Austausch zur Bildungspolitik: Frühe Förderung, Ganztagsbetreuung und klare Regeln für Handynutzung im Fokus

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Pressemeldung

Wolfenbüttel – Kürzlich war Christian Fühner, MdL und bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, zu Gast im Landkreis Wolfenbüttel. Bei einem Gespräch mit Elternvertretern in der Grundschule Harztorwall stand der direkte Austausch über die aktuelle Bildungssituation im Mittelpunkt.

Im Fokus der Gespräche standen insbesondere die frühe Förderung und Betreuung, die Unterrichtsversorgung sowie die Ausstattung der Schulen. Auch die Rahmenbedingungen für Lehrkräfte und die Ganztagsbetreuung wurden intensiv diskutiert.

„Gute Bildung beginnt vor Ort“, betont Landratskandidat Tobias Thurau. „Wir müssen sicherstellen, dass Kinder, die keine Kita besuchen, frühzeitig erfasst werden und dass Sprachstandsfeststellungen verbindlich durchgeführt werden. Nur so können wir gezielt fördern und die Chancengleichheit sichern.“

Bürgermeisterkandidatin Kerstin Glier ergänzt: „Verlässliche Strukturen in der Ganztagsbetreuung sind entscheidend. Trotz des Rechtsanspruchs auf einen Platz stehen viele Familien weiterhin vor Wartelisten – hier braucht es schnelle Lösungen.“

Christian Fühner, MdL, unterstreicht die Verantwortung des Landes: „Das Land muss seiner Pflicht nachkommen und die Erfahrungen von Eltern und Schulen in politische Entscheidungen einfließen lassen – insbesondere bei der Sprachförderung und bei klaren Regeln zur Handynutzung.“

Christine Darwisch, Elternvertreterin und Sprecherin der Regionalgruppe Wolfenbüttel „Smarter Start ab 14 „: Wir brauchen an Schulen ein konsequentes Away-for-the-Day-Konzept: Smartphones bleiben während des Schultags ausgeschaltet, zum Beispiel in verschlossenen Handytaschen. Gleichzeitig muss Medienkompetenz ab der Grundschule verbindlich im Lehrplan stehen. Vor allem brauchen wir endlich echten digitalen Jugendschutz: Beim Autofahren gibt es Mindestalter, Führerschein und Regeln für Notfälle – im digitalen Raum fehlt ein solcher Schutz für unsere Kinder bisher fast vollständig.“

Die CDU unterstützt diese Forderung: „Wir haben die Elternvertreterinnen bei ihrem Anliegen begleitet und auch einen Termin im niedersächsischen Landtag vermittelt, bei dem sie demnächst Gehör finden werden“, sagt Holger Bormann, CDU-Kreisvorsitzender. „Das ist wieder die Art und Weise, die wir als CDU anstreben: Zusammenkommen, miteinander reden und gemeinsam nach Lösungen suchen. Dafür stehen wir als CDU-Kreisverband Wolfenbüttel.“

Ziel des Austauschs war es, gemeinsam konstruktive Wege zu finden, wie Bildung vor Ort verbessert werden kann – von der frühzeitigen Förderung über die Betreuung bis hin zu klaren Regeln im Schulalltag.

Fotos: Philipp Ziebart/CDU Wolfenbüttel