Seit 35 Jahren prägt Müller mit seinem unverwechselbaren Gitarrenspiel und seinen intelligenten und doch immer direkt ins Herz gehenden Kompositionen so unterschiedliche Acts wie Grass Harp, Die Trottelkacker, Müller & die Platemeiercombo und Die Müller Verschwörung. In seinem Soloschaffen laufen diese weitverzweigten Pfade nun endlich zusammen, und der gemeinsame Nenner wird erkennbar. Müller beherrscht die Kunst, brutal traurige Inhalte in Schokolade zu verpacken (und manchmal auch kompletten Nonsens in bittersüße Melodien). Atmosphärisch dichtes Gitarrenspiel, melancholische Harmonien und existentialistische Texte, die gerne auch mal mit einem Augenzwinkern vorgetragen werden, mischen sich hier zu einem sehr eigenständigen Stil, den völlig Außenstehende schon als Independent Schlager bezeichneten, den er selbst aber lieber als Psychedelic Liedermacherei verstanden wissen will. Das aktuelle Programm fokussiert besonders das noch unveröffentlichte neue Album „Der unbegreifliche Traumgenerator“, das laut Müller „Lieder über die existentielle Einsamkeit, die (Un-)Möglichkeit von Zweisamkeit und das Sein im ewigen Nichts“ enthalten wird.
Das Konzert beginnt um 20:00, der Eintritt ist frei, es geht der Hut rum!


