Im Vorfeld der fairen Woche, die alljährlich im September mit vielen Aktionen bundesweit stattfindet, veranstaltete die Gemeinde Cremlingen einen Informationsabend zum Thema „Fairtrade“ im BBZ in Cremlingen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe GUT (Gemeinde Umwelt Treff) statt, in der in regelmäßigen Abständen Themen, die mit Umwelt und Nachhaltigkeit zu tun haben, behandelt werden. Nina Lajcsak, Referentin von Fairtrade Deutschland, gab eine sehr eindrückliche und informative Einführung in die Geschichte, die Organisation und die Ziele von Fairtrade Deutschland und Fairtrade International. Sie erläuterte auch die Vorteile, die fairer Handel beiden Seiten bringt. Neben wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Vorteilen im Erzeugerland bringt ein Handel auf Augenhöhe Vorteile für beide Handelspartner. In einer globalisierten Welt mündet Armut oftmals in Flucht, blutet die Länder aus und kann dort zu weiteren Konflikten und Krisen führen. Zudem machen Klimakrise und ökologische Katastrophen nicht an Grenzen halt, so dass es auch im Interesse der Konsumländer ist, hier für gute Verhältnisse einzustehen. All dies kann fairer Handel positiv beeinflussen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung zeigte Ulrike Siemens von der lokalen Steuerungsgruppe Fairtrade Town auf, wo die Gemeinde Cremlingen steht in ihrem Bemühen, den Titel „Fairtrade Gemeinde“ zu erlangen. Derzeit ist die Bewerbung eingereicht, nach Prüfung müssen nun noch einige Unterlagen nachgereicht werden, um alle Auflagen zu erfüllen. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass das noch im Herbst geschehen kann, so dass hoffentlich Cremlingen als Fairtrade Gemeinde in das Jahr 2027 starten kann.
Bild (privat): Referentin Nina Lajcsak bei ihrem Vortrag


