricht werden jetzt private Räumlichkeiten genutzt. Nun benötigt die Schule weitere Flächen und würde gerne auch auf die Räume des Orchesters zugreifen.
„Das ist für uns schwierig, weil dort unsere Instrumente gelagert werden und wir die Räume für unsere Vereinsarbeit benötigen“, erklärte Bönig. Drake zeigte Verständnis für die Situation und sagte zu, bei Gesprächen zwischen Schule und Akkordeon-Jugendorchester unterstützend zur Verfügung zu stehen.
„Das Akkordeon-Jugendorchester ist ein wunderbarer und traditionsreicher Verein, der den vorhandenen Platz für seine wichtige Arbeit dringend benötigt“, betonte Drake. Besonders beeindruckt zeigte er sich vom Engagement der Mitglieder und der musikalischen Qualität des Orchesters.


