Wolfenbüttel, 11. September 2026
PRESSEMITTEILUNG
Bosse und Schröder: „Das Land braucht VW“
Knapp eine Stunde hatte sich Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies im Rahmen einer Regierungserklärung zur Situation bei Volkswagen geäußert und dabei deutlich gemacht, dass die SPD-geführte Landesregierung Ihrer Verantwortung gerecht wird und aktiv an einer dauerhaften Perspektive für die einzelnen Produktionsstandorte und deren Beschäftigten mitarbeitet. Die SPD-Landtagsabgeordneten Jan Schröder und Marcus Bosse begrüßen diesen Einsatz: „Das Land braucht Volkswagen“
Vor gut einer Woche wurde bekannt, dass sich der Volkswagen Aufsichtsrat, dem auch Ministerpräsident Olaf Lies angehört, auf einen sogenannten „Zukunftsplan 2030“ geeinigt hat. „Es war gut und richtig, dass Olaf Lies aktiv an einer Einigung mitgewirkt hat, die eine Perspektive aufzeigt“, so Schröder und Bosse. Besonders wichtig war den Abgeordneten, dass die Mitbestimmung im Konzern erhalten bleibe und dieses Konzept nicht den Sparmaßnahmen zum Opfer fällt.
Dennoch beunruhigt die wirtschaftliche Lage bei Deutschlands größtem Autobauer auch die politische Landschaft. Schröder: „In den insgesamt zehn innerdeutschen Volkswagenwerken entsteht Wertschöpfung, die in Summe nicht zu kompensieren sein wird. Es braucht daher eine verstärkte Zusammenarbeit aller Beteiligten, um den Konzern zukunftssicher aufzustellen und gleichzeitig die Wertschöpfung in unserem Land zu halten.“
Kritische Worte hatten die Abgeordneten für vereinzelte Äußerungen seitens der Opposition übrig: „Es ist unverständlich, dass Oppositionspolitiker die Krise bei Volkswagen zu nutzen versuchen, um den politischen Gegner zu beschädigen. Es muss in unser aller Interesse liegen, den Volkswagen-Konzern mit seinen knapp 300.000 Beschäftigten zu stärken.“


