Albinus und Dietrich zu Gast beim Paritätischen: „Vielfalt ist die Stärke des Sozialen in Stadt und Landkreis“

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WERBUNG / Pressemitteilung

Wolfenbüttel, 22. Juni 2026. Landratskandidat Martin Albinus und Bürgermeisterkandidat Dr. Sascha Dietrich (beide SPD) haben den Paritätischen Wohlfahrtsverband, Kreisverband Wolfenbüttel, in der Kommisse besucht. Im Gespräch mit der Kreisverbandsgeschäftsführerin, Jessica Bangisa ging es um die soziale Infrastruktur in Stadt und Landkreis – von der Pflege über die Inklusion bis zur Selbsthilfe.

Besonders beeindruckt zeigten sich beide Kandidaten von der Vielfalt unter dem Dach des Paritätischen: Der Verband ist nicht nur selbst Träger wichtiger Angebote wie beispielsweise der ambulanten psychiatrischen Pflege, des hauswirtschaftlichen Dienstes, von „Essen auf Rädern“ und der Selbsthilfekontaktstelle KISS. Er ist zugleich Dachverband für rechtlich selbstständige und gleichberechtigte – eben „paritätische“ – Mitgliedsorganisationen, die das soziale Leben vor Ort prägen: darunter die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung, die Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel, die Jugendhilfe Wolfenbüttel, der Kinderschutzbund, der Hauspflegeverein, Pro Familia und die Lebensabendbewegung.

„Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern das Prinzip des Paritätischen – und sie ist die Stärke des Sozialen bei uns“, sagte Martin Albinus. „Ob Kinderschutz, Jugendhilfe, Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder Pflege im Alter: Hinter jedem dieser Angebote stehen engagierte Menschen und eigenständige Organisationen. Ein Landkreis, der soziale Daseinsvorsorge ernst nimmt, muss diese Trägervielfalt sichern und als verlässlicher Partner an ihrer Seite stehen.

Dr. Sascha Dietrich hob die Bedeutung des Sozial- und Beratungszentrums Kommisse als Anlaufstelle mitten in der Stadt hervor: „Hier finden Menschen unter einem Dach Rat und Hilfe – unbürokratisch und wohnortnah. Solche Orte der kurzen Wege wollen wir stärken. Eine Stadt ist nur dann stark, wenn niemand durchs Raster fällt.“

Thema des Austauschs waren auch die Herausforderungen der freien Wohlfahrtspflege: Fachkräftemangel, auskömmliche Finanzierung sozialer Arbeit und die Versorgung im ländlichen Raum – etwa am Beispiel des Regionalen Versorgungszentrums Baddeckenstedt, an dem der Paritätische mit haushaltsnahen Dienstleistungen und einem Mittagstisch beteiligt ist. Albinus und Dietrich verabredeten mit dem Verband, den Dialog über konkrete Vorhaben nach der Wahl fortzusetzen.

Foto (von links): Dr. Sascha Dietrich, Jessica Bangisa, Martin Albinus