aLa-Angebot wird erweitert

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Lavie Reha verknüpft die Möglichkeiten verschiedener Bereiche. Info-Abend in der letzten April-Woche.

Königslutter. Das Angebot der Lavie Reha gGmbH richtet sich an Personen mit psychischen Erkrankungen. Die gemeinnützige Gesellschaft bietet ihrer Klientel in Königslutter, Wolfsburg und Braunschweig eine persönliche Orientierung über die Tagesstruktur bis hin zu Teilzeitjobs. Dieses erfolgreiche Konzept der medizinischen und beruflichen  Rehabilitation, an dem aktuell 260 Menschen teilnehmen, wird nun noch einmal intensiviert – mit Bordmitteln sozusagen.

„Wir verknüpfen künftig unsere Angebote des Zuverdienstes und der aLa für Menschen, die nicht als erwerbstätig gelten“, sagt Uwe Rump-Kahl. Der Diplom-Sozialarbeiter verantwortet den Bereich aLa („anderer Leistungsanbieter“). Ihm zur Seite steht Christina Goedeke, bei der die Fäden der Abteilung Zuverdienst zusammenlaufen. „Gemeinsam haben wir eine Kapazität von rund 40 Plätzen“, schildert sie. Im Zuverdienst sind aktuell  8 Teilnehmer jeweils zwischen 5 und 15 Wochenstunden in folgenden Einsatzstellen, das Sozialkaufhaus „ Magazin“,  die Lavie Fahrradwerkstatt, das Inklusionscafe „C‘est la vie“, die „Kreativwerkstatt“ bei Lavie, die Stadtbücherei Königslutter, das Stadtarchiv Königslutter, städtische Kitas und seit neuestem auch ein externer Landschafts-/Gartenbaubetrieb aus Königslutter.

ALa hat insgesamt 17 Menschen in Arbeitsbereich, im Berufsbildungsbereich und der unterstützten Beschäftigung. Darunter sind auch drei  Teilnehmer, die über das Budget für Arbeit sozialversicherungspflichtig in Königslutter beschäftigt sind, sowie zwei Teilnehmer, die über das Budget für Ausbildung in eine Ausbildung vermittelt wurden.  Auch nach der Vermittlung werden die Teilnehmer weiter in geringerem Umfang über Lavie weiter betreut . Rump-Kahl ergänzt: „Wir sind sehr zufrieden in unseren Vermittlungen, hier sind wir voll im Zielfahrplan mit unseren Teilnehmern. In beiden Bereichen gibt es noch freie Plätze.“

Für die weiteren Fragen bietet Lavie nun einen Info-Abend, bei dem man sich über alle Möglichkeiten bei Lavie erkundigen kann. Der Abend richtet sich an Betroffene und Angehörige, aber auch an Einrichtungen der Eingliederungshilfe, wie Tagesstätte und Tagesklinik oder die Abgangsklassen der Förderschulen. „Wir haben ein Anschlussangebot entwickelt, das es so bisher noch nicht gab.“ So beinhalte der erste Schritt die Prüfung, in wieweit die Menschen Lust und Fähigkeit haben für eine wie auch immer geartete Tätigkeit. „Die berufliche Teilhabe bei aLa und Zuverdienst  bedeutet, dass man erstmal da ist und überhaupt etwas sinnvolles macht und dann weiter Perspektiven entwickeln kann.“, erklärt Uwe Rump-Kahl.

Wofür auch immer sich die Menschen entscheiden: „Was alles bei Lavie möglich ist, darüber informieren wir am Mittwoch, 29. April, in unserer Cafeteria, Fallersleber Straße 12, von 17.30 bis etwa 19 Uhr.“

Foto: Uwe Rump-Kahl und Mitarbeiterin Christina Goedeke freuen sich auf den Infoabend bei Lavie, bei dem es um den „anderen Leistungsanbieter“ (aLa) geht.  Foto: Regio-Press